Archiv für März 2011

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Drei Komma Fünf Millionen Kilometer

Hallo liebe Besucher!

3 500 000km

Das ist die Anzahl an Kilometern, die jeden Tag in Graz mit Kraftfahrzeugen zurückgelegt werden. Eine unglaubliche Zahl, vor allem wenn man bedenkt, wie klein Graz im Vergleich zu Städten in anderen Ländern ist.

Quelle: Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik, TU Graz

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10 Einladungen für Diaspora* zu vergeben

Hallo liebe Besucher!

joindiaspora

Ich habe heute eine Einladung für Diaspora*, das als vielversprechendste offene Alternative zu Facebook gehandelt wird, erhalten. Damit habe ich auch 10 Einladungen zu vergeben.
Das System befindet sich in einer sehr frühen Testphase. Wer also einmal hineinschnuppern möchte, dem kann ich gerne eine Einladung schicken (Anfragen bitte per Email). Diaspora* ist noch nicht für die breite Masse geeignet, deshalb richtet sich der Testaufruf eher an die „Ich muss immer das Neueste ausprobieren“- und Technikbegeisterten unter euch.

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Ein Jahr mit der Niederösterreich CARD

Hallo liebe Besucher!

Vor einem Jahr haben wir uns für ein tolles Ausflugsangebot in Niederösterreich entschieden – die Niederösterreich CARD, mit der man über 250 Ausflugsziele um weniger als €50.- besuchen kann.

Wir haben die Karte mit Ausflügen in alle vier Viertel, mit Liftkarten, Ausstellungen, Museen, Wachauschifffahrt, Klettergarten, … und so weiter sehr genutzt. Es war ein großartiges Jahr mit wunderbaren Eindrücken! Besonders schön war dabei, dass wir durch die Karte auch angspornt waren, uns möglichst viel des facettenreichen Landes anzusehen. Wir erlebten nicht ein Ausflugziel, das die Anfahrt nicht Wert gewesen wäre.
Nicht zuletzt war der finanzielle Aspekt erfreulich: Gegenüber den normalen Eintrittspreisen haben wir uns durch die Niederösterreich CARD über €255.- erspart.

Einen Rückblick auf ein paar Stationen gibts in dieser Diashow:

Alle meine Beiträge zu Ausflügen mit der Niederösterreich CARD könnte ihr gesammelt hier nachlesen.

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Nur ein Foto: Pivovarna Laško

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Auf unserer Exkursion nach Slowenien besichtigten wir auch die Brauerei in Laško, die größte des Landes. Hier ein Foto von der Abfüllanlage (war leider gerade nicht in Betrieb), ein paar weitere Bilder findet ihr hier (Diashow)!

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Nur ein Foto: Spaziergang in Thal bei Graz

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Foto von einer kleinen Wanderung in Thal bei Graz auf Teilen des „Arnold Schwarzenegger Wanderweges“. 😉

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Nur ein Foto: Lunzer See nach dem Winter

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Frühlingserwachen am Lunzer See, auch die ersten Blumen nach dem Winter zeigen sich bereits.

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8 Fakten über Fahrzeugsicherheit

Hallo liebe Besucher!

Schnell und flexibel von A nach B zu kommen, das ist das Ziel unserer Fortbewegung mit Fahrzeugen. Genauso wichtig sollte aber auch der Sicherheitsaspekt sein – schließlich werden weltweit pro Jahr rund 1 Million Menschen im Straßenverkehr getötet.
2010-06Juni-21_14-36-39Da Fahrzeugsicherheit einen Bestandteil meines Studiums darstellt und das grundlegende Wissen darüber leider viel zu wenig verbreitet ist, möchte ich meinen Lesern in ein paar Punkten wesentliche Fakten näherbringen. Grundlage der Ausführungen sind Lehrveranstaltungen im Bereich Vehicle Safety an der TU Graz, wobei der vortragende Professor einer der erfahrendsten Verkehrssicherheits- und Unfallexperten Österreichs ist.

Einige in meinen Augen wichtige und interessante Informationen zur Fahrzeugsicherheit:

  • Die Sicherheiteinrichtungen in Autos müssen immer als Gesamtsystem gesehen werden. Verzichtet man zum Beispiel auf das Anschnallen mit dem Sicherheitsgurt, können alle anderen Einrichtungen im Innenraum nicht mehr richtig funktionieren. Sicherheitsgurt, Airbags, Sitzkonstruktionen etc. sind genau aufeinander abgestimmt und können nur als Gesamtpaket ihre Wirkung zeigen.
  • Besonders anzumerken ist hier der Sicherheitsgurt, dieser ist nach wie vor die allerwichtigste Sicherheitskomponente im Fahrzeuginnenraum. Statistisch ausgewertet haben nicht-angegurtete Fahrzeuginsaßen bei einem Unfall ein etwa 500% höheres Tötungsrisiko als Insaßen, die ordnungsgemäß angeschnallt sind. In der Lehrveranstaltung analysierten wir Bilder von schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang. Sachlich-nüchterner Kommentar des Vortragenden: „Wären die Insaßen angegurtet gewesen, hätten sie überlebt …“. In Zahlen klingt 500% bereits viel, aber am praktischen Beispiel sieht man diesen Umstand dann doch mit anderen Augen.
  • Äußerst wichtig ist auch der oft gehörte Hinweis, bei Verwendung von gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzen den Airbag zu deaktivieren. Tut man dies nicht, wird das Kind vom Airbag richtiggehend angeschossen und trägt im Allgemeinen schwerste Kopfverletzungen davon. Dies kann bereits bei eigentlich harmlosen Unfällen auftreten, sobald der eigentlich schützende Airbag auslöst.
  • Als Sicherheitseinrichtung wird oft auch ABS angesehen. Unfallstatsistiken zeigten aber nach der Einführung keinen relevante Verbesserung in Szenarien, in denen ABS helfen sollte. Erklärungsversuch könnte sein, dass wenn das Auto bei der Vollbremsung lenkbar bleibt, die Fahrer oft falsch reagieren und erst recht von der Straße abkommen oder in Richtung Gegenverkehr ausweichen.
  • Anders ist dies bei ESP. Hier zeichnet sich eine deutliche Verbesserung ab – viele Unfälle werden dadurch wahrscheinlich verhindert. Kommt es dennoch zum Unfall wird durch das System die Unfallschwere reduziert, indem das Auto stabilisiert und ein seitliches Rutschen verhindert wird. Folglich trifft man ein etwaiges Hindernis frontal und nicht seitlich, was in jedem Fall ein Vorteil ist (Stichwort Knautschzone). Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, ein Hindernis frontal zu treffen einfach geringer, alleine wegen der Fahrzeugabmaße (Länge zu Breite).
  • Zwei Personengruppen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren und alte Menschen ab etwa 70 Jahren. Vor allem für alte Menschen ergeben sich mehrere Probleme: Die Wahrnehmung von unerwarteten Situationen verlangsamt sich, körperlich kann man nicht mehr so schnell reagieren und nicht zuletzt ist der Körper verwundbarer. Betrachtet man zum Beispiel einen Unfall, nach dem ein 20-Jähriger mit leichten Verletzungen aus dem Fahrzeug steigen kann, kann die Belastung durch den Unfall für einen alten Menschen bereits zu schwersten Verletzungen oder zum Tod führen.
  • 2010-06Juni-21_14-37-39Obwohl man nicht sagen kann, „Steife Karosserie bedeutet sicheres Fahrzeug“, da hohe Steifigkeit sogar den gegenteiligen Effekt haben kann und deshalb gezielt eingesetzt werden muss, ist es doch beachtlich, wie sehr die Widerstandsfähigkeit der Autos verbessert wurde. So sind moderne Fahrzeuge um ein Vielfaches steifer als etwa ein Golf II – der Preis, den man in Form von Geld und Gewicht für die Sicherheit in neuen Fahrzeugen zahlt, ist also bestimmt nicht falsch angelegt.
  • „Ein Bekannter ist bei einem Unfall vom Gurt verletzt worden und hat arge Blutergüsse bekommen, deshalb schnall ich mich nicht an“. Dieses Argument ist einfach Unfug. Natürlich bedeutet ein Unfall immer ungemeine Belastung für den Körper – Prellungen und dergleichen lassen sich nicht verhindern. Man muss leichte Verletzungen durch den Gurt in Kauf nehmen – um damit wirklich schlimme Verletzungen oder gar den Tod zu verhindern. Dies ist durch unzählige Unfallanalysen bestätigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr viel Entwicklungsarbeit im Bereich der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit geleistet wird. Ingenieure geben Ihr Bestes um das Leben der Passagiere zu schützen – sie müssen jedoch darauf vertrauen, dass diese die Sicherheitseinrichtungen auch nutzen. Das Einfachste und Wirkungsvollste ist es, sich bei jeder Fahrt anzuschnallen. Mehr muss man als Insaße einfach nicht tun.

Wie ist eure Erfahrung mit dem Thema? Warum schnallen sich Menschen nicht an, warum muss man sie zum Schutz ihrer Gesundheit per Gesetz zwingen? Wie wichtig ist dir die Fahrzeugsicherheit? Ich freue mich über Kommentare zu den Thema!

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