Filmtipp: Die 4. Revolution – Energy Autonomy
Hallo liebe Besucher!
Ich bin zwar kein Freund von Dokumentar-Kinofilmen, weil sie oft nur reißerische und wenig fundierte Inhalte bieten. Trotzdem werde ich mir den Film Die 4. Revolution – Energy Autonomy ansehen, zumal er genau mein Thema behandelt: Energie, erneuerbare Energien, Technologiefolgen … etc.
Ich bin besonders gespannt, welche Antworten der Film auf aktuelle technische Fragestellungen wie etwa Energiespeicherung gibt.
Einfach Strom sparen im Alltag – Teil 2
Hallo liebe Besucher!
Im Teil 1 des Beitrages “Strom sparen im Alltag” habe ich euch Tipps genannt, wie ihr im Alltag ganz leicht, ohne große Investitionen und ohne Komfortverlust Strom sparen könnt.
Warum es so wichtig ist, mit Strom sparsam umzugehen, möchte ich euch anhand der folgenden Erklärungen näherbringen.
Lasst es mich so erklären:
Es gibt also wertvollere (z.B. Strom) und weniger wertvolle (z.B. Wärme) Formen von Energie. Wie dieses sehr unterhaltsame und verständliche Video erklärt, dreht es sich hierbei um den Begriff “Exergie”.
Oder anders: Wir betrachten ein Kohlekraftwerk (z.B. Mellach nahe Graz). Im dortigen Prozess werden 3 Energieeinheiten Kohle eingesetzt, daraus kann 1 Energieeinheit Strom erzeugt werden, 2 Energieeinheiten gehen als Abwärme verloren. Verbrennt man die Kohle zum Heizen, kann man alle 3 Einheiten als Wärmeenergie nutzen.
Das heißt weiter, dass Strom viel kostbarer als Wärme ist – benötigt man doch für 1 Einheit Strom 3 Energieeinheiten Kohle, aber für 1 Einheit Wärme nur 1 Einheit Kohle.
Insofern ist es auch exergetisch betrachtet widersinnig, mit Strom zu heizen (Fall A). Würde man direkt Kohle verbrennen, bräuchte man nur ein Drittel des Energieeinsatzes (Fall B).
Ich hoffe ich konnte euch veranschaulichen, warum es aus physikalischer und in Folge auch ökologischer Sicht wirklich sinnvoll ist, Strom zu sparen.
Und wer vor allem aufs Geld schaut: Wenn man 10 kWh Strom einspart, hat damit schon ein Bier (oder einen Liter Milch ^^) “verdient”.
Botanischer Garten Graz
Hallo liebe Besucher!
Heute waren wir das erste Mal im Botanischen Garten in Graz, der vom Institut für Pflanzenwissenschaften an der Universität Graz betreut wird.
Der Botanische Garten hat praktisch jeden Tag bei freiem Eintritt geöffnet.
Unser Eindruck kurz zusammengefasst: Ein sehr lohnenswertes Ziel für schöne Tage, aber besonders auch als Schlechtwetterprogramm bieten sich die Gewächshäuser sehr an.
Eine umfassende Anzahl von Bildern gibt es bei Flickr, eine Auswahl direkt hier als Diashow:
Einfach Strom sparen im Alltag – Teil 1
Hallo liebe Besucher!
Leute die mich kennen, wissen dass ich gerne “Energiespar-Apostel” spiele und oft mehr oder weniger willkommene Tipps für den sparsamen Umgang von Energie gebe.
Ich möchte euch ein paar Stromspar-Tipps geben, die auch ich im Alltag beherzige. Es sollen Tipps sein, die Strom sparen helfen und dabei den Komfort nicht einschränken!
Und auch wenn man nicht aus Ökologiegründen Energie spart: Letztendlich heißt Energie sparen auch Geld sparen – und gegen einige Euro mehr in der Tasche wird wohl niemand etwas einzuwenden haben!
6 einfache Tipps, um im Alltag Strom zu sparen (zu einigen Punkten gibt es auch einen weiterführenden Tipp für alle die mehr wissen wollen.
):
- Durch die Verwendung einer Wassersparbrause (Beispiel) lassen sich beim Duschen große Mengen Wasser sparen. Da wohl jeder gerne warm duscht, lässt sich durch eine solche Brause viel Warmwasser und damit Energie sparen. Im Falle unserer Brause beträgt die Einsparung ca. 60%!
Zur Wirkungsweise einer guten Wassersparbrause: Anstatt ein “volles Duscherlebnis” durch großen Wasserdurchfluss zu erreichen, “zerstäuben” die Wassersparbrausen den Wasserstrahl, sodass auch bei kleinem Durchfluss ein angenehmes Gefühl entsteht. Ich verwende mittlerweile sogar lieber die Sparbrause als eine normale. - Viel Sparpotential gibt es auch beim Kochen, etwa beim Kochen von Nudeln. Es gibt hierbei zwei Regeln, die hartnäckig im Kopf der meisten Menschen eingebrannt sind: Nudeln kocht man ohne Deckel. Und: Pro 100g Nudeln 1 Liter Wasser verwenden. Vor allem Ersteres sollte in meinen Augen überdacht werden. Probiert es selbst: Ob man die Nudeln mit oder ohne Deckel kocht macht keinen Unterschied im Geschmack. Sehr wohl aber im Energieverbrauch! Und die Empfehlung mit 1 Liter pro 100g kann man meiner Erfahrung nach mit gutem Gewissen um den Faktor 2 halbieren, wenn man energiesparend und gleichzeitig geschmacklich einwandfrei kochen möchte.
- Einen immer größeren Anteil am Stromverbrauch im Haushalt hat der Computer. Viele Leute haben ihn von früh bis spät eingeschaltet, ohne ihn zu verwenden. Dabei bieten alle modernen Computer einen Standbymodus: Auf Knopfdruck “schläft” der Computer ein, und sobald er wieder gebraucht wird ist er in Sekunden wieder betriebsbereit. Alle geöffneten Fenster, Programme und Dokumente bleiben dabei erhalten. Natürlich benötigt der Computer in Standbymodus Strom, jedoch um etwa eine Größenordnung weniger als wenn er ungenutzt eingeschaltet läuft. So benötigt etwa ein Apple Macbook im Betrieb ca. 40W, im Standbymodus (Ruhezustand) weniger als 4W. (Expertentipp: Suspend-to-RAM vs. Suspend-to-disk)
- Zu dem Thema gibt es auch einen weiteren Tipp: Da ein Computer vor allem bei der jungen Generation täglich (viele) Stunden lange läuft, ist es hier auch sinnvoll, schon vor dem Kauf auf energiesparende Geräte und Computerkomponenten zu achten. Alleine bei den Prozessoren gibt es Unterschiede im Bereich von einigen 100%, was die Stromaufnahme betrifft! (Experten-Stichwort: TPD)
- Ladegeräte und Netzgeräte von Handys, ext. Festplatten etc. sollten prinzipiell vom Netz getrennt oder ausgesteckt werden wenn sie nicht benötigt werden. Man spürt dass sie warm werden, auch wenn sie ungenutzt eingesteckt bleiben – und warm bedeutet immer Energie- bzw. Stromverbrauch.
- Eine gute Idee ist es, einige Euros in ein einfaches Energiesparmessgerät zu investieren. Diese messen ausreichend genau die Stromaufnahme von Elektrogeräten im Haushalt wie z.B. Waschmaschinen, Computern, etc. Man bekommt dabei ein gutes Gefühl für den Stromverbrauch der Geräte und kann z.B. auch energiesparende Einstellungen herausfinden (Bsp. Waschmaschinenprogramme). So gibt es etwa bei unserer Waschmaschine zwei 60°-Programme, wobei eines um 40% weniger Strom benötigt als das andere, bei offensichtlich gleicher Waschwirkung.
Ich rede ständig davon, wie wichtig es ist, Strom zu sparen.
Warum halte ich es eigentlich für so bedeutend? Weil Strom eine der wertvollsten Energieformen ist!
Warum das so ist, werde ich anschaulich im zweiten Teil des Beitrages (erscheint in Kürze) erklären!
Jakob
Unser Ostern 2010
Hallo liebe Besucher!
Sehr schöne Osterfeiertage verbrachten wir in Niederösterreich und Kärnten. Neben Osterjausen und Entspannung standen einige Ausflüge mit der Niederösterreich Card am Programm:
Haubiversum in Petzenkirchen, Niederösterreichisches Landesmuseum, Stift Melk, Auqacity St. Pölten.
Außerdem genossen wir am traumhaftem Samstagmorgen eine Spaziergang um den Lunzer See.
Ein paar Impressionen im Osteralbum:
