Nur ein Foto: Morgenstimmung

Sonnenaufgang über dem Tesla-Labor der TU Graz, von meinem Balkon um 7 Uhr morgens.
Neue Medien verändern den Menschen
… aber Menschen ist es heute möglich, Medien in einer Art mitzugestalten wie niemals zuvor.
Auf die Entwicklung der Medien gehen zwei Videos vom Madsack Medialab ein – sehr sehenswert!
Und hier der Teil 2 des Videos.
Persönliches dazu: Ich nutze Soziale Netzwerke, betreibe meine eigene Homepage, nutze Podcasts, … und hätte wohl ohne Internet meine Freundin nie kennengelernt.
(Videos gesehen bei Martin Ebners e-Learning Blog.)
Kommentar zu Demonstrationen gegen aktuelle Castor-Transporte
Hallo Leute!
In den letzten Tagen wurden wieder 11 befüllte Castor-Behälter in das deutsche (Zwischen-)Lager in Gorleben gebracht, was erneut zu großen, teils heftigen Protesten geführt hat.
Ich selbst möchte nicht schimpfen über die Aktivisten, die sich Lieder singend in Clownkostümen an die Schienen ketten.
Vielmehr stelle ich mir die Frage: Wollen diese Personen nicht auch in der Früh ihren warmen Tee trinken? Möchten sie auf unser heutiges, elektrifiziertes Leben verzichten?
Ich vertrete nicht die Meinung, dass Atomkraft ideal ist. Jedoch bin ich der Meinung, dass diese Form der Stromgewinnung eine von der Aufwand-/Nutzen-Betrachtung her sinnvolle ist.
Einfacher Vergleich: Das deutsche AKW Philippsburg (beliebig ausgewählt) liefert eine Nettoleistung von 2384 MW. Wenn wir für ein Windkraftwerk eine Leistung von ca. 4MW ansetzen, dann bräuchte man einen Windpark mit ca. 600 Windrädern, um die Leistung des genannten AKW zu erzielen.
Es handelt sich um einen vereinfachten Vergleich; z.B. Nutzbarkeitseinbußen aufgrund schwächeren Windes etc. wurden nicht herangezogen – aber das Ergebnis sähe dann noch deutlicher aus.
Info am Rande: Der größte Windpark der Welt steht in Dänemark und liefert eine Gesamtleistung von 165,6MW.
Zurück zu den aktuellen Demonstrationen in Deutschland und meiner Meinung dazu:
Anstatt ihre Energie für das Blockieren von erforderlichen Schritten in der heute nötigen Energiegewinnung aufzuwenden, sollten sich die Atomkraftgegner lieber hinsetzen und sinnvolle Konzepte für erneuerbare Energien ausarbeiten. Aber klar – stur gegen etwas sein ist wesentlich einfacher als handfeste Alternativen anzubieten.
Was ich mit dem Beitrag hauptsächlich sagen will:
Wir sollten die Atomkraft nicht als böses Schreckgespenst ansehen, nur weil wir als Laien sie nicht verstehen, was wiederum zu tiefen Ängsten führt. Die Protest-Romantiker (Zitat “Marcus”) sollten sich die Frage stellen, ob ihr rein verhinderndes Verhalten sinnvoll ist.
Ich glaube nein – arbeiten wir doch für eine bessere Lösung, anstatt stur gegen die momentane zu sein!