Beiträge über: internet

Der neue Online-Flattrich

von Jakob, 18.08.2010 16:17

Nachdem vor ein bis zwei Jahren die Onlinewelt das Zwitschern entdeckte, könnte man einen neuen populären Dienst für den nächsten Flatterich halten: Flattr.

FlattrKurz lässt sich Flattr als sogenannter Micropayment-Online-Bezahldienst erklären, bei dem Benutzer auf einfache Weise Geld an Macher von Internetinhalten senden können. Dazu zahlt der Benutzer einen monatlichen Fixbetrag auf sein Flattr-Konto ein, der Medienanbieter baut einen kleinen Bezahl-Button in seine Website ein, auf den der Benutzer klicken kann. Zum Monatsende wird der eingezahlte Betrag den Klicks entsprechend auf die Websitebetreiber aufgeteilt.

Dabei sind schon zwei zentrale Eigenschaften erwähnt, die das Konzept interessant machen: Der Benutzer kann ein fixes Monatsbudget veranschlagen und der Dienst ist denkbar einfach – ein Klick genügt.

Flattr unterstützt den momentanen Trend der Kommerzialisierung der Internetwelt. Darüber freuen sich zum Beispiel Verlage, denn ewig werden sich die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mit den Druckversionen finanzieren lassen. Wenn Leser die Möglichkeit haben, auf unkomplizierte Weise für den Medienkonsum zu bezahlen und auch bereit sind, dafür Geld auszugeben, dann ist das für die großen Medienmacher natürlich eine sehr positive Entwicklung.

Für den Gedanken des freien, kreativen und unentgeltlichen Internets ist sie aber schädlich. Viele leidenschaftliche Blogger und Hobbymedienmacher wittern durch das Verwenden von Flattr die Chance, Geld zu verdienen. Aber ist es das, was man mit seinem Hobby-Blog erreichen wollte/will?

Ich denke nein.
Darum werde ich auf meiner Homepage weder Werbung noch Micropayment schalten. Es ist mein Hobby, die überschaubaren Kosten dafür trage ich selbst. Was mich motiviert ist Anerkennung, Freude die ich den Besuchern mit Bildern und Texten mache und das Gefühl, Hilfesuchende mit meinen Tutorial-Beiträgen unterstützen zu könnnen.
Ähnlich kritisch sieht auch der Autor dieses Blogbeitrag die Sache.

Weiters muss man sich natürlich auch bewusst sein, dass die Onlineaktivität durch die Einnahmen zum Einkommen wird, mit allem was dazugehört wie etwa Steuern. Außerdem sieht es mit dem Thema Urheberrecht auch ein bisschen anders aus, wenn es sich um eine kommerzielle Nutzung handelt, Stichwort Creative Commons.

Ich habe zum Probieren ein Flattr-Konto eröffnet und €10.- aufgeladen. Diese werde ich ganz gezielt für ausgewählte Onlineinhalte einsetzen und meine Erfahrungen mit dem Dienst in ein paar Monaten für mich nochmals reflektieren und über die weitere Verwendung entscheiden.

Nun würde mich interessieren: Wie ist eure Meinung zu Flattr oder zur Bezahlung von Amateur-Medieninhalten generell?

Schlüsselwörter: flattr, social payment, micro payment, blogging, blogger

bob breitband und der Fehler 619

von Jakob, 03.08.2010 19:31

Hallo liebe Besucher!

bob breitbandFür das Notebook meines Vaters habe ich ein bob breitband Modem besorgt, da es mit 4 Euro pro GB und Monat das für ihn beste Angebot ist.

Die Installation unter Windows Vista machte aber Probleme. Nach der sehr einfachen Installation der bob-Verbindungssoftware versuchte ich mich laut Anleitung einzuwählen und die Anmeldung auf der bob-Website abzuschließen. Leider ließ sich aber keine Verbindung herstellen, immer meldete die Software den “Verbindungsfehler 619“. Kein Herumprobieren mit Firewalls etc. schaffte Abhilfe, so musste ich doch die 1€/min-Hotline anrufen.

Dort wurde mir aber sehr zügig geholfen und die Fehlerbehebung erklärt. Das Problem lag nicht an der Computerkonfiguration sondern an der bob-Anmeldung, diese muss telefonisch durchgeführt werden.

Lösungsweg:

  • SIM-Karte aus Modem nehmen und in freigeschaltetes Handy* einlegen.
  • Anmeldehotline unter 0800 680 680 anrufen.
  • Anmeldung telefonisch durchführen.
  • SIM-Karte wieder in Modem einlegen.
  • bob breitband funktioniert!

Ich hoffe damit manchen verzweifelten Benutzern geholfen zu haben. Im Internet findet man nämlich viele Berichte über den Fehler 619, aber keine brauchbaren Behebungsmaßnahmen.

Nachdem bob breitband jetzt funktioniert, kann ich es sehr empfehlen. Qualität und Preis stimmen!
Für ein etwaiges Netbook würde ich deshalb auch sofort zu bob greifen.

* Als bestehende bob-Kunden haben wir solche, wie man das bob breitband ohne entsperrtes Handy zum Laufen bringt, weiß ich auch nicht.

Update:
Nachdem ich die Anmeldung mit der Eingabe des 15-stelligen Codes vom Kontoauszug abgeschlossen habe, ging bob breitband wieder nicht – abermals “Fehler 619″. Daraufhin habe ich wieder die SIM-Karte in ein Handy gelegt und die Anmeldehotline angerufen, dort wurde ich mit der Technik verbunden. Der Mitarbeiter meinte, er habe einen “Refresh” durchgeführt, danach funktionierte wieder alles wie es soll.

Also am besten, wenn bob breitband nicht funktioniert:
- SIM-Karte in entsperrtes Handy
- 0800 680 680 (kostenlos) anrufen
- dort bekommt man Unterstützung und dann funktionierts!

Schlüsselwörter: installation, windows, umts, 3g, bob, mobilkom, fehlerbehebung

Endlich: Dropbox für Android

von Jakob, 05.05.2010 9:59

Hallo liebe Besucher!

Ich habe schoneinmal den praktischen Internetdienst Dropbox vorgestellt, mit dem man Dateien auf mehreren Computern synchronisieren kann.

Dropbox für AndroidSeit heute ist auch die von mir langersehnte Android-Version verfügbar, man kann sie im Android Market herunterladen.

Erste Tests auf meinem Motorola Milestone (Android 2.1) haben gut funktioniert.
Es ist wieder eine große Aufwertung für die Smartphonenutzung, man hat nun immer alle wichtigen Dateien überall und am aktuellsten Stand “in der Tasche”.

Falls ihr Dropbox noch nicht verwendet, biete ich euch diesen Einladungslink an. Wenn ihr euch über diesen Link bei Dropbox registriert, dann bekommen beide Seiten (also du und ich) 250MB zusätzlichen Speicherplatz geschenkt.

Schlagworte: dropbox, android, smartphone, milestone, cloud storage

Kritischer Kurzfilm über Google

von Jakob, 07.03.2010 14:30

Hallo liebe Besucher!

Ich nutze, so wie Millionen andere Menschen, sehr gerne Google-Dienste und schätze sie wegen ihrer Einfachheit, dem praktischen Nutzen und “weil sie einfach funktionieren”.

“Vielgooglern”, aber auch für Leuten, die gar nicht wissen, dass Google weit mehr als eine Suchmaschine ist, empfehle ich dieses kritische Kurzvideo über die Internetmacht Google.
Man sollte sich bewusst sein, welches internet- und weltumspannendes Netz das Unternehmen bereits aufgebaut hat und sich durchaus auch Gedanken über die daraus resultierenden Gefahren machen.

Gedanken zur Entwicklung der sozialen Netzwerke

von Jakob, 27.02.2010 19:30

Hallo liebe Besucher!

Wie ihr wisst bin ich ein großer Fan von sozialen Netzwerken im Internet.

Was gefällt mir gut daran?

Lasst mich einen Grundaspekt so erklären: Früher war man für die Kommunikation mit anderen Menschen größenteils darauf angewiesen, sie persönlich zu treffen und mit ihnen von Angesicht zu Angesicht zu sprechen. Als das Telefon populär wurde, konnte man mit Personen auch über beliebige Distanzen sprechen, aber auch wieder mit jeweils nur einer Person. Heute bietet das Internet die Möglichkeit, dass man über Statusmeldungen, Kommentare, Bildern, Videos, etc. im “Social Web” mit vielen Menschen gleichzeitig kommuniziert. Das muss keine schlechtere Kommunikation sein als früher, sie ist einfach anders. Auch ersetzt diese Kommunikationsform nicht eine persönliche, “physische”, sondern erweitert den zwischenmenschliche Austausch nur um viele weitere interessante Möglichkeiten.
Insofern bieten soziale Netzwerke tolle neue Möglichkeiten, mit Menschen zu interagieren – das begeistert mich.

Leider stelle ich zunehmend fest, dass soziale Netzwerke immer schlechter werden – zumindest ist das meine Einschätzung.

Welche Entwicklungen stören mich?

Der gravierenste Kritikpunkt für mich ist die zunehmende “Vermüllung” der Netzwerke. So lässt es sich in Facebook seit geraumer Zeit nicht oder nur unzureichend unterdrücken, dass einem alle Nachrichten über Gruppenbeitritte, Spiele und anderer Blödsinn im Nachrichtenverlauf angezeigt werden. Dadurch wird es schier unmöglich, relevante Nachrichten zu filtern.
Zum Beispiel hat auch das neu gestartete Google Buzz das selbe Problem. Von Haus aus werden alle möglichen Dienste im Buzz-Verlauf aggregiert, was den Benutzer dazu “verpflichtet”, einfach zuviel Unnützes (teils mehrfach) zu lesen, wenn er die interessanten Nachrichten sehen will.
Am Ende sind diese Dienste dann einfach unnütz, weil der Anteil an lesenswerten Beiträgen in der großen Masse an Informations-Müll untergeht.

Insgesamt tut es den Netzwerken in meinen Augen nicht gut, dass sie zum Massenphänomen wurden. Seitdem jeder dort veröffentlicht, was ihm gerade einfällt, sinkt die allgemeine Qualität der Beiträge, und auch immer mehr bedenkliche Auswüchse treten auf.
Als wäre das Internet ein heimeliger Kreis von wenigen vertrauten Personen (genau das ist es eben NICHT), werden dort unpassende Statusmeldungen, bedenkliche Fotos, etc. veröffentlicht und jeder macht munter mit, ohne über etwaige Konsequenzen nachzudenken.
“Das gebe ich ja nur meinen Freunden frei”, hört man oft. Überhaupt schonmal mit Privatsphäreeinstellungen in den Facebook beschäftigt? Wer aller darf meine Beiträge sehen? Was wenn durch einen Systemfehler einmal private Inhalte öffentlich werden? Das kommt ja immer wieder einmal vor.
“Medienkompetenz” sucht man so gesehen in der heutigen Internet-Nutzergemeinde oft vergebens.
Und das “Social Web” ist eben keine primär technische Entwicklung, sondern der Mensch und seine Nutzung macht das “Social Web” aus.

Ich bin absolut nicht gegen die modernen Medien, ich finde sie ansich wirklich gut. Wir werden aber noch viel lernen müssen, was den Umgang mit ihnen angeht.
Momentan sehe ich die sozialen Netzwerke den Bach runtergehen. Nicht in erster Linie weil die Technik dahinter nicht passt, sondern weil die Menschen damit nicht umzugehen wissen.

Jakob auf Google Buzz

von Jakob, 10.02.2010 21:14

Hallo liebe Besucher!

Google BuzzNachdem ich Twitter den Rücken zugekehrt habe (aus Gründen die noch heute Gültigkeit haben), werde ich in Googles neuen Versuch, im Bereich von Social Media Fuß zu fassen, hineinschnuppern.
Es handelt sich dabei um das neue Service Google Buzz, das die Vorzüge der etablierten Social Media-Dienste vereinen soll. Auf den ersten Blick gefällt mir Buzz sehr gut, mal sehen wie es sich entwickelt.

Ich bin jedenfalls gespannt wie es sich gegen die etablierten Größen wie Twitter und co. durchsetzen wird können!

Ihr könnt meinen Google-Buzz-Beiträgen über mein Google Profil Google Profil folgen!

Ich freue mich über Kommentare und eure Meinung zu Buzz!

Zwei Tipps für Facebook-Geplagte

von Jakob, 05.02.2010 17:21

Hallo liebe Besucher!

FacebookSeit dem heutigen Update von Facebook flammen erneut kritische Diskussionen über den (Un-)Sinn der Anzeige des Facebook-Feeds auf.
Es erschlägt den Nutzer mit lauter mehr oder weniger sinnvollen Infos, wer dies oder jenes Schaf bekommen hat, wer von wem entführt worden ist, wer welcher unnützen Gruppe beigetreten ist etc.

Facebook erstickt mittlerweile in unnützem Datenmüll – deshalb muss man sich Wege suchen um die interessanten Inhalte herauszupicken.
In meinem Fall wären das: Statusmeldungen, Links, Fotos, Videos. Und aus.

Ich möchte euch zwei einfach Wege vorstellen, wie ihr eure Facebook-Anzeige schlanker machen könnt.

  • Facebook Lite
    Diese Anzeigemöglichkeit erspart euch diese dauernden Freundschaftsmeldungen, Gruppenbeitrittsmeldungen etc. und reduziert Facebook auf die wesentlichen Funktionen.
  • Facebook touch
    Wer es noch schlanker haben möchte, kann zu Facebook touch greifen. Eine Oberfläche, die für Touchscreen-Handy entworfen wurde, aber auch im normalen Browser läuft.

Ich hoffe ich konnte euch mit den zwei Tipps Anregungen geben, wie ihr die Facebook-Müll-Flut wirkungsvoll eindämmen könnt. Wenn ihr diesbezüglich noch mehr Vorschläge habt, freue ich mich über Kommentare zu dem Beitrag!

Jakob

Mindmeister für TU Graz-Angehörige kostenlos

von Jakob, 01.02.2010 7:56

Hallo liebe Besucher!

Seit der Beta-Phase nutze ich das Onlineservice Mindmeister, mit dem man auf einfach Weise Mind Maps erstellen kann.
Ich habe das Service bereits 2007 im TU Graz Learn Land vorgestellt, vor Kurzem hat nun die TU mitgeteilt, dass für Angehörige der TUG die Premiummitgliedschaft von Mindmeister frei zur Verfügung steht.

TUG-Angehörige können sich einfach mit der TUG-Emailadresse anmelden. Bestehende Mitglieder brauchen einfach die Adresse auf die TUG-Adresse zu ändern, um in den Genuss der erweiterten Möglichkeiten zu kommen.

Ich setzte Mindmeister sehr gerne ein, um schnell und in einfacher Weise eine ansprechende Visualisierungen meiner Ideen zu erstellen, oder wie hier Lernstoff übersichtlich aufbereitet darzustellen:


(Übersicht über Korrosionsmechanismen an Bauteilen, nach Skriptum “Werkstoffkunde”, IWS TU Graz)

Größte Vorteile von Mindmeister: Da es sich um eine reine Online-Anwendung handelt, sind die Mind Maps von jedem Computer (und iPhone mittels Applikation) aus einseh- und bearbeitbar. Weiters bietet Mindmeister die Möglichkeit, mit Teamkollegen die Mind Maps in Echtzeit gemeinsam übers Internet zu beatbeiten.

Probiert es aus!

Die Zukunft des Journalismus

von Jakob, 17.01.2010 19:35

Hallo liebe Besucher!

Elektrischer ReporterNicht erst 2010 bringt einen weitreichenden Wandel in der Medienlandschaft.
Youtube, Twitter, Blogs … das alles sind Internetdienste, die herkömmliche Medien wie Fernsehen, Zeitungen etc. Konkurrenz machen.

Dem Wandel im Journalismus nimmt sich der Elektrische Reporter in gewohnt unheimlich toller Weise an:
Teil 1: Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen?
Teil 2: Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher

Wie seht ihr das?
Wie wirken sich neue Internetmedien auf die bisherigen Medien aus? Alles nur ein Hype? Oder eine ernstzunehmende Veränderung?

Vor gut einem Jahr habe ich auch schon über die neuen Medien geschrieben, die Videos sind bis heute sehr interessant anzuschauen.

Schlüsselwörter: blogs, youtube, twitter, medien, social media, zdf

Google Goggles – eine kleine Revolution

von Jakob, 08.12.2009 18:13

Hallo liebe Besucher!

Schon öfters gedacht: “Mah, wäre das klasse, einfach ein Objekt zu fotografieren und damit einfach Infos darüber zu bekommen.”?

Mit dem neuen Service Google Goggles funktioniert das.

Mich begeistert diese Anwendung von Kamera-Computer-Internet total, und dies ist bestimmt erst der Anfang von vielen neuen Anwendungen und Entwicklungen in dieser Richtung.

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