Archiv für August 2009

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Erfahrungen mit dem Amod AGL 3080 und dem Geotagging

Hallo liebe Besucher!

Wie angekündigt möchte ich über meine Erfahrungen mit dem GPS-Logger Amod AGL 3080 berichten.

Amod AGL 3080Bereits gleich nach dem Erhalt funktionierte das Gerät ohne aufwändige Konfiguration problemlos. 3x AAA-Akkus (ich verwende Sanyo eneloop) hinein und nach einer kurzen systembedingten Verzögerung beginnt das Gerät mit der Wegdatenaufzeichnung, was es durch Blinken der Satelliten-LED symbolisiert. Auf dem PC oder Mac lassen sich die im NMEA-Format vorliegenden Logfiles sehr einfach übertragen, da sich das Gerät als gewöhnlicher Datenträger – wie es etwa auch ein USB-Stick macht – anmeldet.
Es gibt verschiedene Modi zum Aufzeichnen der Wegdaten, wobei ich für meine Zwecke die einfachste und am wenigsten umfangreiche gewählt habe. Dabei zeichnet der Logger in einem Intervall von 10 Sekunden die Zeit und die geographische Länge und Breite auf. Es gäbe auch noch Modi mit Geschwindigkeit etc., was aber für mich nicht von Belang ist. Im von mir gewählten Modus beträgt die Logdateigröße für eine vierstündige Wanderung etwa 100kB.
Der Stromverbrauch ist dabei moderat, die Akkus halten meinen ersten Erfahrungen nach die im Datenblatt angegeben 20 Stunden Betrieb leicht durch.

Bei meinen Ausflügen und Wanderungen habe ich das Gerät meist am Rucksack oder an einer Gürtelschlaufe hängen, was problemlos funktioniert.

Am Computer verwende ich dann folgende Programme (alles Freeware):
GPSBabel, um die NMEA-Daten in das verbreitete gpx-Format umzuwandeln.
GPSPhotoLinker am Mac, um die aufgenommenen Foto mit den Geodaten zusammenzuführen. Das Programm unterstützt dabei gleichermaßen JPEGs wie auch Canon RAWs. Anfänglich wirkt es ein bisschen kompliziert, es bietet aber viele gute Funktionen und Eingriffmöglichkeiten.
GeoSetter unter Windows, ähnlich wie das vorangegangene; kann darüberhinaus auch kmz-Dateien erzeugen, die mit
Google Earth betrachtet werden können. Weiters lassen sich kmz-Dateien auch mit
Google Maps direkt online einbinden und anzeigen. Ein Beispiellink hier.

Am Amod AGL 3080 gibt es im Grunde nur einen Punkt der mich stört. Das ist jene (Fehl-)Konstruktion, dass man jedes Mal den Befestigungsgurt abnehmen muss, um das USB-Kabel einstecken zu können. Wäre ansich kein Problem, strapaziert den eher billigen Klettverschluss aber unnötig, der wahrscheinlich bald nicht mehr wirklich gut hält.

Alles in allem bin ich einerseits mit dem Amod AGL 3080, als auch mit der verwendeten Software sehr zufrieden. Damit ist das Geotagging eine simple, wenngleich auch eine nicht gänzlich unaufwändige Angelegenheit. Für mich ist es jedoch toll, meine Bilder auch genauen Positionen auf der Landkarte zugeordnet zu haben.
Zum Abschluss noch meine Blogbeiträge zum Thema Geotagging, und meine geogetaggten Bilder bei Flickr auf der Karte.

Bei Fragen zum Thema Geotagging oder zum Amod AGL 3080 stehe ich gerne zur Verfügung!

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Nur ein Foto: Exzellente Räuchersaiblinge aus dem Lunzer See

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… vom Räuchermeister persönlich – frisch aus dem Ofen. Ein Traum, den wir bei unserem letzten Aufenthalt in Lunz am See erleben durften! 🙂