Archiv für Dezember 2016

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Rückblick auf das Laufjahr 2016

Ein Rückblick auf das Laufjahr 2016 in Tweets.

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Die besten Bilder des Jahres 2016

Hallo liebe Besucher!

Ihr habt „Die besten Bilder des Jahres“ auch in den letzten Jahren verfolgt? Es gibt sie natürlich heuer wieder.

Bilder bei Flickr

Meine Herangehensweise an die Fotografie hat sich auch im Jahr 2016 wieder deutlich verändert, hin zu viel mehr Bildern im Alltag – was auch ein Mehr an Bildern mit dem Smartphone anstelle der Kamera bedeutet. Dabei ist es für mich immer wieder erstaunlich, wie gut Handykameras geworden sind. Mein aktuelles Smartphone, das iPhone 7, macht selbst in schwierigen Lichtverhältnissen Bilder, die ich noch vor wenigen Jahren niemals für möglich gehalten hätte. Ein gutes Beispiel ist dieses Panoramafoto in der Dämmerung. Noch würde ich meine Kamera nicht zugunsten des Handys aufgeben, der Abstand wird aber von Generation zu Generation kleiner.

Wie auch immer, ein Grundsatz in der Fotografie behält seine Richtigkeit: Der Fotograf bzw. die Fotografin macht das Bild, nicht die Kamera.
In diesem Sinne: Auf ein spannendes Foto-Jahr 2017 – egal mit welchem Werkzeug, das gute Foto zählt!

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Langlaufparadiesische Zustände

Langlaufparadiesische Zustände im Mostviertel (Hochreit bei Göstling an der Ybbs).

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Wo ist der Opt-Out-Button im Pensionssystem?

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich zahle gerne Steuern und Abgaben. Jeder und jede sollte stolz sein, einen Beitrag zu einem hochentwickelten Gemeinwesen – also für Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Sicherheit etc. – leisten zu können.
Ich zahle auch für mein Empfinden sehr viel an Steuern und Abgaben. Das ist auch richtig, denn ein junger Mensch, der voll im Erwebsleben steht und gesund ist, muss ein Nettozahler des Systems sein. Wer sollte sonst für die Schwächeren aufkommen?

Meine sehr positive Grundhaltung schlägt aber bei einem Teil unseres Sozialstaates in pure Erzürnung um: beim nicht-nachhaltigen Pensionssystem.

Es müsste wohl an ein Wunder grenzen, dass unser Pensionssystem auf Dauer im möglichst direkten Umlageverfahren finanzierbar bleibt. Einerseits können wir jungen Menschen eine längere Ausbildung ermöglichen, andererseits werden wir glücklicherweise älter als noch vor wenigen Jahrzenten. In Pension gehen wir trotzdem mit allerspätestens 65 Jahren. Der Effekt: Wir steigen später ins Erwerbsleben ein und verbringen längere Zeit in der Pension. Wenn es weniger erwerbstätige EinzahlerInnen pro PensionistIn gibt, haben wir meiner Ansicht nach ein Problem.

Spricht die Regierung von einem Pensionsproblem?

Nein, im Gegenteil. Man verteilt zusätzliche Geschenke an die PensionistInnen. Und genau hier ist der Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist. Jeder Pensionist und jede Pensionistin (ASVG und Beamte) erhält im Dezember 2016 einhundert Euro zusätzlich. Einfach so. Und das nicht etwa als Zuschuss für Schwächere in unserer Gesellschaft, sondern als 200 Millionen-Gießkanne, die über alle BezieherInnen von Pensionen, auch von den höchsten, gegossen wird.

„Der Pensionshunderter ist ein unfreiwilliges Weihnachtsgeschenk der Enkel an ihre Großeltern, denn die Kosten werden komplett über Schulden finanziert und erhöhen nur den Schuldenrucksack der jungen Generation.“

— Andreas Karg, Junge Industrie Vorarlberg-Vorsitzender

Als junger Bürger sehe ich nicht ein, wieso ich so eine Aktion mittragen muss. Es geht hier nicht um Neid, ich brauche keine 100€-Geschenke des Staats (die ich mir im Endeffekt selber zahle). Es geht um Sinnhaftigkeit und zumindest um Streben nach Gerechtigkeit politischer Handlungen. Was mich besonders aufregt, ist die Art, mit der die Regierung uns von ihrer tollen Arbeit zu überzeugen versucht. Leute die auch nur einen Funken Verstand aufwenden, werden es als das erkennen was es ist: Reinster Populismus gepaart mit Klientelpolitik.

Wo ist der Opt-Out-Button im Pensionssystem?

Aus diesem Grund frage ich mich wirklich: Ich kann auf der Website der Sozialversicherung mein Pensionskonto ansehen. Ich vermisse jedoch schmerzlich die Schaltfläche zum Abmelden vom Pensionssystem! Dessen Nutzen wird für meine Generation wohl in keiner Relation zu dem stehen können, was heutige PensionsbezieherInnen durch unsere Pensionsbeiträge, Budgetzuschüsse und Staatsschulden erhalten.


(Vorschlag)

Wenn ein Konzept, das sich „Generationenvertrag“ nennt, in eine derartige Schieflage zugunsten der aktuellen Empfängergeneration geraten ist und Korrekturversuche von den Begünstigen weitgehend verhindert werden, dann möchte ich bitte aussteigen. Es tut mir leid, mir fehlt der Glauben an die Zukunftsfähigkeit dieses Konzepts.

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Ein Dezembermorgen

Dezember-Sonnenaufgang in Wien.

Ein Dezembermorgen in Wien.

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