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Erfahrungsbericht: Umfangreiches Laborprotokoll mit Google Docs

von Jakob, 08.07.2010 15:45

Hallo liebe Internetbegeisterte!

Elektrotechnik-LaborIm vergangenen Semester stand bei mir ein Elektrotechnik-Labor am Studienplan. Dabei wurden in den wöchentlichen Übungen Versuche durchgeführt, die dann zu Hause protokolliert werden sollten. Es wurde in Gruppen zu 3 Personen gearbeitet, jede Woche schrieb eines der Gruppenmitglieder das Protokoll. Nach Überarbeitung und Prüfung durch die anderen Mitglieder wurde das jeweilige Teilprotokoll jede Woche abgegeben. Für die Prüfung zum Schluss sollte dann jedem eine Gesamtversion vorliegen.

Wir haben für das Verfassen dieses Protokolles Google Docs eingesetzt, was sich sehr bewährt hat. Es war unsere Anwendung ein Paradeanwendungsfall für webbasiertes, kollaboratives Arbeiten, wie es eben Google Docs anbietet: Mehrere Teilnehmer sollen jederzeit, auch gleichzeitig, Zugang zu dem Dokument haben und auch immer den letzten Stand bearbeiten können, was besonders wichtig ist. Emails mit Dateianhängen herumzuschicken ist hier einfach viel zu umständlich und schlicht ungeeignet.

Was gut war:

  • Mehrere Leute können zeitgleich ein Dokument bearbeiten.
  • Nicht zielführendes Herummailen von Dokumenten entfällt.
  • Es sind jederzeit die gesamte Daten gesichert, sogar eine umfangreiche Versionsverwaltung ist mit dabei.
    Google bietet einen sehr guten Skizzen- und Grafikeditor an, der für die Schaltpläne gut funktionierte.
  • Wir arbeiteten mit der (mittlerweile alten) Docs-Version, in der ein TEX-basierter Formeleditor enthalten war, was großartig für mathematische Formeln und Ausdrücke ist.
  • Ein einfacher Export als PDF (zum Drucken) wird angeboten. Auch andere Formate wie .doc lassen sich exportieren.

Einschränkungen:

  • Google Docs ist vom Komfort her nicht vergleichbar mit einer Desktopanwendung wie z.B. Microsoft Word. Man wird dadurch aber zu sauberem Arbeiten angehalten (Definition von Formatierungen etc.), was durchaus wieder seine Vorteile hat.
  • Sobald es in die grafische Gestaltung von Seiten geht, stößt man sehr schnell die Grenzen von Google Docs. Wenn man jedoch hauptsächlich Text und Fotos bzw. einfache Grafiken verarbeiten muss, funktioniert es wunderbar.
  • Docs ist nicht dafür geeignet, bestehende Dokumente, etwa von Word, hochzuladen und online zu bearbeiten. Grundlegende Formatierungen bleiben erhalten, jedoch fehlt Docs wie erwähnt einiges an grafischen Möglichkeiten.

Am Ende des Semesters hatten wir ein Protokoll mit vierseitigem Inhaltsverzeichnis, Tabellen, unzähligen Fotos und Grafiken und 100 Seiten zusammen – auch damit war Docs nicht überfordert.

Ich kann aus eigener Erfahrung also auch für größere Projekte das webbasierte Service Google Docs mit all seinen Vorzügen empfehlen, wenn man sich über die Einschränkungen im Klaren ist.
Ich habe mittlerweile gar keine Office-Software mehr am Computer installiert, sondern mache all meine Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. online.

Wer Google Docs einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies ganz einfach unter docs.google.com/demo tun.

Alternativen zum Google-Dienst (die meisten nur kurz getestet):
Zoho.com
Microsoft Office Web Apps
Thinkfree Office
Open Office (Desktopanwendung)

Stichwörter: textverarbeitung, web based, cloud computing, längere texte, text und tabellen

Programmempfehlungen für Android-Smartphones

von Jakob, 20.03.2010 18:56

Hallo liebe Besucher!

AndroidSeit einiger Zeit nutze ich das Motorola Milestone, ihr kennt vielleicht meine Berichte dazu.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps zu nützlichen Programmen, neumodern “Apps” genannt, für die Android-Plattform geben. Die folgende Aufzählung umfasst jene Programme, die ich am liebsten und häufigsten nutze.

Hinweise: Ich verwende am Milestone momentan die Softwareversion 2.0.1, die vorgestellten Programme laufen darauf ohne Probleme.
Alle Programme sind im Android Market kostenlos beziehbar (einfach dort nach dem Programmnamen suchen).

  • Evernote – das Notizbuch 2.0
    Evernote ist ein Internetdienst zur Notizerstellung und ist verwendbar via Computer, Handy, usw. Die Notizen werden online gespeichert und automatisch synchronisiert, das heißt, man hat auf jedem Gerät jederzeit alle Notizen am letzten Stand zur Verfügung. So soll das heutzutage sein.
  • gTasks – die To-Do-Liste
    Während ich Evernote für viele umfassende Dinge nutze (Texte schreiben, Uni-Daten verwalten, Zeitungsartikel archivieren), nutze ich gerne die Google Tasks um schnelle To-Do-Listen zu verfassen. gTasks ist dabei wieder ein Client, der sich mit dem Internet abgleicht und synchronisierte Aufgabenlisten für alle verwendeten Geräte ermöglicht.
  • Facebook – das soziale Netzwerk in der Hosentasche
    Ich nutze Facebook aus diversen Gründen immer weniger, aber dennoch – ab und zu schaue ich auch am Handy rein oder lade Inhalte hoch. Leider ist das Android-Programm nicht so gut wie das am iPhone, aber dennoch ist es die beste Möglichkeit, Facebook am Android-Smartphone zu nutzen.
  • FahrplanAT – österreichweite Fahrpläne auf Knopfdruck
    Ich hoffe auf eine offizielle ÖBB-App, bis dorthin leistet der FahrplanAT gute Dienste, um jederzeit Verbindungen mit allen möglichen öffentlichen Verkehrsmitteln abzurufen.
  • Google Maps – der Allround-Begleiter
    Wegbeschreibungen, Lokale inkl. Telefonnummer suchen, Entfernungen ermitteln, … all das und noch mehr macht Google Maps auf dem Android-Smartphone und funktioniert dabei supereinfach und schnell.
  • Kalender, Gmail – die täglichen Arbeitswerkzeuge
    Die wirklich gute Integration der Google-Dienste habe ich bereits früher angesprochen. Diese macht Gmail und den Kalender auf dem Milestone zu meinen wahrscheinlich meistgenutzten Anwendungen.

Hier noch ein paar kleine Helfer für diverse Aufgaben:
Shazam – Handy zum Radiolautsprecher halten und Titel und Interpreten angezeigt bekommen
WordPress – Programm zum Verwalten von WordPress-Blogs
Task-Manager – Einfaches Programm zum Verwalten und Beenden laufender Prozesse
Uninstaller – Programm zum kompletten Deinstallieren von Anwendungen
Speed Test – Werkzeug zum Messen der momentanen Verbindungsgeschwindigkeit (3G oder WLAN)

Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr gute Entwicklungsarbeit im Bereich der mobilen Anwendungen geleistet wird. Damit das so bleibt, halte ich es für wichtig, dass Entwicklung nicht nur für große Plattformen wie das iPhone betrieben wird, sondern dass Innovation für viele Systeme stattfindet. Nur durch diese Diversität wird der positive Trend anhalten.
So werden in Zukunft unzählige neue Technologien und Anwendungen unser Leben bereichern können (nur als Beispiel: Augmented Reality).

Schlüsselwörter: smartphone, android, google, motorola, droid, milestone, programme, apps, market

Kritischer Kurzfilm über Google

von Jakob, 07.03.2010 14:30

Hallo liebe Besucher!

Ich nutze, so wie Millionen andere Menschen, sehr gerne Google-Dienste und schätze sie wegen ihrer Einfachheit, dem praktischen Nutzen und “weil sie einfach funktionieren”.

“Vielgooglern”, aber auch für Leuten, die gar nicht wissen, dass Google weit mehr als eine Suchmaschine ist, empfehle ich dieses kritische Kurzvideo über die Internetmacht Google.
Man sollte sich bewusst sein, welches internet- und weltumspannendes Netz das Unternehmen bereits aufgebaut hat und sich durchaus auch Gedanken über die daraus resultierenden Gefahren machen.

Jakob auf Google Buzz

von Jakob, 10.02.2010 21:14

Hallo liebe Besucher!

Google BuzzNachdem ich Twitter den Rücken zugekehrt habe (aus Gründen die noch heute Gültigkeit haben), werde ich in Googles neuen Versuch, im Bereich von Social Media Fuß zu fassen, hineinschnuppern.
Es handelt sich dabei um das neue Service Google Buzz, das die Vorzüge der etablierten Social Media-Dienste vereinen soll. Auf den ersten Blick gefällt mir Buzz sehr gut, mal sehen wie es sich entwickelt.

Ich bin jedenfalls gespannt wie es sich gegen die etablierten Größen wie Twitter und co. durchsetzen wird können!

Ihr könnt meinen Google-Buzz-Beiträgen über mein Google Profil Google Profil folgen!

Ich freue mich über Kommentare und eure Meinung zu Buzz!

Drei Wochen mit dem Motorola Milestone

Hallo liebe Besucher!

Motorola MilestoneZirka drei Wochen erledige ich nun bereits mit die mobile elektronische Kommunikation mit dem Motorola Milestone.
Müsste ich eine Wertung abgeben, würde ich ein klares “sehr zufrieden” vergeben.

Aber beginnen wir bei Dingen, die mir weniger gut gefallen.

  • Ein Kaufargument für das Milestone war die physische Tastatur, denn viele andere Geräte verfügen ausschließlich über eine Bildschirmtastatur und nach wie vor bevorzuge ich “richtige” Tasten. Jedoch habe ich zum Beispiel beim Testen eines Nokia N900 gesehen, dass es auch bei diesen Tastaturen Unterschiede gibt. Im direkten Vergleich Milestone und N900 lässt sich die Tastatur des Nokia-Gerätes angenehmer und zügiger bedienen.
  • Ein weiterer Kritikpunkt betrifft ebenfalls Eingabetasten. Anders als bei den ersten Android-Geräten sind die Tasten “Zurück”, “Optionen” etc. unter dem Display als “Berührungstasten” und nicht als physische ausgeführt. Praktisch jedes Mal wenn ich mit dem Gerät fotografiere, betätige ich versehentlich eine dieser Tasten. Das ist ärgerlich.

Kommen wir zu den Dingen, die mir nach einiger Zeit Benutzung als positiv aufgefallen sind:

  • Die Akkulaufzeit beträgt bei aktiver, häufiger Benutzung – dafür habe ich das Gerät ja – recht konstant zwei Tage. Das ist ein Wert mit dem man im Alltag ziemlich gut leben kann. Erfreulicherweise ist das Milestone mit einem standardisierten USB-Anschluss für Datenübertragung und Stromversorgung ausgestattet, sodass eigentlich immer Möglichkeiten zum Laden gegeben sind.
  • Richtig toll finde ich das Display. Die Darstellungsqualität ist sehr gut und die hohe Auflösung tut ihr Übriges zu einem wirklich überzeugenden Bildeindruck.
  • Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gerätes ist sehr gut. Obwohl andere Geräte wie das Nexus One das Milestone bei den MHz-Werten des Prozessors schon überflügelt haben, leistet das Milestone im täglichen Gebrauch wirklich gute Arbeit. Programmaufrufe und -wechsel gehen schnell vonstatten, Fotos, Videos und andere Multimediaaufgaben machen richtig Spaß.
  • Was man mit der Zeit schätzen lernt: Die tolle Integration der Google-Dienste, allen voran Gmail oder auch z.B. Maps und Talk. Auf anderen Plattformen gibt es nirgends eine derartig überzeugende und gut funktionierende Unterstützung der Dienste von Google (die ich einfach gerne nutze) wie auf Android.
  • Ich habe gleich nach dessen Erscheinen das Softwareupdate 2.0.1 aufgespielt und kann es empfehlen. Die Kamera wurde schneller und der AF präziser, die Geschwindigkeit wurde stellenweise optimiert und dabei soll auch der Akku länger halten. Anfängliche Probleme mit plötzlichen Neustarts haben sich nach ein paar Tagen scheinbar wieder von selbst gelöst.

Damit gibts auch nach drei Wochen noch eine klare Empfehlung für das Milestone.
Für andere Leute und Anforderungsprofile sieht es natürlich anders aus, für mich stellt das Milestone aber das momentane Ideal-Smartphone dar. :-)

Schlüsselwörter: smartphone, android, google, motorola, droid, milestone, bob, erfahrungsbericht, test

Ein neuer Meilenstein – das Motorola Milestone

von Jakob, 23.01.2010 16:49

“It’s more than a phone, it’s a Droid.”

So bewirbt Motorola sein Smartphone, das bei uns in Europa unter dem Namen “Milestone” verkauft wird.
Dass es kein normales Telefon ist, kann ich nur unterschreiben – seit einigen Tagen darf ich eines mein Eigentum nennen.

Nachdem über einen langen Zeitraum alle möglichen Handys ganz genau unter die Lupe genommen habe, habe ich mich nun für das auf Android basierende Motorola Milestone als meinen täglichen Wegbegleiter für alle Kommunikationsaufgaben entschieden.
Vorweg: Ich habe es ohne Vertrag oder Bindung (freigeschaltet) gekauft und betreibe es mit dem Tarif big bob plus Datenpaket. Ich habe die verschiedensten Möglichkeiten durchgerechnet und bob stellte sich als am günstigsten bei gleichzeitig nicht vorhandener Vertragsbindung heraus.

Wie ist nun mein Fazit nach den ersten Tagen Milestone?
Einfach großartig – vor allem folgende Details:

  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder ein Motorola-Gerät kaufen werde, nachdem ich mit dem V3 sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Mit dem Milestone hat Motorola aber einen großen Wurf gelandet. Das Gerät ist spitzenmäßig verarbeitet, wirkt ungemein hochwertig und auch das technoid-solide Design gefällt mir sehr gut. Es ist schwer, was aber den wertigen Eindruck nur unterstreicht und mich nicht besonders stört.
  • Mir gefällt, dass ich zum Einrichten, Benutzen und Warten des Gerätes gar keinen Computer brauche und z.B. eine lästige iTunes- oder Outlook-Synchronisation entfällt. Das einzige was nötig ist, ist ein Google-Account. Hier sind wir auch beim wohl größten Nachteil des Gerätes – um das ganze Potential der Android-Plattform nutzen zu können, man muss seine Daten Google anvertrauen. Tut man dies jedoch, hat man eine perfekte drahtlose Synchronisation von Emails, Kalendern, Kontakten, IM, … mit den jeweiligen Googlediensten.
  • Die Telefonfunktionen sind einwandfrei. Der Klang beim Telefonieren ist der beste im Vergleich zu allen meinen bisherigen Handys.
  • Besonders angetan hat es mir das Display des Milestones. Mit einer Auflösung von 854×480 ist es ausgesprochen scharf und dabei hell, kontrastreich und glänzt durch gute Farbwiedergabe. Es liegt in Bezug auf Auflösung auch weit vor dem iPhone, was dieses Bild eindruckvoll beweist.
  • Im Gegensatz zum amerikanischen Droid unterstützt das Milestone das sog. Multitouch. Damit kann man die vom iPhone bekannten Zoom-Gesten mit mehreren Fingern am Bildschirm ausführen. Vor allem beim Surfen im Internet möchte ich diese Funktion auf keinen Fall missen. Leider unterstützt Google Maps diese Gesten nicht, hier empfinde ich es aber als weniger störend.
  • Alles in allem kann ich sagen dass mir das Betriebssystem Android wirklich gut gefällt. Multitasking, vielfältige Möglichkeit der Integration von Drittanwendungen für verschiedenste Aufgaben (z.B. “Foto teilen via Facebook, Flickr, …”, weitreichende Personalisierung etc. sind nur einige Punkte die ich sehr daran schätze.
  • Eines der Kaufargumente für das Milestone war für mich die physische Tastatur, mit dieser komme ich auch gut zurecht. Hilfreich finde ich auch den 5-Wege-Taste, die vor allem bei Texteingaben praktisch ist. Genau diese braucht aber auch einigen Platz, was die ganze Tastatur für’s entspannte Tippen ein bisschen zu weit nach links verschiebt. Nicht so gut finde ich die virtuelle Display-Tatstatur, diese funktioniert subjektiv gesehen beim iPhone/iPod besser.
  • Die Kamera ist nicht das Glanzstück des Gerätes, nicht mehr und nicht weniger. Sie liefert brauchbare Bilder, ist relativ scharf aber insgesamt von der Geschwindigkeit der Fokussierung und Aufzeichnung her relativ träge. Angeblich soll dies aber mit einem Softwareupdate verbessert werden. Wen die Bildqualität interessiert, dem empfehle ich diesen Flickr-Tag, unter dem alle meine Uploads vom Milestone zu finden sind.
  • Richtig gut und schnell funktionierte auf Anhieb die Datenverbindung via WLAN und 3G (UMTS/HSDPA). Wer die Zugangsdaten für bob benötigt kann sich gerne bei mir melden.

Alles in allem bin ich richtig begeistert vom Milestone. Es bietet genau das, was ich von einem modernen Smartphone erwarte, kommt mit solider Hardware und guter Software – in einem Satz kann ich sagen: “Das Milestone passt einfach perfekt zu mir und meinen Ansprüchen”.

Interessant werden noch die Langzeiterfahrungen, für die ich aus heutiger Sicht sehr zuversichtlich bin.

Falls ihr irgendwelche Fragen zu dem Gerät habt, schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Ich gebe gerne Auskünfte!

Jakob

Schlüsselwörter: smartphone, android, google, motorola, droid, milestone, bob, erfahrungsbericht

Google Nexus One

von Jakob, 05.01.2010 20:39

Vielleicht ist das Google Nexus One das Smartphone, das ich suche?

Schlüsselwörter: google, nexus one, android, handy

2010: (M)Ein Smartphone-Jahr

von Jakob, 30.12.2009 13:29

Hallo liebe Besucher!

Seit Ende 2006 verfolge ich eingehend die Entwicklungen am Markt für “Smartphone” genannte Taschencomputer, nun habe ich entschieden:
Im Laufe des Jahres 2010 möchte ich ein solches Gerät anschaffen.

Welches Smartphone?Das Apple iPhone hat 2007 den Handymarkt revolutioniert, ist seitdem aber mehr oder weniger stehen geblieben. Das gesamte “Ökosystem” an nativen Apps, Webanwendungen etc. um das iPhone ist interessant, jedoch sind mir die iPhone-Plattform und das Gerät zu eingeschränkt (keine Hintergrundanwendungen, Akku, …) und außerdem zu teuer. Die Schickimicki-Klientel, die heute scheinbar Hauptkundschaft ist, stört das freilich weniger.

Nokia hat lange Zeit geschlafen und das betagte Symbian-Betriebssystem immer weiter aufgeschmückt, hat aber mit dem N900 wieder einen großen Wurf gelandet. Die Maemo-Plattform ist vielversprechend, wenngleich noch etwas jung, was die über die Grundfunktionen hinausgehenden Möglichkeiten einschränkt. Das erste Maemo-Gerät N900 ist technisch top, ist mir aber zu teuer (brauche keine Videotelefonie, kein IR etc.) und auch zu groß für meine Hosentasche.

Windows Mobile klammere ich bei meinen Überlegungen aus. Windows Mobile 6.5 ist nicht, was ich mir unter einem modernen Smartphone-Betriebssystem vorstelle, zumal meine Nutzung ja auch eher “Lifestyle” als “Business” ist.
Für die Arbeitstiere Blackberry gilt natürlich das selbe.

Somit bin ich angelangt bei Android, einem von Google initiierten Open-Source-Projekt, dem sich viele Hersteller angeschlossen haben. Ein interessantes Gerät ist hierbei momentan das Motorola Milestone bzw. Droid, das schon äußerst nahe an dem Gerät ist, das ich mir als ideales Smartphone vorstelle.

Was sind Eckdaten meines Wunsch-Smartphones?
- ordentlicher Touchscreen bei “tragbaren” Geräteabmessungen
- HSPA, WLAN, GPS
- ordentliche Prozessorleistung für zügige Verarbeitungsgeschwindigkeit
- physische Tastatur (könnte ev. wegfallen wenn das Gerät dadurch spürbar dünner wäre)
- tauschbare Akkus
- welche Eigenschaft wäre dir noch wichtig? (->Kommentar, danke!)

Sehr interessant ist auch das Nexus One (Android), das direkt von Google vertrieben wird. Es hat leider keine physische Tastatur, dafür aber den schnellsten Prozessor bisher. Vorgestellt wird es Anfang Jänner, da werden die Smartphone-Karten wieder neu gemischt. ;-)

Ich bin sehr zuversichtlich, dass 2010 am äußerst bewegten Smartphonemarkt ein Gerät erhältlich sein wird, das einerseits meine Erwartungen in den wesentlichen Punkten erfüllt und dabei auch kein allzu großes Loch in mein Portemonnaie reißen wird.
Bis dahin telefoniere ich weiter mit dem soliden Nokia 2630, das problemlos wie noch keines meiner Handys zuvor seinen Dienst tut. :-)

Jakob

Schlüsselwörter: iphone, android, symbian, maemo, windows mobile, blackberry, smartphone, apple, google, nokia, motorola, htc

Erste Erfahrungen mit Google Wave

von Jakob, 01.10.2009 19:04

Hallo liebe Besucher!

Wie berichtet habe ich die Chance bekommen, Google Wave bereits in der ersten Testphase auszuprobieren.

Zwei Kuriositäten zu Beginn:
Nicht nur Twitter ist heute vor Wave-Tweets schier übergequollen, auf Ebay wurden Einladungen zu Wave um Zig bis Hundert Euro verkauft.

Google Wave - Erster Eindruck

Google Wave ist ein Werkzeug zur Online-Zusammenarbeit. Um dies bewerten zu können bedarf es einiger Beschäftigung mit dem Dienst, so möchte ich heute einmal auf die ersten Eindrücke zur der Technik eingehen.

Wie sind nun meine ersten Erfahrungen mit dem neuen Google-Dienst?

  • Die Echtzeitanzeige der Tastenanschläge der Mitarbeiter einer Wave (=einzelnes Dokument) funktioniert perfekt. Ob man auf Dauer möchte, dass die anderen alle Tippfehler mitbekommen, ist die andere Frage. Jedenfalls hat Google die Echtzeitanzeige aller Änderungen sehr gut umgesetzt.
  • Die bereits implementierten Gadgets (bzw. Robots) funktionieren auch gut und machen Waves zu einem wirklich reichhaltigen Werkzeug. Ein Beispiel sind Landkarten oder Rechtschreibkorrekturen, Programmierer können dann in Zukunft jede Art von kleinen Helferlein selbst programmieren.
  • Die Playback-Funktion ist toll. Man kann alle Eingaben von der Erstellung der Wave bis zum letzten Stand schrittweise rückgängig machen bzw. durchschalten.
  • Vom Funktionsumfang her ist die verfügbare Version auf Basisfunktionen beschränkt, die Version in den Präsentationsvideos kann schon mehr
    Pascal vom GoogleWatchBlog hat mir via Wave gerade gesagt, dass diese Dinge doch implementiert sind, man muss nur wissen wo man sie findet. ;-)

Mir hat der Ansatz von Google Wave bereits bei der ersten Präsentation sehr gut gefallen. Heute, wo ich Wave teste, kann ich erkennen, dass Google seine Versprechen gehalten hat und sich da eine wirklich innovative und umfassende Plattform ausgedacht hat. Diese wird in Zukunft einige Verbreitung finden, wobei man wohl die meisten späteren Anwendungsmöglichkeiten heute noch nichteinmal erahnen kann. Ich bin jedenfalls gespannt, wie Google Wave sich in die momentane Webanwendungslandschaft eingliederen wird, welche Dienste es sinnvoll ergänzen oder gar ersetzen wird.

Das Konzept, in den Grundzügen gelungen umgesetzt, hat Google nun präsentiert. Was sich daraus entwickelt, wird von cleveren Entwicklern und den Anwendern mitgestaltet und die Zukunft zeigen. :-)


Google Wave – Einladung zur Testphase

Hallo liebe Besucher!

Ich habe kurz nach der Präsentation über Google Wave, der neuen Online-Kollaborations-Plattform von Google, berichtet. Diese wird vielfach als Nachfolger der Email gehandelt.

Es wurde nun eine erste Testphase mit ausgewählten Benutzern gestartet, und ich habe dazu auch eine Einladung erhalten. Ich werde hier darüber berichten.

Google Wave

Ich habe auch 8 Einladungen frei, ich kann also Leute zu Google Wave einladen. Schreibt mir eine Nachricht – die ersten die sich melden erhalten umgehend eine Einladung in ihr Postfach.

Liebe Grüße
Jakob

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