Snow Leopard – Erster Eindruck

By Jakob, 31.08.2009 8:27

Hallo!

So, nun habe ich auf meinem MacBook Pro die neue Betriebssystemversion OS X 10.6 Snow Leopard installiert.
Das habe ich gleich zum Anlass genommen, eine gänzliche Neuinstallation durchzuführen, nun habe ich wieder ein ganz frisches, viel schnelleres System. :-)

Snow Leopard

Die Installation hat klaglos funktioniert, Hardwaretreiberprobleme gabs natürlich keine.

Die Kompatibilität ist zu fast allen meinen Programmen gegeben. Einzig iStat menus funktioniert noch nicht unter 10.6, und Cyberduck beta stürzt gelegentlich ab.
Die Treiber für meine Logitech-Maus funktionieren auch. Das automatische Installationsprogramm meldet zwar Inkompatibilität, wenn man jedoch den Installer aus dem Paket direkt startet gibts keine Probleme.

Ein bisschen Sorgen macht mir die Bildschirmeinstellung (unter anderem geänderter Standard-Gammawert), hier muss ich noch die richtigen Einstellungen finden.

Alles in allem war 10.5 auf 10.6 ein gelungener Wechsel, wobei bereits die erste Snow Leopard Version gut zu funktionieren scheint.

Apple Snow Leopard – Vorschau

By Jakob, 27.08.2009 11:52

Hallo liebe Besucher!

Morgen ist es offiziell soweit: Die neue MacOS X Version “Snow Leopard” wird ausgeliefert.

Ich habe bereits eine DVD bei McShark in Graz reservieren lassen, die ich morgen abholen kann.
Tja, könnte, weil ich morgen Früh schon wieder in die Heimat fahren muss und somit den Schneeleoparden erst am Montag installieren werde können.

Was wird Snow Leopard bringen:
Wie der Name schon anklingen lässt, handelt es sich bei der neuen Betriebssystemversion 10.6 um ein überarbeitetes 10.5 Leopard.
In Bezug auf Funktionen hat sich nicht sonderlich viel getan, vielmehr wurde unter der Haube optimiert und erweitert. Beispielsweise kamen neue Technologien hinzu, die moderne Mehrprozessorarchitekturen besser nutzbar machen oder Programme für vielfältige Aufgaben auf die Rechenleistung der Grafikkarten zugreifen lassen.

Dabei geht das Betriebssystem insgesamt effizienter mit den Ressourcen um: Einerseits benötigt die Installation weniger Platz auf der Festplatte, andererseits soll die Geschwindigkeit des Computes allgemein steigen. Ein Beispielvideo zeigt Gizmodo, in dem sie auf zwei identischen MacBooks sechs große Bilder im Programm “Vorschau” öffnen.
Diese Verbesserung, rein durch Softwareoptimierung erreicht, ist bemerkenswert.

Snow Leopard wird also ein rundum verbessertes MacOS X Leopard sein – ich freue mich darauf, es bald nutzen zu können.
Ich werde dann bald einen ersten Erfahrungsbericht verfassen und hier veröffentlichen.

Erfahrungen mit dem Amod AGL 3080 und dem Geotagging

By Jakob, 25.08.2009 19:22

Hallo liebe Besucher!

Wie angekündigt möchte ich über meine Erfahrungen mit dem GPS-Logger Amod AGL 3080 berichten.

Amod AGL 3080Bereits gleich nach dem Erhalt funktionierte das Gerät ohne aufwändige Konfiguration problemlos. 3x AAA-Akkus (ich verwende Sanyo eneloop) hinein und nach einer kurzen systembedingten Verzögerung beginnt das Gerät mit der Wegdatenaufzeichnung, was es durch Blinken der Satelliten-LED symbolisiert. Auf dem PC oder Mac lassen sich die im NMEA-Format vorliegenden Logfiles sehr einfach übertragen, da sich das Gerät als gewöhnlicher Datenträger – wie es etwa auch ein USB-Stick macht – anmeldet.
Es gibt verschiedene Modi zum Aufzeichnen der Wegdaten, wobei ich für meine Zwecke die einfachste und am wenigsten umfangreiche gewählt habe. Dabei zeichnet der Logger in einem Intervall von 10 Sekunden die Zeit und die geographische Länge und Breite auf. Es gäbe auch noch Modi mit Geschwindigkeit etc., was aber für mich nicht von Belang ist. Im von mir gewählten Modus beträgt die Logdateigröße für eine vierstündige Wanderung etwa 100kB.
Der Stromverbrauch ist dabei moderat, die Akkus halten meinen ersten Erfahrungen nach die im Datenblatt angegeben 20 Stunden Betrieb leicht durch.

Bei meinen Ausflügen und Wanderungen habe ich das Gerät meist am Rucksack oder an einer Gürtelschlaufe hängen, was problemlos funktioniert.

Am Computer verwende ich dann folgende Programme (alles Freeware):
- GPSBabel, um die NMEA-Daten in das verbreitete gpx-Format umzuwandeln.
- GPSPhotoLinker am Mac, um die aufgenommenen Foto mit den Geodaten zusammenzuführen. Das Programm unterstützt dabei gleichermaßen JPEGs wie auch Canon RAWs. Anfänglich wirkt es ein bisschen kompliziert, es bietet aber viele gute Funktionen und Eingriffmöglichkeiten.
- GeoSetter unter Windows, ähnlich wie das vorangegangene; kann darüberhinaus auch kmz-Dateien erzeugen, die mit
- Google Earth betrachtet werden können. Weiters lassen sich kmz-Dateien auch mit
- Google Maps direkt online einbinden und anzeigen. Ein Beispiellink hier.

Am Amod AGL 3080 gibt es im Grunde nur einen Punkt der mich stört. Das ist jene (Fehl-)Konstruktion, dass man jedes Mal den Befestigungsgurt abnehmen muss, um das USB-Kabel einstecken zu können. Wäre ansich kein Problem, strapaziert den eher billigen Klettverschluss aber unnötig, der wahrscheinlich bald nicht mehr wirklich gut hält.

Alles in allem bin ich einerseits mit dem Amod AGL 3080, als auch mit der verwendeten Software sehr zufrieden. Damit ist das Geotagging eine simple, wenngleich auch eine nicht gänzlich unaufwändige Angelegenheit. Für mich ist es jedoch toll, meine Bilder auch genauen Positionen auf der Landkarte zugeordnet zu haben.
Zum Abschluss noch meine Blogbeiträge zum Thema Geotagging, und meine geogetaggten Bilder bei Flickr auf der Karte.

Bei Fragen zum Thema Geotagging oder zum Amod AGL 3080 stehe ich gerne zur Verfügung!

Wochenende in Villach

By Jakob, 24.08.2009 9:47

Hallo liebe Besucher!

Wiedereinmal durfte ich, besser gesagt wir, einige Tage in Villach verbringen.

Wie immer hätte es uns besser nicht gehen können.
Neben sportlichen Aktivitäten wie einer Wanderung zum Dobratschgipfel und einer Radtour zum Faaker See erlebten wir auch kulturelle und kulinarische Genüsse. :-)

Vielen Dank dafür!

Ein paar großartige Panoramen vom Dobratsch hat ein Bekannter von mir, Markus Ortner, kürzlich gemacht, diese könnt ihr hier abrufen: Gipfelkreuz, Maria am Stein, Windische Kirche.

Exzellente Räuchersaiblinge aus dem Lunzer See

By Jakob, 20.08.2009 19:35

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… vom Räuchermeister persönlich – frisch aus dem Ofen. Ein Traum, den wir bei unserem letzten Aufenthalt in Lunz am See erleben durften! :-)

Ein Wochenende im Waldviertel

By Jakob, 17.08.2009 11:58

Hallo liebe Besucher!

Weil für mich die Nachbereitung eines Ausfluges oder Urlaubes genauso schön ist wie die Reise selbst, gibts heute wieder einen ausführlicheren Bericht unseres Wochenendausfluges. Dieser führte uns ins Waldviertel in Niederösterreich und war wirklich etwas Besonderes.

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Begonnen hat das Wochenende mit der Anreise, die uns über Horn führte, wo wir die heurige Niederösterreichische Landesausstellung 2009 “Geteilt – Getrennt – Vereint” besuchten. Selbst für mich, der bisher nicht übermäßig geschichtsinteressiert war, bot die Ausstellung doch gute Einblicke in Problematik, die sich aus dem Eisenen Vorhang ergab. Besonders auf die Vorteile und Chancen nach der Öffnung der Grenzen wurde eingegangen, man verschloss sich aber auch nicht vor der Kritik und Ängste, die teilweise von der Bevölkerung entgegengebracht werden – das finde ich auch sehr gut.
Nächste Station war der Naturpark Thayatal, wo wir uns das Naturparkhaus ansahen. Ein architekonisch sehr schön gestaltetes Infogebäude, wo neben einer kleinen Ausstellung (sehr interessant) auch weitere Aspekte des Naturparks erlebt werden können. Das Naturparkhaus fügt sich auch sehr schön in die Umgebung ein – wirklich gut gemacht.
2009-08August-15_12-38-37Danach gings zum Stift Geras, dem eigentlichen Grund unserer Reise. Wir wurden von Abt Michael eingeladen, Zeit in Geras zu verbringen. Begeistert von der schönen Stiftsanlage besichtigten wir alles Sehenswerte, ehe wir in der Stiftkirche die Vesper mitfeierten. Danach durften wir gemeinsam mit der Klostergemeinschaft Abend essen, das war eine besondere Erfahrung. Wie so oft sind Vorurteile schlicht falsch – wir erlebten einen schönen Abend im Kreise der Ordensbrüder und weiteren Gästen und es wurde über alles mögliche gesprochen: Über kirchliche Feiertage, Reisen, Ausflugsziele in Österreich, … und sogar über Internet, Facebook und Twitter (kennengelernt habe ich Abt Michael ja ursprünglich auch online, über studiVZ). Es wird über Kirchenbelange diskutiert (durchaus auch kritisch), über alle möglichen Themen aufgeschlossen gesprochen, gescherzt, gelacht – ich bin froh das einmal erlebt haben zu dürfen!
Nach einer angenehmen Nacht in den Klostermauern in einem großartigen Gästezimmer und einem gemeinsamen Frühstück musste wir dann aber auch schon wieder aufbrechen. Nachdem wir uns die zweite Station der Landesausstellung in Raabs an der Thaya angesehen hatten, fuhren wir noch ins Loisium nach Langenlois. Dies ist eine einmalige Weinerlebniswelt, die dem Besucher das Thema Wein auf vielfältige Weise näherbringt. Mit einem Führer in “Walkman”-Form geht man durch die Ausstellung, und das ist auch schon ein Highlight. Der Sprecher wirkt wirklich authentisch wenn er über den Weinbau “damals”, über seine Kindheitserinnerungen im Weinkeller, über das Winzerhandwerk und die neuen Techniken im Weinbau spricht. Keine hochgestochene Museumsführerstimme, sondern wie ein waschechter Langenloiser wirkt das, zeitgleich leicht verständlich und fesselnd erzählt.
2009-08August-16_11-23-34Die Ausstellung ansich führt den Besucher durch die Geschichte des Weinbaus in Langenlois. Vom “romantischen” früheren Winzerhandwerk mit persönlichen Geschichten aus den Kellern bis hin zum modernen Weinbau – was nach der Ausstellung keinen Widerspruch mehr darstellt. Man befindet sich dabei nicht nur im modernen Gebäude, sondern geht die meiste Zeit durch alte Kelleranlagen, einen liebevoll erhaltenen Winzerhof, bis der Rundgang im Hauptgebäude mit einer Weinverkostung endet. Also meine Empfehlung für jeden Weinliebhaber: Das Loisium muss man gesehen haben!
Nach der Rückfahrt durch die Wachau gings mit schönen Erinnerungen im Gepäck und auf der Speicherkarte wieder zurück nach Graz.

An den digitalen Erinnerungen könnt ihr teilhaben, z.B. in der Flickr-Galerie, Flickr-Diashow oder auf der Flickr-Landkarte. Oder auch unsere Route könnt ihr euch in einer Google Map (kmz) ansehen.
Viel Spaß dabei!

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Diese besondere Wochenende hatte viele interessante Facetten und zeigte neben einem prägenden Besuch im Stift Geras auch wieder die Besonderheit von Niederösterreich. Ein kleines Land mit so vielen Schönheiten – ich glaube das ist in dieser Form einzigartig!

Verkaufe: UMTS-Modem für Notebook

By Jakob, 13.08.2009 8:52

Hallo liebe Besucher!

Nach Auslaufen meines Vertrages habe ich nun eine UMTS/HSDPA-Karte übrig.
Es handelt sich um die Novatel Merlin XU870, in der Version für T-Mobile Austria.

Novatel Merlin XU 870 zu verkaufen!

Falls jemand so ein Gerät braucht, ich würde es günstig abgeben.
Wahrscheinlich funktioniert es momentan nur mit österreichischen T-Mobile SIM-Karten, es lässt sich aber um ca. 10.- für alle Netze freischalten (z.B. hier).
Ich habe es mit den von Apple mitgelieferten Treibern auf meinem MacBook Pro betrieben, es funktioniert aber natürlich auch auf allen Windowsgeräten mit ExpressCard-Slot.

Bei Interesse sende mir bitte eine Email!

Meine Meinung zum Sommerticket der ÖBB

Hallo liebe Besucher!

sommerticket09Ich habe bereits im Vorfeld einige Gedanken zum Sommerticket 2009 der ÖBB kundgetan. Nun, ich habe es trotzdem gekauft da es einfach billig ist.
Jedoch zwei Dinge regen mich wirklich auf:

  • Einerseits die Gültigkeit im IC-Bus:
    Ich habe schon kurz darüber berichtet, dass das Sommerticket, das unter dem Motto “Mach was du willst” verkauft wird, nicht im IC-Bus zwischen Graz und Klagenfurt gelten soll. Dumm für mich, da es eine Strecke ist die ich öfter hätte fahren wollen.
    Nun, beim Kauf am Automaten steht über diese Eimschränkung aber nichts. Eine Email an den ÖBB-Support blieb bis heute unbeantwortet. In der Hotline, in der man kostenpflichtig minutenlang in der Warteschleife hängt, erzählt einem der Mitarbeiter dann, das Ticket gelte auch auf der besagten Strecke uneingeschränkt – er meinte noch “reservieren Sie wenn Sie wollen”.
    Im Bus dann selbst wird man dann vom Fahrer darauf hingewiesen, dass man unbedingt eine Reservierung braucht, die mindestens €3 pro Strecke zusätzlich kostet. Und zwar unabhängig davon ob der Bus halb voll oder ganz leer ist!!
  • Andererseits stört mich die zeitliche Beschränkung:
    Mit “In’d Stadt eine” und “Aufs Land ausse” wirbt die ÖBB für das Sommerticket. Die Beschränkungen sind dann nur sehr klein gedruckt (aber in diesem Fall zumindest angeführt). Das Ticket gilt an Werktagen nämlich erst ab 08:00 Uhr. Das bedeutet zum Beispiel dass man in Wien von Graz kommend erst um 11:00 eintreffen kann. Für einen Tagesausflug in die Hauptstadt viel zu spät, vor allem wenn man bedenkt dass retour der letzte Zug vor neun Uhr geht. Von einem Ausflug nach beispielsweise Innsbruck wollen wir erst gar nicht sprechen.

Manche der Einschränkungen des Tickets konnte man im Vorfeld wissen, andere nicht bzw. es wurden klare Falschinformationen getätigt.
Leider haben viele (auch ich) den Fehler gemacht und sich von Preis und “Mach was du willst” blenden lassen.
Wenn man die Meinungen, vor allem in Twitter oder StudiVZ, ansieht, kann man erkennen, dass viele ähnlich denken wie ich.

Liebe ÖBB, wirliche Kundenorientierung und -freundlichkeit sieht anders aus.

(Nebenbei: Dieser Beitrag wurde während der Fahrt von Graz nach Wien auf dem iPod touch geschrieben. Das geht erstaunlich gut.)

Fazit nach einem Monat Windows Vista

By Jakob, 12.08.2009 14:42

Hallo liebe Besucher!

Windows VistaIch möchte heute über Praxiserfahrungen schreiben, die ich gut ein Monat lang mit Windows Vista gemacht habe.

Einerseits arbeitete ich bei Welser mit einer schnellen Dual-Core Workstation mit zwei 22″-TFTs, andererseits nutzte ich zu Hause das ziemlich neue Notebook meiner Eltern für Internet, Skype etc.

Würde ich gefragt werden, welche Verbesserungen Windows Vista für mich gegenüber XP gebracht hat, dann würde mir ersteinmal gar nichts einfallen. Die Kehrseiten wie ein einfach spürbar träges System, die dauernden Sicherheitshinweise, die Bedienoberfläche Aero, die auf den ersten Blick schick aussieht, aber beim Arbeiten irgendwie unangenehm und überladen wirkt … das alles überwiegt für mich gegenüber den Vorteilen, die man in Werbeprospekten liest.

Umso mehr schätze ich wieder die Vorzüge meines Macs: die in meinen Augen einfach angenehmere Benutzeroberfläche (weder langweilig noch überladen), das Dashboard mit aktuellen Infos und kleinen Helferleinprogrammen, und nicht zuletzte Expose, das wirklich auf einen Klick alle geöffneten Fenster übersichtlich anzeigt und das Arbeiten mit vielen Programmfenstern erst ermöglicht.

Ich war in letzter Zeit vermehrt der Meinung, meine Computernutzung spiele sich ohnehin hauptsächlich im Internet (“Cloud computing”) ab, weshalb mir die Betriebssystemoberfläche mehr und mehr egal wird. Nach einem Monat Windows bin ich aber wieder froh, Mac OS verwenden zu können, weil es in meinen Augen einfach das für mich bessere und angenehmere System ist.

Die Olympus E-P1

By Jakob, 11.08.2009 14:37

Hallo liebe Besucher!

Mit ihr bricht in der digitalen Fotogafie ein neues Zeialter an:
Die Olympus E-P1 ist die erste interessante Kamera für den ambitionierten Fotografen, die Vorzüge der klassischen Spiegelreflextechnik bietet und sich dabei Möglichkeiten der digitalen Technik in weitem Umfang zunutze macht.

Die Kamera kann sich vom Äußeren nicht ganz entscheiden, ob sie eine Kompakt- oder Spiegelreflexkamera ist. Der Größe nach würde man sie als Kompaktkamera bezeichnen, jedoch nutzt sie größere (=qualitativ hochwertige) Objektive, diese lassen sich wie bei Spiegelreflexkameras tauschen. Was die E-P1 aber wirklich besonders macht, ist, dass sie alles was in klassischen Kameras viel Platz benötigt, durch moderne Digitaltechnik ersetzt. So verzichtet sie auf aufwendige Spiegelkonstruktionen und Mattscheibensucher und nutzt einfach den ohnehin nötigen Bildsensor und den Bildschirm um das Bild anzuzeigen.

Damit ist sie eine handliche Kamera, die sehr gute Objektive verwenden lässt und einen verhältnismäßig großen Bildsensor bietet, was der Bildqualität (nicht nur den reinen Megapixeln!) zugute kommt. Das sind Eigenschaften einer Kamera, auf die ich lange gewartet habe.

In der Theorie klingt das alles sehr gut.
Leider kann die E-P1 nicht auf ganzer Länge überzeugen. Die Ansätze sind vielversprechend, leider aber leistet sie sich Ausrutscher wie langsamen Autofokus, keinen eingebauten Blitz und einen schlechten Dynamikumfang. Zu diesen Ergebissen kommt meine bevorzugte Kameratestseite www.dpreview.com.
Außerdem lässt Olympus sich den ganzen Luxus auch teuer bezahlen, die Kamera plus Objektiv 3.5-5.6/14-42mm sind ab rund €800.- (Straßenpreise um die 750.-) erhältlich.

Ich denke aber beide Umstände werden sich mit Erscheinen von Nachfolgern der Kamera – sei es von Olympus oder den anderen Herstellern mit dem “Four Thirds micro”-System – bessern.
Ich bin jedenfalls gespannt auf Neuigkeiten auf dem Gebiet.

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