Trotz nicht ganz optimalen Wetters haben wir ein sehr schönes Wochenende in NÖ verbracht. 5e-Museum in Waidhofen, FeRRUM Ybbsitz, Kartause Gaming, Roller fahren in Mitterbach am Erlaufsee und Familientreffen standen am Programm.
Wie hier geschrieben wollte ich von meiner großen DSLR auf eine der neuen spiegellosen Systemkameras umsteigen. Meine Wahl fiel hierbei auf die neue NEX-5 von Sony, die Ende Juni lieferbar sein sollte.
Nachdem ich sie vorbestellt hatte und weiterhin diverse Newsseiten und Foren verfolgte, las ich immer mehr Meldungen über Lieferverzögerungen. Auf Nachfrage bei Hartlauer, wo ich die Kamera in einem attraktiven Paket mit kostenlosen Speicherkarten bestellt hatte, wurde mir dann als Liefertermin Mitte August genannt. Da ist für mich die “Hauptfotosaison” schon wieder vorbei.
Sony kündigt Anfang des Jahres eine Kamera an, stellt sie im Mai offiziell vor, verspricht einen Liefertermin von Ende Juni und kann bis Mitte August nicht liefern. So vergrault man Kunden.
Es ist schließlich ein Marktsegment mit einer ungeheuren Dynamik. Hersteller wie Olympus, Panasonic, Samsung oder Sony bringen laufend innovative Geräte auf den Markt – die Branchengrößen wie Nikon und Canon sind noch nichteinmal auf den Zug aufgesprungen, werden dies aber sehr wahrscheinlich bald tun.
Aus diesem Grund werde ich auch noch ein bisschen mit dem Kauf der Neuen warten und weiterhin mit meiner Canon EOS 30D weitermachen. Sie ist ja nach wie vor eine großartige Kamera (für dich ich auch Spitzenoptiken habe) – wenn sie nur ein bisschen kompakter wäre …
Spätestens im nächsten Frühjahr plane ich eine neue Kamera anzuschaffen, es steht ein größerer Urlaub an.
Ein großes Lob möchte ich der Firma Hartlauer aussprechen. Vom ersten Kontakt an hat alles klaglos geklappt, meine Anfragen wurden immer umgehend und freundlich beantwortet und schließlich wurde auch die Abbestellung ohne Probleme und unbürokratisch abgewickelt. Diese positiven Erfahrungen werde ich mir für den nächsten Kamerakauf merken.
Trotz über 30°C haben wir heute einen Ausflug nach Kitzeck unternommen, um dort am Weinwanderweg Nr. 8 zu wandern.
Der gut beschilderte Weg führt durch Weinberge, Wälder und Gräben. Man überwindet einige Hundert Höhenmeter und ist bei gemütlichem Tempo gut drei Stunden unterwegs. Auch an warmen Tagen wie heute ist er mit den Abschnitten durch kühle Wälder angenehm zu gehen.
Empfehlenswert ist auch die Wanderkarte “wunderbar wanderbar”, die in der Gästeinformation erhältlich ist.
Im vergangenen Semester stand bei mir ein Elektrotechnik-Labor am Studienplan. Dabei wurden in den wöchentlichen Übungen Versuche durchgeführt, die dann zu Hause protokolliert werden sollten. Es wurde in Gruppen zu 3 Personen gearbeitet, jede Woche schrieb eines der Gruppenmitglieder das Protokoll. Nach Überarbeitung und Prüfung durch die anderen Mitglieder wurde das jeweilige Teilprotokoll jede Woche abgegeben. Für die Prüfung zum Schluss sollte dann jedem eine Gesamtversion vorliegen.
Wir haben für das Verfassen dieses Protokolles Google Docs eingesetzt, was sich sehr bewährt hat. Es war unsere Anwendung ein Paradeanwendungsfall für webbasiertes, kollaboratives Arbeiten, wie es eben Google Docs anbietet: Mehrere Teilnehmer sollen jederzeit, auch gleichzeitig, Zugang zu dem Dokument haben und auch immer den letzten Stand bearbeiten können, was besonders wichtig ist. Emails mit Dateianhängen herumzuschicken ist hier einfach viel zu umständlich und schlicht ungeeignet.
Was gut war:
Mehrere Leute können zeitgleich ein Dokument bearbeiten.
Nicht zielführendes Herummailen von Dokumenten entfällt.
Es sind jederzeit die gesamte Daten gesichert, sogar eine umfangreiche Versionsverwaltung ist mit dabei.
Google bietet einen sehr guten Skizzen- und Grafikeditor an, der für die Schaltpläne gut funktionierte.
Wir arbeiteten mit der (mittlerweile alten) Docs-Version, in der ein TEX-basierter Formeleditor enthalten war, was großartig für mathematische Formeln und Ausdrücke ist.
Ein einfacher Export als PDF (zum Drucken) wird angeboten. Auch andere Formate wie .doc lassen sich exportieren.
Einschränkungen:
Google Docs ist vom Komfort her nicht vergleichbar mit einer Desktopanwendung wie z.B. Microsoft Word. Man wird dadurch aber zu sauberem Arbeiten angehalten (Definition von Formatierungen etc.), was durchaus wieder seine Vorteile hat.
Sobald es in die grafische Gestaltung von Seiten geht, stößt man sehr schnell die Grenzen von Google Docs. Wenn man jedoch hauptsächlich Text und Fotos bzw. einfache Grafiken verarbeiten muss, funktioniert es wunderbar.
Docs ist nicht dafür geeignet, bestehende Dokumente, etwa von Word, hochzuladen und online zu bearbeiten. Grundlegende Formatierungen bleiben erhalten, jedoch fehlt Docs wie erwähnt einiges an grafischen Möglichkeiten.
Am Ende des Semesters hatten wir ein Protokoll mit vierseitigem Inhaltsverzeichnis, Tabellen, unzähligen Fotos und Grafiken und 100 Seiten zusammen – auch damit war Docs nicht überfordert.
Ich kann aus eigener Erfahrung also auch für größere Projekte das webbasierte Service Google Docs mit all seinen Vorzügen empfehlen, wenn man sich über die Einschränkungen im Klaren ist.
Ich habe mittlerweile gar keine Office-Software mehr am Computer installiert, sondern mache all meine Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. online.
Wer Google Docs einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies ganz einfach unter docs.google.com/demo tun.
Ich werde zwar in den Ferien ohne Unterbrechung mit meiner Bachelorarbeit weitermachen, wir haben aber natürlich trotzdem das vergangene Semester mit einer kleinen, feinen Semesterabschlussfeier auf der WIST-Dachterrasse ausklingen lassen. Das Wetter hat super mitgespielt – war toll, danke fürs Kommen!
Ich möchte euch von einer tollen Veranstaltungsreihe in Graz mit dem Namen “Podium Zukunft” berichten.
Landeshauptmann Voves hat sie mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine Plattform zur Diskussion über Zukunftsfragen im Bereich des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu schaffen.
Die Themen waren ebenso aktuell wie interessant, die Referenten äußerst hochkarätig und die Organisation sehr gut – für mich als TU-Student eine großartige Möglichkeit, über den Technik-Tellerrand zu blicken und meinen Horizont zu erweitern.
Wie so oft bei solchen Veranstaltungen habe ich auch noch den Altersdurchschnitt ordentlich gesenkt, daran habe ich mich aber bereits gewöhnt.
Die Vorträge zählten zumindest für mich zu jenen besonders eindrucksvollen, die einem die Augen öffnen oder in denen man sogar in gewisser Weise ein anderer Mensch wird.
Ich hoffe auch kommendes Jahr wird es das Podium Zukunft wieder geben!
Zum Beitragstitel:
“Bruttosozialglück statt Bruttosozialprodukt” waren die Schlussworte von Christine Brunnsteiner, Moderatorin der vierten Veranstaltung, mit denen Sie die eindrucksvolle Reden der Referenten abschloss.
(Fotos von der offiziellen Website www.podium-zukunft.at)
Als ich mein erstes Android-Mobiltelefon gekauft habe, war einer der Entscheidungsgründe, dass Hintergrundprozesse aufgeführt werden können. Das heißt dass Programme (Musik, Navigation …) weiter arbeiten können, während man andere Programme ausführt (Browser, SMS, …).
Um den Stromverbrauch zu reduzieren, falls ich diese Hintergrundprozesse nicht brauche, habe ich einen sogenannten Taskkiller installiert, mit dem ich auf Knopfdruck alle Hintergrundprozesse beenden kann. Theoretisch müsste dies ja das Gerät entlasten und damit Akkustrom sparen.
Angeregt durch ein Blogbeitrag habe ich diesen Taskmanager nun aber wieder deinstalliert.
Der Autor des Beitrages meinte, aufgrund des ausgeklügelten Prozessmanagement von Android sei es nicht nötig – ja sogar unter gewissen Umständen kontraproduktiv – Taskkiller anzuwenden.
Dies deckt sich auch mit meiner Erfahrung: Ich kann keine Abnahme der Akkulaufzeit feststellen, seit ich den Taskkiller nicht mehr regelmäßig verwende. Im Gegenteil funktionieren häufig verwendete Programme jetzt subjektiv sogar flüssiger.
Also mein Tipp: Keinen Taskkiller für Android verwenden, sondern sich auf das integrierte Prozessmanagement verlassen – das funktioniert am besten.
Angeregt durch diverse Youtube-Videos haben wir heute einen Versuch mit einer Nicht-Newtonschen Flüssigkeit gemacht.
Was hat es damit aufsich?
Die Physik unterscheidet zwischen Newtonschen und Nicht-Newtonschen Fluiden. Bei der ersten Gruppe (Wasser, viele Öle etc.) sind die Scherspannungen im Fluid proportional der Schergeschwindigkeit, also .
Nicht-Newtonschen Fluide gehorchen diesem proportionale Zusammenhang nicht, Beispiele sind etwa Blut oder Maisstärke mit Wasser.
Mit Letzterem haben wir heute experimentiert.
Dieses Gemisch verhält sich in Ruhe wie eine Flüssigkeit, jedoch ändert es bei Bewegung “schlagartig” die Eigenschaften hin zu jenem eines Festkörpers.
Anschaulich könnt ihr es an dieser Foto- und Video-Doku sehen:
Uns hat es sichtlich Spaß gemacht – probiert es auch einmal aus!
Folgendes Vorgehen hat sich bewährt: Maisstärke in eine Schüssel geben, langsam Wasser hinzugeben (man brauch nicht viel), mit den Händen durchkneten bis eine dickflüssige Masse entsteht – fertig ist das Nicht-Newtonsche Fluid!