Allgemeines Archiv

0

Eine Woche in Osttirol

Hallo liebe Beusucher!

Fünf schöne Tage haben wir in Matrei in Osttirol verbracht. Die Gegend ist ein wunderbares Ziel für Wanderer. Die bemerkenswerte Landschaft mit dem Nationalpark Hohe Tauern, wie auch die Themenwanderungen mit Rangern zum Lernen über den Nationalpark sind großartig.
Wenngleich die Gegend schon relativ touristisch geprägt ist, lässt sich in Osttirol eine tolle Zeit mit wunderbaren Naturerlebnissen verbingen!

Fotos bei Flickr

Weitere Bilder auch hier.

Tags: ,
0

Geführte Wanderung durch das Wildnisgebiet Dürrenstein

Liebe Besucher,

Kürzlich haben wir ein ganz besonderes Stück Österreichs kennengelernt, das Wildnisgebiet Dürrenstein. Wir haben im Rahmen einer tollen geführten Wanderung ein Randgebiet des größten Urwald Mitteleuropas besucht.

Bilder bei Flickr

Zu Recht ist dieses Gebiet zum Schutz der Natur für Besucher eigentlich gesperrt, auf der Website des Wildnisgebiets gibt es eine Liste an geführten Wanderungen im Zuge derer man es aber erkunden kann.

Tags: ,
0

Nur ein Foto: Kurpark Oberlaa


Ein wunderschöner Fleck Wiens.

Tags:
0

In den Wiener Frühling wandern

Hallo liebe Besucher!

Man muss bekanntlich nicht weit wegfahren, um als Wiener oder Wienerin eine eine schöne Runde durch die Natur zu spazieren. Dies ist nach einem langen Winter umso schöner. 🙂
Unser erster Stadtwanderweg der Saison war die Nummer 6 von/nach Rodaun – dieser zählt für uns zu den schönsten (oder waren es einfach vor allem die „Frühlingsgefühle“ …?).

Bilder bei Flickr

0

Herbstlicher Kahlenberg

Spaziergang am herbstlichen Kahlenberg, Wien.

0

Goldener Herbst in Neustift am Walde

Hallo liebe Besucher,

Wien und Wein, das gehört zusammen. Besonders wunderbar ist diese Kombination im Herbst, wenn die Weingärten rund um Wien in strahlendes Gold gehüllt sind und man den neuen Jahrgang als Sturm erstmals kosten kann.

Durch die Weingärten wandern, mit Blick auf die 2 Millionen-Stadt – das geht nur in Wien. 🙂 Besonders schön rund um die Höhenstraße im Nordwesten der Innenstadt wie hier in Neustift am Walde.

Bilder bei Flickr

0

Mediterrane Wanderung im Süden von Wien

Hallo liebe Besucher!

Eine fast schon mediterran anmutende Wanderung haben wir heute im Süden von Wien unternommen, genauer gesagt ausgehend von Mödling auf die Föhrenberge.

Die als Naturpark unter besonderem Schutz stehenden Wälder westlich von Mödling wirken durch ihre Vegetation gar nicht alpentypisch, sondern erinnern eher an südländische Gebiete. Jedenfalls eine weitere lohnende Wanderung im herrlichen Wienerwald gleich vor den Toren der Großstadt (und mit tollem Blick auf ebendiese 🙂 ).


Bilder bei Flickr

0

Reise nach New York und Washington

Liebe Besucher!

Wieso fährt man zum Urlauben nach New York und Washington? Man erlebt dort sicher nicht das „wahre“ Amerika und ist auch mehr oder weniger weit weg von den Besonderheiten der Landschaft und Natur des Kontinents. Nichtsdestotrotz erzeugen New York als wirtschaftlich-kulturelles und Washington als politisches Zentrum weltweit eine gewisse Neugierde – dieser Anziehungskraft sind wir für einen einwöchigen Urlaub an die Ostküste der USA gefolgt.

Fazit der Reise

New York wurde dem Ruf der rastlosen Megacity gerecht: laut, ständig in Bewegung, kontrast- und facettenreich, exklusive Hochhäuser neben heruntergekommen Seitengassen, unpersönlich. Kurzum interessant und eindrucksreich, aber nichts für mich, nichts für länger als ein paar Stunden. 😉

Washington hingegen zeigt sich von einer gänzlich anderen Seite: von der Größe her überschaubar, etwas elitär, herausgeputzt, freundlich. In vielen (kostenlosen) Kultureinrichtungen wie Museen und Führungen zeigen sich die USA wie sie gesehen werden wollen – geeint, stark, modern, vorwärtsgewandt, politisch (und militärisch) überlegen. Gerade das Erkunden der Hauptstadt lässt tief in das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten, das sich mehr oder weniger stark von der Realtität unterscheidet, blicken. Eine Empfehlung!

Ein paar Eindrücke:

Bilder bei Flickr

0

Rückblick auf das Laufjahr 2016

Ein Rückblick auf das Laufjahr 2016 in Tweets.

Tags:
0

Spätherbst-Spaziergang in Wien

Hallo liebe Besucher!

Herbst im sonnigen Wien ist wie eine allgemein zugängliche Farbtherapie zum Nulltarif – wohlfühlen inklusive. 🙂

riesenrad_herbst

Bilder bei Flickr

Tags: ,
0

Herbst im Lainzer Tiergarten

Hallo liebe Besucher!

2.450 Hektar Naturfläche, davon 1.945 Hektar alleine Wald, und mit öffentlichen Verkehrsmitteln für alle WienerInnen bequem erreichbar – das ist der Lainzer Tiergarten.
Besonders schön ist er im Herbst, wie wir heute herausgefunden haben …

lainzer_tiergarten_herbstBilder bei Flickr

0

Nationalfeiertag 2016 – Zu Gast im „Offenen Parlament“

Hallo liebe Besucher!

Es ist sowas wie ein Ritual geworden – unser Nationalfeiertag steht alljährlich im Zeichen von Politik und Kultur.
Letztes Jahr haben wir Museen einen Besuch abgestattet, heuer verbrachten wir spannende Stunden im Parlament.

Das heurige „Offene Parlament“, aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten das letzte für ein paar Jahre, bot nicht nur Möglichkeiten zur Besichtigung des Hauses und für den Dialog mit Politikern, sondern durch die Künstlergruppe wenn es soweit ist auch eine künstlerische Annäherung an die Demokratie und aktuelle politische Themen.

Sehr gelungener Tag im Parlament, da haben sich die zwei Stunden Schlangestehen gelohnt! 😉

Zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus dem historischer Sitzungssaal:

Tags: ,
0

Rückblick: Laufsaison 2016 (mit meinen ersten #42k)

Hallo liebe Besucher!

Nachdem ich letztes Jahr an den ersten Laufbewerben teilgenommen habe, war für mich klar: 2016 geht’s weiter, mit gleich viel Freude am Laufen und neuen Herausforderungen.

Wie auch letztes Jahr starte ich heuer ins Laufjahr mit der Staffel beim Vienna City Marathon, der besonders durch die überwältigende Größenordnung mit um die 40.000 LäuferInnen ein besonderes Erlebnis ist. Der landschaftlich schönste Lauf in meinem heurigen Kalender war erneut der Faaker See Halbmarathon, der im Kontrast zum Wiener Laufevent gerade durch die kleine, familiäre Atmosphäre besticht. Auch mit wunderschöner Streckenführung, auch in Kärnten, und auch auf der Halbmarathondistanz stand als nächstes Kärnten Läuft auf der Strecke von Velden nach Klagenfurt am Programm. Dem Motto „Mehr See geht nicht“ wird der Lauf gerecht, die Abschnitte entlang des Wörthersees sind großartig.

Dazwischen hieß es freilich trainieren. Nicht nur regelmäßig morgens und wochenends auf der Wiener Donauinsel, sondern auch die Gelegenheit auf Dienstreise ergreifend auf meiner alten Haussstrecke in Schweden. 🙂

Graz Marathon 2016 #42k

Graz Marathon 2016 – meine ersten #42k

Der Saisonabschluss und gleichzeitig der persönliche Höhepunkt fand in meiner ehemaligen zweiten Heimat und Studienstadt Graz statt.

Es war so etwas wie ein Lebensziel, einmal einen Marathon zu absolvieren – egal in welcher Zeit, nur die Erfahrung machend, wie sich 42km langes Herausfordern der eigenen körperlichen und mentalen Grenzen anfühlt. Anfang Oktober stand ich dann also am Start des Graz Marathon. Arbeitsbedingt mit weniger intensiver Vorbereitung als geplant, aber fest entschlossen, diese 42km durchzuziehen.
Anfangs begleitete uns die wärmende Herbstsonne durch die Straßen von Graz, ehe das Wetter auf Wolken, Regen und ganz leichten Hagel umschlug. Geleitet von einem „Jetzt erst recht“-Gedanken zogen wir in einer kleinen Läufergruppe, die sich gebildet hatte, unser Vorhaben Kilometer um Kilometer durch, und erreichten nach ca. 3:41h das Ziel.

Wie man sich fühlt im Ziel nach einem Marathon? Zufrieden, emotional aufgewühlt, hakelig auf den Beinen, aber körperlich und mental weniger erledigt als vorher gedacht. Im Nachhein ein Gefühl, mit großem Einsatz etwas Großes geschafft zu haben.

Kommendes Jahr wird es mit dem einen oder anderen Laufbewerb weitergehen – eine Steigerung von #42k auf noch längere Distanz werde ich jedoch wahrscheinlich nicht anstreben. 🙂

Tags: ,
0

Open House Wien 2016

Hallo liebe Besucher!

Open H0use Wien 2016  -DC TowerAuch heuer organisierte der Verein OPEN HOUSE WIEN wieder einen Tag der offenen Tür in unzähligen Wiener Gebäuden – vom Büroturm, über Verwaltungsgebäude bis hin zum Gemeindebau.
Als Interessierte(r) konnte man so hinter die Fassaden von Häusern blicken, die man sonst nur von außen zu Gesicht bekommt, und in kurzweiligen Führungen allerhand Hintergrundinformation zu Architektur, Geschichte und Nutzung der Objekte erfahren.

Großartige Aktion – ich hoffe sie wird in den nächsten Jahren weitergeführt!

Tags:
0

An der stürmischen Nordseeküste

Hallo liebe Besucher!

Es war ein Urlaub fernab des Superlativ-Tourismus. Schneller, höher und weiter findet man in Büsum an der Nordsee nicht.

Vielmehr haben wir in Büsum einen entspannten Kurzurlaub mit typischen Nordseeattributen erlebt: kühl, rauh und stürmisch, aber gleichzeitig sehr speziell was die Umgebung und Umwelt anbelangt. Eine Besonderheit war eine biologisch-ökologisch geführte Wanderung durch das Wattenmeer vor Warwerort, bei dem wir theoretisch und praktisch viel über den Lebensraum im Watt erfahren haben. Von Wattwürmer über Krabben bis hin zu diversen Muscheln konnten wir dabei auf Du-und-Du mit den Nationalpark-Wattenmeer-Bewohnern gehen.

nordsee-strandkrabbe

Bilder vom Wattenmeer bei Flickr

Eine Überfahrt zur Insel Helgoland musste aufgrund des starken Windes leider ausfallen. Stattdessen legten wir am Heimweg noch einen Zwischenstopp in der Innenstadt der Hansestadt Lübeck ein, ehe es wieder retour in die Heimat ging.

luebeck

Bilder aus Lübeck bei Flickr

Tags: ,
0

Deutsche Innenstädte wie aus anderen Zeiten

Hallo liebe Besucher!

Als von gemeinhin überschaubarem touristischen Wert werden wohl die meisten niedersächsischen Städte und Städtchen angesehen. Dennoch lassen sich bei Spaziergängen viele schöne Plätze (und wunderschöne alte Fachwerkhäuser!) entdecken. So erlebt im Zuge eines Besuchs bei Freunden in Wolfenbüttel bzw. bei einem Frühstück auf dem Fluss Oker in Braunschweig.

wolfenbuettel

Bilder bei Flickr

Tags: ,
0

Wanderhighlight im Mostviertel: Dürrenstein

Hallo liebe Besucher!

Nach 2014 sind wir auch heuer wieder einmal zu einer Runde über den Dürrenstein bei Lunz am See aufgebrochen.
Anders als letztes Mal wählten wir diesmal den Weg durch den Lechnergraben – wie sich herausstellte ist dies die landschaftliche schönere Runde.

duerrenstein

Bilder bei Flickr

Etwa 25 km und gute 1200 Höhenmeter sollte man nur mit entsprechender Kondition in Angriff nehmen, dann kann man aber eine der schönsten Touren in der Region Mostviertel erleben.

Als krönender Abschluss ist dann natürlich eine entsprechende Stärkung zu empfehlen. 🙂

0

Wanderung auf den Gippel

Hallo liebe Besucher!

Der Gippel im südlichen Niederösterreich, nahe Mariazell, sieht optisch schon recht imposant aus.
Ihn zu erwandern ist durchaus anstregend, die von uns gewählte Tour führt auf recht steilen Steigen durch teils eher unwegsames Gelände.

Fazit: Die Aussichten sind sehr schön, die Pfade fallen aber nicht unter die Kategorie „Genusswanderung“. 😉

gippel

Bilder bei Flickr

Tags: ,
0

Hochbärneck – Trefflingfall

Hallo liebe Besucher!

Vor einem Jahr besuchten wir das erste Mal die Tormäuer bei Gaming und waren begeistert.
Grund genug, heuer nochmals eine leicht abgewandelte Tour dort zu gehen, diesmal mit Aufstieg zum Hochbärneck und Abstieg entlang der Klamm des Trefflingfalles.
Fazit letztes Jahr wie auch heuer: Wunderbar!

tormäuerBilder bei Flickr

0

Mostviertel

mostviertel

Mostviertel, fernab vom Großstadt-Trubel.

Tags: ,
0

Nationalpark Donauauen – Lobau

Liebe Besucher!

Wo findet man dieses Naturgebiet, wunderbare Wanderwege durchs Blätterdickicht und eine ausgedehnte Aulandschaft?
Wien, 22. Gemeindebezirk.
Tatsächlich.

wien-lobau

Bilder bei Flickr

0

Wandern auf Madeira

madeiraHallo liebe Besucher!

Madeira verbindet der/die MitteleuropäerIn wahrscheinlich in erster Linie mit Blumen, Wein und gutem Essen oder vielleicht mit Sisi, Karl und Zita.
Unser Aufenthalt über Ostern aber stand vor allem im Zeichen von Bergen und dem wandernden Erkunden der Insel.

Die letzte Märzwoche stellte sich als durchaus gute Reisezeit für einen Wanderurlaub auf Madeira heraus: noch in der Vorsaison liegend und deshalb ruhig, und von der Witterung her angenehm und nicht zu warm.

Wie immer haben wir uns Tourenvorschläge aus dem Rother Wanderführer geholt, den wir auch für Madeira wärmstens empfehlen können!

Ein paar meiner fotografisch festgehaltenen Eindrücke könnte ihr hier sehen:

20160325 Madeira

Bilder bei Flickr | Karte bei Flickr

Als ein südliches Reiseziel, das in ca. 4 Stunden von Österreich aus zu erreichen ist, stellt Madeira eine interessante Option dar. Wir konnten während unserer Reise den Namen „Blumeninsel“ nur bedingt nachvollziehen (wir haben Ende März außer in der Hauptstadt kaum Blühendes gesehen), dennoch ist die Insel was das Naturerlebnis insgesamt anbelangt eine lohnende Destination.

0

Frühlingswochenende in Budapest

Hallo liebe Besucher!

Städte, 2.5 Autostunden von Wien entfernt?
Viele werden an Linz, Graz und vielleicht Bratislava denken. Salzburg geht sich schon gar nicht mehr aus.
Auf Budapest werden aber vermutlich nur wenige kommen – tatsächlich liegt die ungarische Hauptstadt nur 250 km oder gute zwei Stunden von Wien entfernt.

Wir haben letztes Wochenende zwei angenehme Frühlingstage in Budapest verbracht. Eine schöne Stadt, die sich gut zu Fuß zu erkunden lässt und interessante Geschichte, beeindruckende Architektur und nicht zuletzte traditionell-rustikale Kulinarik aufzuwarten hat.
Ein paar Bilder der Städtereise bei Flickr:

budapest

Bilder bei Flickr

Tags: ,
0

Wenn Google deine Urlaubsfotos aufnimmt …

Hallo liebe Besucher!

Dass man mit Google Photos seine eigenen Urlaubsbilder verwalten kann, ist weithin bekannt. Neu für mich war, dass Google dir auch das Aufnehmen deiner Urlaubsbilder abnimmt. So eingetreten bei unserer Reise nach La Réunion im Mai 2015.

Bei der Wanderung zum aktiven Vulkan Piton de la Fournaise trafen wir einen Wanderer mit sehr speziellem Gepäck – einen Googler, der mithilfe einer tragbaren 360°-Kamera Aufnahmen für Google Street View machte. Mittlerweile sind diese Bilder, und damit auch wir, auf Google Maps zu sehen:

Direktlink

… somit wurde unser La Réunion Reisefotoalbum ein dreiviertel Jahr später noch um ein paar Bilder reicher. 😉

street-view_la-reunion

0

Winterwanderung im Mostviertel

Wanderung am Schlagerboden bei Sankt Anton an der Jeßnitz (Tour 8 im sehr empfehlenswerten Rother Wanderführer Ötscher · Mariazell).

winterwanderung_sankt_anton_jessnitz

Bilder bei Flickr

0

Winterwanderung Thayatal

Hallo liebe Besucher!

Mit dem Langlaufen ist schneebedingt heuer noch nicht viel los, also erstreckt sich unsere Wandersaison heuer weit in den Winter hinein. Heute gings an die Tschechische Grenze in den Nationalpark Thayatal – auch im Winter eine schöne Gegend für einen ausgiebigen Spaziergang.
Vom letzten Besuch her können wir auch das Nationalparkhaus in Hardegg empfehlen, das aber leider zur aktuellen Jahreszeit nicht geöffnet hat.

thayatal

Fotos bei Flickr

Tags: ,
0

Die Hochkar 360° Skytour

Hallo liebe Besucher!

Seit heuer gibt es am Hochkar im Mostviertel eine neue Attraktion: Die Hochkar 360° Skytour.
Der neue Aussichtssteg und die Hängebrücke sollen das Hochkar auch im Sommer interessanter für Ausflügler machen.

Wir haben uns heute die Skytour angeschaut und fanden sie ganz interessant. Ich persönlich bin eher skeptisch, was den großtouristisch-aufwendigen Ausbau der Berge anbelangt. Gerade am Hochkar, das bereits seit Jahrzehnten als Schigebiet intensiv genutzt wird, kann man aber ohnehin nicht mehr von unberührter Bergwelt sprechen. Ich denke, dass die neue Attraktion die Berge für eine neue Gruppe von Ausflüglern interessant macht, die ansonsten nicht die Gelegenheit oder die Neigung hätten – insofern eine gute Sache. Nicht zuletzt für die Region bietet die Installation bestimmt positive touristische Impulse, auch in der warmen Jahreszeit.

hochkar_360_skytour

Bilder bei Flickr

0

Wandertipp – Rother Wanderführer La Réunion

Hallo liebe Besucher!

Dieser Beitrag ist ein Teil der Tipps und Tricks für einen Urlaub auf La Réunion.

rother-lareunionFür La Réunion gibt es unzählige Vorschläge für Wanderrouten und Trekkingtouren. Wir haben verschiedene Onlinequellen recherchiert, fremdsprachige Wanderliteratur angesehen und sind (auch bei La Réunion wieder) beim Rother Wanderführer gelandet. Er bietet eine gelungene Auswahl von ca. 52 Touren in der Größenordnung 2 Stunden bis 2 Tage, örtlich gut verteilt über die Insel, mit gewohnt grundsolider Routenbeschreibung.
Einleitend werden grundlegende Beschreibungen der Insel (kann vielleicht für manche einen weitere Reiseliteratur ersetzen), Informationen und Verhaltensregeln für Wanderungen etc. gegeben. Die Touren selbst sind immer mit Tourenkarte, “Steckbrief” mit Dauer, Höhenunterschied, Zufahrt, Anforderungen und weiteren Hinweisen sowie einer ausführlichen verbalen Routenbeschreibung und Bildern ausgeführt.

Wir sind 9 der 52 Touren gegangen, gesamt rund 115 km und 5500 Höhenmeter. Zu diesen haben wir unsere Eindrücke beschrieben, als Anhaltspunkt für zukünftige La Réunion-Wanderer.

#4 Piton Plaine des Fougères

Fotos | GPX-Track
Am Tag nach der Ankunft in der Hauptstadt Saint Denis fuhren wir gleich das erste Mal in die Berge, zu einer Tour zum Piton Plaine des Fougères. Für uns Mitteleuropäer war diese Wanderung durch den üppigen und dichten Regenwald gleich ein erstes Highlight auf unserer Reise. Die Wanderung erfordert etwas Kondition, vor allem aber ist sie aufgrund der rutschigen Passagen nicht ganz leicht zu gehen.

#24 La Source Manouilh

Fotos | GPX-Track
Eine Wanderung, die direkt vom Ort Hell-Bourg auf Wegen und teils technisch anspruchsvollen Steigen zu einer eisenhaltigen Quelle führt. Wenn man in Hell-Bourg nächtigt ist es eine konditionell mittelmäßig anspruchsvolle Tageswanderung; lässt man den Abstieg zu den Quellen aus, ist es eine einfache Runde mit schönen Aussichtspunkten auf den Ort.

#35 Col des Bœufs – La Nouvelle

Fotos | GPX-Track
cirque-mafateEine der wenigen Möglichkeiten den Cirque de Mafate an einem Tag ohne Übernachtung in einer Herberge zu erleben. Wir sind von Hell-Bourg zum Col des Bœufs mit dem Auto gefahren und von dort nach La Nouvelle abgestiegen. Geplant war noch die Runde weiterzugehen nach Marla, wir entschieden uns aber kurz vor dem Erreichen des Orts aufgrund des einsetzenden starken Regens anders – der Weg zurück hoch zum Col des Bœufs stand uns aber trotzdem noch bevor. Unserer Meinung nach keine Muss-Wanderung, aber eine gute Möglichkeit den Cirque relativ einfach zu begehen wenn man dies möchte.

#48 Piton de la Fournaise – Cratère Dolomieu

Fotos | GPX-Track
Ein Fixpunkt für den La Réunion-Urlauber ist hingegen natürlich die Besteigung des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise. Wir entschieden uns für die Standardroute, ausgehend vom Parkplatz an der Route du Volcan über den Cratère formica Léo zum Hauptkrater Cratère Dolomieu. Die Wanderung ist lang, aber nicht sonderlich anstrengend. Hier ist es besonders wichtig, früh aufzubrechen, da der Vulkan ab Mittag häufig in Nebel gehüllt ist. Am besten auch vorab informieren, ob der Weg geöffnet ist. Bei größeren und kleineren Eruptionen des Vulkans, von denen es auch zwei Tage nach unserer Besteigung eine gab, wird das Gebiet aus Sicherheitsgründen gesperrt.

#41 Grand Bassin

Fotos | GPX-Track
Diese Wanderung ist kurz zusammengefasst: 700 hm in den Talkessel Grand Bassin absteigen, und 700 hm wieder hochmarschieren. Dazwischen erwartet den Wanderer eine großartige Aussicht, ein wunderbarer Wasserfall, ein kleines nettes Dörfchen im Talkessel und, als wir dort waren, eine kühlende Dusche durch ein kleines Leck an der Trinkwasser-Druckrohrleitung, unter dem der Steig durchführt. 🙂 Anstrengende aber lohnende Wanderung!

#9 Le Maïdon – Le Grand Bénare

Fotos | GPX-Track
garminDer Aussichtspunkt Le Maïdon gilt als einer der Klassiker der Insel. Von ihm überblickt man in beeindruckender Weise den Cirque de Mafate, wir konnten uns von oben ansehen, wo wir einige Tage zuvor entlang gewandert sind (#35). Wir entschieden uns entlang der Talkesselkante hoch zum Le Grand Bénare zu wandern. Eine weite Tour, bei der man von Beginn das Ziel sieht – und es nicht für möglich hält, diese Distanz in absehbarer Zeit gehen zu können. Die Blicke in den Cirque de Mafate, fast während der gesamten Wanderung, lenken aber von den Zweifeln wirkungsvoll ab.
Vom Gipfel sollte man auch den Cirque de Cilaos überblicken können, uns blieb dies aufgrund des aufziehenden Nebels leider verwehrt.

#7 Cap la Houssaye

Fotos | GPX-Track
Eine auf den ersten Blick unscheinbare Wanderung, die aber ganz anders als unsere sonstigen Touren war und uns möglicherweise genau deshalb sehr begeistert hat. Sie führt durch die Grassteppenlandschaft am Cap la Houssaye, immer wieder mit Blicken übers Meer und an die Küste. Die Witterung in diesem Küstenbereich der Insel ist oft sehr feucht und drückend heiß – eigentlich weniger ideal für eine Wanderung, aber vielleicht ist es ein Teil des Erlebnisses einer Wanderung durch diese Steppenlandschaft.

#28 Le Bras Rouge

Fotos | GPX-Track
bras-rougeDie Tour durch das Tal des Bras Rouge ausgehend von Cilaos verdient eine klare Empfehlung. Auf der Runde kreuzt man immer wieder den Flusslauf und wird belohnt mit unterschiedlichsten Perspektiven auf das Flusstal und mit herrlicher Erfrischung am Wasser.

#32 La Chapelle

Fotos | GPX-Track
Die Felsspalte La Chapelle sollte das letzte Ziel unseres Aufenthaltes auf La Réunion sein. Leider ist man für diese Tour vom Wetter, besser gesagt vom Niederschlag der letzten Zeit, abhängig. Das letzte Stück zur Felsspalte kann nur bei niedrigem Wasserstand passiert werden. Trotz vollsten Körpereinsatzes mussten wir leider kurz davor umdrehen – nichtsdestoweniger eine schöne Tour mit vielfältigen kleinen Entdeckungsmöglichkeiten.
Einige Flussdurchquerungen einplanen!

Für alle Wanderungen gilt: Früh aufbrechen! Der Morgen und Vormittag ist wettermäßig meist gut, während am Nachmittag häufig – in manchen Teilen der Insel fast täglich – Regen niedergeht.

Den Überblick über meine Blogartikel zu La Réunion findet ihr in diesem Beitrag.

0

Tipps und Tricks für einen Urlaub auf La Réunion

Die kleine franszösische Insel La Réunion im Indischen Ozean gilt als Wanderparadies – und das, wie wir herausgefunden haben, zurecht!

Da im deutschsprachigen Internet das Reisen auf der Insel noch verhältnismäßig spärlich dokumentiert ist, habe ich ein paar Tipps und Tricks für einen Urlaub auf La Réunion zusammengestellt.

Wanderinsel

lareunion_wandernLa Réunion ist eine Insel die aktiv erlebt werden möchte. Wer Strand und Entspannung sucht wird zwar auch fündig, wäre aber mit anderen Destinationen sicherlich besser beraten. Ist man jedoch ein Freund davon, Natur und Landschaft zu Fuß zu erkunden, hat man mit La Réunion ein Traumziel gefunden. Die Möglichkeiten reichen von verhältnismäßig zugänglichen Touren durch den dichten tropischen Regenwald über Spaziergängen durch Savannenlandschaften bis hin zu Wanderungen zu Vulkanen, durch Schluchten und durch straßenlose Talkessel. All das bei relativ guter Infrastruktur, in vielerlei Hinsicht “europäischen” Standards und ohne Gefahren durch giftige Tiere oder dergleichen.

Tourenvorschläge gibt es viele, die besten sind in unseren Augen im Rother Wanderführer “La Réunion” zu finden. Eine kurze Besprechung der von uns gegangenen Touren findet ihr in einem weiteren Blogbeitrag: Wandertipp – Rother Wanderführer La Réunion!

Reisezeit und Tourenplanung

Als ideale Reisezeit für einen Aktivurlaub gilt die trockene Jahreszeit von April bis November. Wir haben in zwei Wochen im Mai praktisch jeden Tag “wandertaugliches” Wetter vorgefunden. Dabei ist sehr wichtig zu erwähnen, dass das Wetter morgens meist trocken und sonnig ist, ab Mittag aber Nebel und Wolken in die Täler ziehen. Abendlicher Regen gehört in manchen Teilen der Insel fast zum gewohnten Tagesablauf. Insofern ist es wichtig, die Wandertouren so früh wie möglich zu starten, um noch vor dem Nebel und Regen wieder zurück zu sein.

Unterkünfte und Hotels

Viele Wanderer quartieren sich in den sogenannten Gîtes ein, sehr einfache landestypische Herbergen. Wir haben uns für Hotelunterkünfte entschieden, worüber wir im Laufe des Urlaubs sehr froh waren. Die von uns gebuchten Hotels der Zwei- und Drei-Sterne-Klasse waren alle durchwegs in Ordnung, besondere Annehmlichkeiten boten sie natürlich nicht. Internet per WLAN war in allen Unterkünften verfügbar, oft aber nur an allgemeinen Plätzen und nicht im Zimmer.

Währung und Sprache

Ein wesentlicher Vorteil von La Réunion ist wie an verschiedener Stelle angemerkt die Zugehörigkeit zu Frankreich. Etwa der Umstand, im Indischen Ozean mit Euro zu bezahlen ist für den europäischen Touristen schon sehr praktisch. Sprachlich können wir die Aussage, auf La Réunion müsse man Französisch beherrschen, nur bedingt bestätigen. In Unterkünften, Gaststätten und im sonstigen Touristenalltag kommt man mit sehr, sehr wenig Französisch und hauptsächlich Englisch und Deutsch gut durch.

Essen und trinken

lareunion-goyavierDie Küche von La Réunion ist ein Potpourri aus Einflüssen der Afrikanischen, Asiatischen und natürlich Europäischen Küche. Insgesamt ist sie recht rustikal und mit hohem Fleischanteil, vegetarische Gerichte muss man auf den Speisekarten meist suchen. Interessant sind Früchte der Insel, etwa die roten Goyavier, die oft neben dem Weg wachsen, oder die Chouchou, welche vielfältigen Einsatz in der Küche finden. Positiv hervorzustreichen ist das Leitungswasser, wir haben es überall wo wir uns aufhielten ohne Probleme getrunken.

Preise

La Réunion ist mit Sicherheit kein günstiges Reiseziel. Begonnen bei den Flugverbindungen muss beim Preis ein Aufschlag in Kauf genommen werden. Essen und Lebensmittel im Supermarkt sind verglichen mit Zentraleuropa empfindlich teurer, wenngleich die Auswahl durchaus in Ordnung ist. Sämtliche personalintensive Produkte und Dienstleistungen wie Hotels oder Restaurants liegen preismäßig auf einem vergleichsweise hohem Niveau, beispielsweise gegenüber der Nachbarinsel Mauritius. Man erinnere sich an die Zugehörigkeit zu Frankreich – anders als auf anderen Inseln sind europäische Standards für Arbeitszeiten etc. einzuhalten, was sich natürlich in einem entsprechenden Preis niederschlägt. Positiv: La Réunion kann aus diesem Grund aber auch durchaus Punkte bei jenen sammeln, die Reiseziele nach ethischen Gesichtspunkten auswählen.

Mobil sein auf der Insel

La Réunion besitzt ein recht solides Busnetz. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich für einen ausgiebigen Wanderurlaub die Anmietung eines Autos. Empfehlung unsererseits ist hier ein Kleinwagen, gerade in den Ballungsräumen geht es auf den Straßen und Parkplätzen platzmäßig oft sehr knapp zu. Prinzipiell darf man mit dem Fahren auf Bergstraßen, durch unübersichtliche Kehren (es können hunderte sein auf einer eineinhalbstündigen Fahrt) und durch enge Städtchen kein Problem haben, um auf La Réunion gut und sicher voranzukommen. Der Zustand der Straßen ist auf den Hauptverbindungen recht gut, und bis in die Berge im Allgemeinen relativ okay.

Entfernungen

Aufgrund der Größe – La Réunion ist in etwa so groß wie Vorarlberg – sind die Entfernungen überschaubar. Dennoch muss man sich mit der Wegführung auseinandersetzen. Da die Insel aufgrund der Topografie mit dem PKW nicht gequert werden kann, müssen die meisten Ziele von der an der Küste laufenden Ringstraße aus angefahren werden. Sobald es in die Berge geht, werden die breiten Straßen der Küste zu kleinen Bergstraßen mit der erwähnten Zahl an Kehren. Die Wegzeiten sind trotz geringer Entfernungen dort entsprechend hoch.

Reiseliteratur

Der beste La Réunion-Reiseführer der uns untergekommen ist, ist jener von Dumont. Er liefert Informationen gezielt zu La Réunion und nicht in Kombination mit Nachbarinseln und bietet die unserer Ansicht nach höchste Qualität und beste Mischung von Informationen aus Geografie, Flora und Fauna, Mensch und Kultur.
Unser besonderer Tipp für alle die wegen des Wanderns nach La Réunion gekommen sind, ist der Rother Wanderführer La Réunion. In diesem Blogbeitrag haben wir die von uns gegangenen Routen näher beschrieben und bebildert.

Fazit

La Réunion ist für uns eine großartige kleine Insel für einen Aktivurlaub im Indischen Ozean, zahlreiche versteckte Naturjuwele laden ein, wandernd entdeckt zu werden. Als Teil der EU kann es dem Zentraleuropäer nicht nur tropisches Flair, sondern auch unkomplizierte Abläufe aufwarten. Man könnte sagen, La Réunion ist eine Reisedestination für aktive Menschen, die gerne fremde Welten erkunden, aber nur ungern auf die Gewissheit, in die vertraute Umgebung Europas gebettet zu sein, verzichten möchten.

0

Vienna City Marathon 2015

Hallo liebe Besucher!

Vienna_City_Marathon_2015Laufbewerb-Premiere!
Heute ging ich beim Vienna City Marathon in einer Staffel und damit zum ersten Mal bei einem Bewerb an den Start. Selten habe ich so viele Leute auf einem Fleck erlebt, bei gleichzeitig so guter Stimmung und Begeisterung. 🙂

Mein persönliches Ziel habe ich erreichen können, wenngleich meine Startposition leider wenig optimal war und ich nur in wenigen Streckenabschnitten wirklich mein Tempo laufen konnte. Meist musste ich mich, mit aller nötiger Vorsicht, zwischen den vor mir laufenden Leuten „vorschlängeln“.

Nächstes Ziel: Halbmarathon in Kärnten, dann mit mehr Erfahrung und besserer Planung.

Noch eine Impression vom Start:

Tags: ,
0

Ostern im Lavanttal

Hallo liebe Besucher!

Osterfeuer_Lavanttal_WolfsbergDas erste Mal verbrachten wir Ostern dieses Jahr in Wolfsberg im Lavanttal. Die dortigen Osterbräuche sind ausgeprägter als ich sie aus anderen Teilen Österreichs kenne: Osterschinken, Zunge und gekochte Würstel sind fixer Bestandteil der Osterjause, die nicht gegessen wird bevor sie nicht im Korb in die ‚Fleischweihe‘ getragen wurde. Zu Fleisch und Wurst gibt es nicht etwa Brot, sondern süßen Reindling (Germteig mit Zucker, Zimt und Rosinen).
Später abends brennt dann das Lavanttal förmlich, wenn an den Hängen von Saualpe und Koralpe unzählige Osterfeuer unter akustischer Begleitung von Böllern abgebrannt werden.

Kurzum: Ostern im Lavanttal ist ein besonders Erlebnis! 🙂

Tags:
0

Nur ein Foto: Lunzer Advent im Amonhaus

Lunzer Advent, Amonhaus Lunz am See

Keks- und Krapfenbäckerei beim Lunzer Advent im Amonhaus, Lunz am See.

0

Die beste Kamera …

… ist jene, die man bei sich hat.

Hallo liebe Besucher!

Das obenstehende Sprichwort war immer schon richtig, es ist im Jahr 2014 aber vielleicht relevanter als je zuvor.
Als vor gut zehn Jahren die ersten Mobiltelefone das Fotografieren lernten – damals meist noch mit kuriosen Ansteckkameras – galt dies als unnötige Spielerei, die beim Anwender durch die wirklich schlechte Bildqualität der ersten Geräte umgehend Frustration auslöste. Die technische Entwicklung machte aber in den darauffolgenden Jahren unglaubliche Schritte, sodass Handykameras bald durchaus brauchbare Ergebnisse für den Alltagsgebrauch ermöglichten. Durch die Verbreitung von großformatigen Touchscreen-Smartphones und deren Eignung für das Aufnehmen, Betrachten und Teilen von Fotos hat die Handyfotografie dann förmlich abgehoben.

best-of-mobile-phone_flickrHeute sind wir an einem Punkt, an dem die Handykameras derartig gute Bilder liefern, dass für die meisten Leute kaum noch ein Bedarf für dezidierte Fotokameras besteht. Hat man keine speziellen Anforderungen an den Brennweiten-/Zoom-Bereich oder möchte man nicht ambitionierter in die Fotografie einsteigen, bietet ein Smartphone heute alles was man benötigt. Das Wichtigste ist aber, und das führt mich zurück an den Beginn des Artikels, dass man heutzutage wirklich immer und überall mit dem Smartphone eine leistungsfähige Kamera bei sich hat. Was nützt eine professionelle Kameraausrüstung, wenn man sie aufgrund der unhandlichen Abmessungen und des untragbaren Gewicht nicht dabei hat, wenn sich ein Motiv anbietet abgelichtet zu werden?

Seitdem ich Anfang 2010 ins Smartphone-Zeitalter gewechselt bin, ist für mich eine gute Kamera zum ständigen Begleiter geworden. Es gibt soviele Fotos, die mir viel bedeuten und an denen viele schöne Erinnerungen hängen, die ohne eine Kamera in der Hosentasche nicht denkbar gewesen wären. Es sind Bilder aus dem Alltag, und nicht zuletzt die Möglichkeit, diese Momente auf einfachste Weise mit Freunden und der Welt zu teilen, die den Reiz der Smartphone-Fotografie ausmachen.

Ich habe heute einen Ausflug durch mein Archiv an Handyfotos gemacht und wurde an viele besondere Momente erinnert, die ohne Handykamera wahrscheinlich nie den Weg auf einen Bildsensor gefunden hätten. Ein Best-Of dieser Bilder gibt habe ich hier zusammengestellt:

Bilder bei Flickr | Landkarte

Für mich wird das Smartphone auch auf Dauer eine gute Fotokamera nicht ersetzen, diese aber mit Sicherheit weiterhin ideal ergänzen und genau in diese Momente festhalten, in denen ansonsten schlicht keine Kamera zur Hand wäre.

Tags: ,
0

Meine Technik-Favoriten im Jahr 2013

Hallo liebe Besucher!

Erst kürzlich habe ich wieder eine sehr positive Rückmeldung von einem Leser meines Blogs erhalten, der meine Beiträge über Technik und Elektronik aufmerksam verfolgt und dem ich damit schon bei der einen oder anderen Entscheidung behilflich sein konnte. Diese Aufgabe sollen meine Beiträge natürlich auch weiterhin erfüllen! 🙂

2013 hat im Bereich der Unterhaltungselektronik wieder einige Entwicklungen gebracht. Kameras verlieren zusehends ihre Spiegel, Smartphones mit Internetzugang befinden sich in praktisch jeder Hosentasche, immer mehr Menschen greifen zu Tablets anstatt zu PCs … Ich habe den Eindruck, dass sich die Technologie in letzter Zeit „auf den Menschen zubewegt“. Sie wird insgesamt einfacher nutzbar und schafft Mehrwert für den Benutzer, anstatt immer nur mit mehr Funktionen und besseren Leistungsdaten aufzuwarten.

Ganz im Zeichen dessen möchte ich meine drei Favoriten im Bereich Unterhaltungselektronik vorstellen, die mich im Jahr 2013 überzeugt haben und die damit zum Teil meines Alltags geworden sind.

Spotify

Praktisch sämtliche Musik unserer Zeit immer und überall in guter Qualität verfügbar zu haben, damit zu jeder Zeit für jede Stimmung die passende Musik dabei zu haben und das alles zu vernünftigen Kosten: dies machte Spotify zu einem Element meines Alltags, das ich ab nun nicht mehr missen möchte.
» Mein ausführlicher Erfahrungsbericht

Sony NEX-3N

Ich habe behauptet, Technik werde immer einfacher und zugänglicher. Ein gutes Beispiel hierfür sind die spiegellosen digitalen Systemkameras, wie etwa die Sony NEX-3N. Sie bieten die Bildqualität der großen Spiegelreflexkameras, sind aber ungleich kompakter, leichter und oft auch einfacher in der Handhabung. Heutzutage sind die Spiegellosen mit Sicherheit für die überwiegende Mehrheit der ambitioniert fotografierenden Zeitgenossen die beste Wahl. Spiegelreflexkameras dagegen sind wohl nur mehr für einen sehr kleinen Anwenderkreis mit relativ spezialisierten Anforderungen unabdingbar. Ich habe mich für das Einsteigermodell der Sony-Reihe entschieden und bin nach vielen verschiedenen Einsätzen und tollen Ergebnissen damit nach wie vor der Meinung, dass sie für mich die perfekte Kamera ist.
» Mein ausführlicher Erfahrungsbericht

BOSE QuietComfort 3

Es wird mir jeder beipflichten, dass Musikgenuss nicht nur eine Frage der Musik ansich, sondern auch eine des Wiedergabegerätes ist. Ein besonders gutes seiner Art ist der BOSE QuietComfort 3 Kopfhörer. Was ihn so besonders macht sind in meinen Augen vor allem drei Eigenschaften: Einerseits verfügt er über eine sehr wirkungsvolle aktive Störgeräuschunterdrückung. Gerade in lauteren Umgebungen wie im Zug oder Flugzeug eliminiert er durch ausgeklügelte Technik den Großteil der Lärms. Andererseits ist er noch relativ kompakt und dank stabiler Reisehülle einfach mitzunehmen. Zu guter Letzt glänzt er, entsprechend meiner Erfahrungen mit anderen Kopfhörern, durch eine sehr klare und ausgewogene Klangwiedergabe über das ganze Tonhöhenspektrum. Er ist nicht zu basslastig, wie es bei größeren Kopfhörern immer wieder festzustellen ist. Der Preis ist hoch, aber in meinen Augen entsprechend der Summe der Vorzüge gerechtfertigt.

Welche technischen Produkte und Services haben eurer Jahr 2013 geprägt? Mich würde eure Meinung interessieren!

0

Alle Musik jederzeit überall – Spotfiy

Hallo liebe Besucher!

Jene, die mich schon länger kennen, wissen, dass ich immer ein sehr musikbegeisterter Zeitgenosse war – zwölf Jahre Musikschule und drei erlernte Instrumente zeugen davon. Während ich in der Mittelschule noch passiver Musikkonsument (Generation iPod!) war, rückte die Musik in meiner Studienzeit immer weiter in den Hintergrund.

Erst in den letzten Wochen packte mich wieder die Begeisterung für Musik. Ich litt in letzter Zeit an akuter „Ermüdung“ durch den ewig gleichen Klang im Radio und in der eigenen Musiksammlung. Gottseidank gibt es im Jahr 2013 eine wunderbare Abhilfe für dieses Problem, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar schien.

Musikkonsum anno 2013

spotify-logoFür mich heißt die Lösung Spotify – ein Musikstreamingdienst, bei dem man gegen eine monatliche Gebühr beliebige Musik auf den verschiedensten Endgeräten hören kann. Sprich, man muss die Musik nicht am eigenen Copmuter gespeichert haben und verwalten, sondern sie wird beim Anwählen des jeweiligen Titels auf das Gerät geladen und wiedergegeben. Der verfügbare Musikkatalog umfasst mehr als 20 Millionen Lieder quer durch alle Genres, die Klangqualität ist sehr gut.

In meinen Augen liegen die Vorteile auf der Hand: Anstatt eine CD mit 10 Liedern zu kaufen, hat man für den etwa selben Preis ein Monat lang (legalen) Zugriff auf eine riesige Auswahl an Titel der wichtigsten Plattenfirmen. Mir war es besonders wichtig, dass mir die Verwaltung der Musiksammlung abgenommen wurde, ich muss mich jetzt nicht mehr um die Speicherung und Synchronisierung der Musik auf den verschiedenen Geräten kümmern. Das vielleicht wichtigste Argument für einen solchen Dienst ist aber die Abwechslung – ich kann mir zu jeder Zeit genau die Musik anhören die ich will (oder die mir Spotify anhand meines Musikgeschmacks vorschlägt) und bin in keinster Weise auf eine limitierte Auswahl einer privaten Musiksammlung angewiesen.

Man begibt sich natürlich in zumindest zweierlei Abhängigkeit durch die Nutzung eines solchen Dienstes. Zum einen benötigt man immer einen Internetanschluss (der heute aber eigentlich allgegenwärtig ist) und zum anderen zahlt man nur monatliche Miete für die Musik, sie gehört einem nicht. In Anbetracht der monatlichen Kosten im Vergleich zum Musikkauf geht für mich die Rechnung aber trotzdem auf.

Musikindustrie anno 2013

Künstler sehen Spotify mit gemischten Gefühlen und klagen über niedrige Umsätze je abgespieltem Titel. Einerseits liegt dies wohl an überholten(?) Strukturen in der Musikdistribution, andererseits scheint die gängige Alternative dazu aber eine noch wesentlich ungünstigere für die Künstler zu sein. Wenn wir an die letzten 10 Jahre denken, stand Musikkonsum vor allem bei der jungen Klientel ganz im Zeichen des Bezugs aus mehr oder weniger dubiosen Quellen. Spotify ist als junges Unternehmen ohne Zweifel von dieser Epoche geprägt, lässt aber deshalb auch bewusst das bekannte Jahrzehnte-alte „Schallplattendenken“ außen vor. Anstatt aktionslos über kontinuierlich sinkende Plattenumsätze zu klagen, wie es die Musikindustrie gerne tut, zeigt Spotify dass man Erfolg im Musikdistributionsgeschäft haben kann, wenn man sein Produkt nur vom Kunden und seinen Bedürfnissen her gestaltet. Der heutige Konsument will Musik zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jedem Endgerät und vor allem auf möglchst unkomplizierte Weise nutzen. Er will Abwechslung, ordentliche Qualität und möchte sich auch nicht mit Dutzenden Kunststoff- oder Silberscheiben belasten. Zu guter Letzt ist entscheidend, dass er – wenn das Angebot stimmt – auch gerne bereit ist ist dafür seinen finanziellen Beitrag zu leisten.

Meine Erfahrung mit Spotify Premium während der ersten Wochen sind durchwegs positiv. Der Dienst funktioniert einwandfrei auf allen Geräten und in verschiedenen Ländern, praktisch alle von mir gesuchten Titel sind verfügbar und meine Übersättigung mit ewig gleicher Musik hat ein abruptes Ende gefunden! 🙂

0

Smartphone oder Kamera? Das Nokia Lumia 1020.

Hallo fotobegeisterte Besucher!

Ich habe kürzlich über meinen momentanen Zugang zur Fotografie geschrieben: Voll-digital, handlich und aufs Wesentliche beschränkt – also der Umstieg von Spiegelreflexkameras (DSLR) auf das spiegellose Sony NEX-System. Im Alltag spielt heutzutage aber auch eine andere Art der Fotografie eine wesentliche Rolle, nämlich jene mit dem Smartphone. Es für mich kein Entweder-Oder, sondern eine Ergänzung. Worauf ich jedoch nicht verzichten möchte, dort und da nicht, ist Bildqualität und Gestaltungsmöglichkeiten (im Rahmen des technisch Möglichen). Nach der NEX-Geschichte nun ein aktuelles Statement zur Smartphonefotografie und zum Drüberstreuen eine aktuelle Geräte-Erfahrung.

Handykameras – mehr als Spielerei

Es ist noch nicht lange her, da waren die Kameras von Handys mit ihren VGA-Kameras gerade einmal gut genug, um verschwommene Bilder von Parkschäden beim Auto zu machen. Zu mehr wollte und konnte man sie nicht verwenden. Es zeichnete sich aber schon damals ab, worin der große Vorteil einer Handykamera liegt: Sie ist einfach immer dabei, weil man heutzutage einfach nie mehr ohne Handy unterwegs ist. Die Digitalkamera im Gegensatz dazu hat man meist nicht griffbereit, wenn man etwa nach dem Einkaufen ins Auto steigen möchte und die eingedrückte Autotüre sieht.

Mit der Zeit wurden die Kameras der Mobiltelefone immer besser. Auch die überzeugten Vertreter Handykameragegner-Gattung („Spielerei!“, „Miese Bilder!“, „Schau, meine DSLR kann das, dein Handy auch?“) müssen mittlerweile eingestehen, dass die Handykameras immer besser und für immer mehr Anwendungsfälle geeignet werden. Und das allem bei dem wesentlichen Umstand, dass die beste Kamera ohnehin jene ist, die man dabei hat.

In meinem Bildarchiv finden sich viele Bilder, die mit meinen Smartphones gemacht worden. Interessanterweise entstanden sogar einige meiner populärsten Fotos auf Flickr nicht mit einer DSLR, sondern mit einem Smartphone. Während jede Gerätegeneration eine bessere Kamera mitbringt, gibt es ein Handy am Markt, das die anderen in Sachen Bildqualität deutlich abhängt. Es kommt von den (ehemals :-/ ) Finnen von Nokia, in Form des Windows-Smartphones Lumia 1020. Es hat eine 41MPx-Kamera mitsamt Zeiss-Objektiv verbaut, und hat auch softwareseitig wesentlich mehr zu bieten als die simplen Apps der Konkurrenz. Alleine die Daten lesen sich interessant.

Der aktuelle Smartphonekamera-Benchmark – Lumia 1020

Nokia Österreich lud letzte Woche ins Kunsthistorische Museum in Wien ein, um das Gerät in den Räumlichkeiten des Museums zu testen. Vorweg, ich halte die Örtlichkeit für nur bedingt gut gewählt. Die Lichtverhältnisse im Museum sind wirklich eine Herausforderung für eine Kamera, das gedämpfte Licht würde es auch DSLRs und Co. Schwierigkeiten bereiten. Nichtsdestotrotz zeigte das Lumia 1020 bei den feinen Strukturen der Exponate und Details der Museums-Innenarchitektur, dass es jenes Smartphone ist, an dem sich die anderen messen müssen. Was die Bildqualität ansich angeht, kann ich aus eigener Erfahrung nur die Leistung bei sehr schwacher Beleuchtung beurteilen. Diese ist besser als erwartet (ich dachte nicht dass bei unserem Rundgang durch das Museum überhaupt herzeigbare Bilder entstehen), natürlich muss man die Qualität im Verhältnis zur Größe der Optik sehen. Aber kurz zusammengefasst – der Ottonormalverbraucher wird mit der Bildqualität des Lumia auch bei schwierigsten Lichtverhältnissen zufrieden sein. Spannend ist die Abbildungsleistung des hochauflösenden Sensors bei normalen Lichtverhätlnissen – wie andere Tests gezeigt haben, spielt das Lumia hier seine wahre Stärke aus.

Wirklich gut gefällt mir die Nokia „Pro Cam“ App, die Einstellmöglichkeiten der Kamera auf Niveau von sehr guten Digitalkameras hat. Meiner Erfahrung nach ist sie in dieser Hinsicht die beste, die man auf einem Smartphone finden kann. In Verbindung mit dieser App lässt sich das Lumia wirklich sinnvoll für Fotografie einsetzen (Belichtungszeiten bis 4 Sekunden, manuelle Einstellmöglichkeit der ISO-Empfindlichkeit etc. – alles komfortabel über „Drehregler“).

Ich sehe beim Lumia 1020 ein wesentliches Manko, was die Fotografiefunktionen anbelangt. Um an die Bilddateien in voller Auflösung zu gelangen, muss man das Gerät per USB mit einem Computer verbinden. Das Gerät selbst kann nur 5MPx-Versionen der Bilder versenden. Würde ich das Gerät unterwegs zum Fotografieren verwenden, würde ich die Bilder in voller Auflösung zu Flickr senden wollen, und keine heruntergerechnete Version. Ich würde aber meinen, das ist ein Problem, welches sich softwareseitig seitens Nokia mit einem Update lösen ließe.

Fazit

Alles in allem halte ich das Nokia Lumia 1020 für ein wirklich gelungenes Paket. Es vereint die aktuell beste Smartphone-Bildqualität mit Geräteabmessungen, die man als noch einwandfrei als „überallhin mitnehmbar“ bezeichnen kann. Genau das ist die Stärke von Handykameras – Nokia hat das verstanden und das wahrscheinlich Beste, was momentan technologisch möglich ist, daraus gemacht.

Ich kann euch ein paar Testbilder zeigen, die mit dem Lumia 1020 beim besagten Nokiaevent entstanden sind. Ich habe viel mit den Einstellungen gespielt um die Grenzen auszuloten. Alle Bilder sind ohne Stativ (teilweise mit aufgestelltem/angelegtem Gerät) entstanden, meist mit gezielt langer Verschlusszeit.
Die Bilder sind zur besseren Beurteilbarkeit völlig unbearbeitet, also in voller Auflösung direkt aus dem Gerät (welches offensichtlich leider teilweise etwas schief gehalten wurde …).

WP_20130918_19_19_37_Pro__highres WP_20130918_19_15_27_Pro__highres WP_20130918_19_14_15_Pro__highres WP_20130918_19_03_41_Pro__highres

Alle Bilder bei Flickr

Tags: ,
0

Island an einem Tag: Halbinsel Snæfellsnes

Hallo liebe Besucher!

Oft liest man: Wer die isländische Halbinsel Snæfellsnes besucht, kann Island praktisch in einem Tag erleben.
Die Aussage ist natürlich Unfug, nichtsdestotrotz ist Snæfellsnes ein lohnenswertes Ausflugsziel in Island.

Die grüne Halbinsel wartet mit einen Gletscher auf, mit wunderbaren Steilküsten, fruchtbaren Weiten und idyllischen Fischerdörfern.


Bilder bei Flickr

0

Archäologischer Park Carnuntum

Hallo liebe Besucher!

Nicht weit vor den Toren von Wien kann man auf einmalige Weise in die Lebenswelten der Menschen vor 1700 Jahren eintauchen. Im Archäologischen Park Carnuntum wurden römische Häuser originalgetreu nachgebildet und eingerichtet. Sogar technische Raffinessen wie Bäder und die damals schon verbauten Fußbodenheizungen sind vorhanden und werden den Besuchern in Betrieb demonstriert.
Ein wirklich sehenswertes Ausflugsziel für alle, die Geschichte nicht nur anhand von zerbrochenen Tonkrügen und Grabsteinen erfahren wollen!


Bilder bei Flickr

0

Ausflug auf den Kahlenberg

Hallo liebe Besucher!

Den Kahlenberg sollte man als Einwohner Wiens einmal gesehen haben – der heutige sonnige Feiertag war dafür die ideale Gelegenheit. Auch wenn das Wetter beim Hinauffahren noch bewölkt und recht kühl war, setzte sich bald die Sonne durch und uns bot sich damit wahrlich kitschiges Ausflugswetter.

Ein paar Eindrücke vom Wiener Kahlenberg:

Fotos bei Flickr

0

Flickr: Beste Lösung für Upload und Backup in einem Programm

Hallo liebe Besucher!

Länger habe ich schon nichts Technisches mehr hier schrieben. Kürzlich konnte ich aber aber ein Problem lösen, das mich schon länger beschäftigt – daran möchte ich die Leser teilhaben lassen.

Ich bin nach wie vor begeisterter Flickr-Nutzer. Mit der Pro-Mitgliedschaft habe ich nicht nur unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos, Flickr gefällt mir auch von den Organisations- und Präsentationsmöglichkeiten von allen Fotoangeboten im Internet am besten.
Zwei Mankos gab es für mich jedoch bisher immer: Flickr selbst erlaubt von Haus aus zwar das Herunterladen der Originaldateien (mit Pro-Mitgliedschaft), jedoch nur für jedes Foto einzeln. Eine Möglichkeit, ganze Alben herunterzuladen wird von Flickr nicht angeboten. Drittherstellernprogramme zum Massen-Download arbeiten oft nicht ganz zuverlässig, sind teilweise nur auf Fotos beschränkt und meistens auch nicht ganz billig.
Die zweite unschöne Eigenschaft von Flickr ist, dass es keine wirklich zufriedenstellende Upload-Möglichkeit gibt. Der neue Web-Uploader ist zwar in vielen Punkten sehr gelungen, jedoch aktuell auf nur 100 Bilder pro Upload beschränkt. Die anderen verfügbaren Hochladeprogramme bringen auch verschiedene Probleme mitsich. So etwa die problematische Wiederaufnahme unterbrochener Übertragungen, um nur eines zu nennen.

Ein Programm, das für mich beide Probleme löst, ist photoSync für Flickr.
Am besten kann das Programm wohl mit „Dropbox für Flickr“ beschrieben werden. Die Software macht nichts anderes, als einen Ordner auf der Festplatte mit Flickr zu synchronisieren. Die Bilder und Videos vom eigenen Flickr-Konto werden heruntergeladen, neue Bilder im Festplattenordner hochgeladen – so, dass der lokale Ordner und Flickr immer genau den gleichen Datenstand haben.
Auch eine Synchronisation in einer Richtung, in diesem Falle also nur das Hochladen neuer Fotos von der lokalen Festplatte, ist möglich. Ein Video erklärt recht gut wie das Programm arbeitet.

Für mich gestaltet sich damit der Arbeitsablauf beim Bilderhochladen denkbar einfach: Fotos und Videos, die zu Flickr hochgeladen werden sollen, auswählen und in den jeweiligen lokalen photoSync-Ordner ziehen. Fertig, die Software erledigt im Hintergrund den Rest.
Ich handhabe es aktuell meistens so, dass ich ein privates Uploadalbum nutze, in die Dateien hochgeladen werden. Mittels des Flickr Organizr versehe ich die Bilder dann den entsprechenden Metadaten und sortiere sie richtig ein. Für mich der praktischste Weg Bilder hochzuladen – besonders bei einer großen Anzahl an Mediendateien.

Die Software ist erhältlich für Windows, im genannten Funktionsumfang kostenlos und erhält von mir eine klare Empfehlung!

0

Ausflug nach Oxford und Cambridge

Hallo liebe Besucher!

Von der Jurassic Coast kommend und Stonehenge links liegen lassend besichtigten wir vergangenen Samstag Oxford. Eine geschäftige Stadt, die weniger den britischen Universitätsstadt-Charakter repräsentiert, aber dennoch mit einem nicht alltäglichen Charme begeistert.
Geschichtsträchtiger oder gar märchenhafter gab sich unser sonntägliches Ausflugsziel Cambridge. In der Morgensonne schlenderten wir den Fluss entlang und spazierten durch die engen Gassen vorbei an King’s und Trinity College.
Müsste ich mir eine Stadt in Großbritannien aussuchen, in der ich leben möchte, wäre es wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Cambridge. 🙂

Fotos von Oxford

Fotos von Cambridge

Album bei Flickr

Tags: ,
0

Ausflug zum Durdle Door

Hallo liebe Besucher!

Am Wochenende brachen wir zu einem Ausflug an die Südküste Englands auf. Genauer gesagt ging es an die Jurassic Coast, die der UNESCO zufolge als besonderes und schützenwertes Welterbe gilt. Dort besichtigten wir die Felsformation Durdle Door – ein großartiger Platz für Naturbegeisterte, wie die Fotos zeigen.



Album bei Flickr

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich Stonehenge besichtigen. Dort angekommen stellten wir aber fest, dass wir nichts sahen, was den hohen Eintrittpreis rechtfertigen würde. So entschlossen wir uns dazu, nur zweimal mit dem Auto an der Kultstätte vorbeizufahren (die Straße führt direkt entlang), und setzten unsere Reise Richtung Oxford fort.

… dazu bald mehr.
Jakob

Tags: ,
0

Tipps für langsame und volumenbeschränkte Internetverbindungen

Drei Wochen Internetnutzung ausschließlich mittels Tethering über das Handy bedeutet niedrige Verbindungsgeschwindigkeiten, lange Lade- und Reaktionszeiten und vor allem eine lästige Datenvolumenbeschränkungen.

Wer dennoch das Beste daraus möchte, für den habe ich ich zwei Empfehlungen:

Opera Turbo
Der Browser Opera bietet die Funktion Opera Turbo, bei der alle (unverschlüsselten) Bildinhalte in den aufgerufenen Seiten über Opera-Server geleitet werden. Diese komprimieren die Bilder stark und senden sie erst danach an den eigenen Computer weiter. Das resultiert in verbesserten Ladezeiten und geringerem Datenvolumen. Beides ist sehr willkommen bei Tethering mit dem Handy.

Limitierung der Bandbreite für Skype-Gespräche
Vor allem bei Skype Videochats entsteht ein hoher Datenverbrauch, der das monatliche Datenlimit schnell aufbrauchen kann. Das Problem ist, dass die Software immer bestrebt ist, eine möglichst hohe Bild- und Tonqualität zu erreichen und damit immer die maximale Bandbreite auszunutzen versucht. Ist die 3G-Verbindung gut, werden viele MB pro Minute über die Leitung gesendet.
Dieses Verhalten lässt sich in Skype ansich nicht unterbinden. Einfache Abhilfe unter Mac OS X schafft aber die systemweite Drosselung der Bandbreite. Für dieses “Traffic Shaping” ruft man die Terminal-Anwendung auf und gibt Folgendes hintereinander ein:

sudo ipfw pipe 1 config bw 300kbit/s
sudo ipfw add pipe 1 dst-ip 0.0.0.0/0

Damit wird der Netzwerkverkehr auf 300kBit/s beschränkt, was sich bei meinen Versuchen als sinnvolle unterste Grenze für Videochats herausgestellt hat. Natürlich kann man den Wert nach oben korrigieren, um bessere Videoqualität zu Lasten des Datenverbrauches zu erreichen. Um die Beschränkung aufzuheben, genügt die Eingabe des folgenden Befehls:

sudo ipfw flush

Mit diesen beiden Hilfsmittel lässt sich die Mobilfunk-Internetverbindung einigermaßen erträglich gestalten, wenngleich man bei längerer Nutzung sieht, dass “mobiles Breitband” einen vernünftigen kabelgebundenen Internetzugang wie DSL oder Kabel nicht ersetzen kann.

0

Sind wir im Sommerloch – oder verebbt Social Media?

Hallo liebe Freunde des sozialen Internets!

Noch zu Beginn des Jahres erlebte ich ein reges Treiben in meinem Facebook-Netzwerk. Ich bin dort größtenteils mit aktuellen und Jugendfreunden sowie Schul- und Studienkollegen vernetzt, die alle erdenklichen Fotos, Videos, Veranstaltungen und Kommentare über und durch das Netzwerk laufen ließen. In den letzten Jahren steigt die Vernetzung der Gesellschaft vor allem im mobilen Bereich durch Smartphones immer weiter, somit müsste auch die Nachrichtenflut in sozialen Netzwerken stetig zunehmen.
Jedoch erlebe ich, obwohl die Anzahl der Personen in meinem Netzwerk tendenziell zuimmt, eine Abnahme an Beiträgen. Meine Facebook-Timeline zeigt mir fast nur mehr entbehrliche “Hans-ist-jetzt-ein-Freund-von-Franz”-Nachrichten, aber immer weniger wirkliche Inhalte von Freunden.

Flaut die Social-Media-Welle ab?
Muss man doch nicht alles online stellen? Ist Facebook doch kein so unentbehrliches Werkzeug im täglichen Leben, wie oft erklärt wird? Gibt es womöglich tatsächlich auch noch ein soziales Leben abseits von Facebook?

Erklärungsversuche

Wenn ich so nachdenke, fallen mir folgende Erklärungsversuche ein:

  • Das vielzitierte Sommerloch
    Bestimmt legen die Menschen im Sommer weniger Wert auf Computeraktivitäten zu Hause, sondern verbringen ihre Freizeit eher außer Haus. Doch eigentlich werden gerade Social-Media-Dienste zu großen Teilen mobil genutzt, außerdem erlebt man besonders in der Urlaubszeit “teilenswerte” Dinge – dennoch eine Abnahme der Aktivität. Also eher kein Sommerloch(?).
  • Emigration zu anderen Diensten
    Facebook ist mit >700 Millionen Mitgliedern natürlich absoluter Platzhirsch im Bereich der privaten sozialen Netzwerke und genießt die höchste Aufmerksamkeit. Dennoch bekommt es etwa von Google+ immer mehr Konkurrenz, was die Wahrnehmung der Informationsmenge durch die Aufteilung beeinflusst.
  • Erfolgreiche Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft und Datenschutzbedenken
    Wirklich erfreulich wäre es, wenn das Bewusstsein für Datenschutz und Privatshäre auch bei Otto-Normal-Verbrauchern angekommen wäre. Zu Beginn der sozialen Netzwerke wurde ohne zu überlegen alles in die globale Informationswolke geladen, vielleicht sind Menschen heute vorsichtiger und überlegter beim Verteilen von persönlichen Details im Internet. Ich würde es hoffen.
  • Trend zu realen Kontakten
    Vielleicht findet aber auch eine Abwendung von der virtuellen Welt wieder hin persönlichen Kontakten statt. Fand man es vor einem Jahr noch cool und modern sich mit seinen Freunden per Facebook-Chat auszutauschen, hat man möglicherweise erfahren, dass reale Kontakte doch noch “wertvoller” sind.
Meine persönliche Deutung

Ich nehme an, wir haben mittlerweile einfach den “Gipfel der überzogenen Erwartungen” des Hype Cycles überschritten. Der Reiz des Neuen ist verflogen, die anfängliche Euphorie der modernen Kommunikationsmöglichkeiten wurde Alltag und man erkennt die Nachteile und Gefahren der neuen Entwicklungen. Laut dem Hype Modell wird als letzte Phase, wenn die Technologie ausgereift und die Anwendung erprobt ist, das Plateau der Produktivität (hier wohl eher Plateau der sinnvollen Verwendung) erreicht – dies wird in unserem Fall aber wahrscheinlich noch etwas dauern.

Ich würde mich sehr für eure Meinung interessieren! Beobachte nur ich dieses Phänomen der abnehmenden Social-Media-Nutzung, oder ist es ein allgemeiner Trend den auch andere bemerken?

Ich freue mich über Kommentare!
Jakob

0

Kaufberatung: Die richtige Digitalkamera

Hallo liebe Besucher!

Nachdem ich in der Serie Kaufberatung bereits Empfehlungen zum Smartphonekauf gegeben habe, möchte ich auch meine Überlegungen zur Auswahl der richtigen Digitalkamera mit euch teilen.

Vorweg: Nur die wenigsten werden eine Kamera für mehr als €250 benötigen. Moderne Kameras, die alle wichtigen Funktionen bieten, ausgereift sind und auch solide Qualität bieten, gibt es bereits um etwa €150.

Das Wichtigste, das aber viel zu oft vergessen wird, ist die Kamera entsprechend der eigenen Nutzungsweise auszuwählen. Allzu leicht lässt man sich von tollen Werbebotschaften wie 14x-Zoom, 15 Megapixel usw. zu einer viel zu teueren Anschaffung verleiten. Waren gute Digitalkameras früher durchaus hochpreisige Geräte, so haben fast alle heute verfügbaren Geräte einen sehr hohen Entwicklungsstand erreicht. Praktisch alle Kameras sind gut, nun beginnen die Preise zu fallen, oder die Hersteller versuchen, mit immer mehr (für den Nutzer nicht relevanten) Funktionen vollgestopfte Geräte entsprechend teuer zu verkaufen.
Ich bin der Meinung, dass man als klassicher Familien-, Ausflugs- und Urlaubsfotograf auf drei Aspekte beim Kamerakauf achten sollte:

  1. Abmessungen und Gewicht
    „Die beste Kamera ist jene, die man bei sich hat.“, heißt es. Diesem Spruch kann ich viel abgewinnen und ich leite daraus auch das wichtigste Kriterium ab: Eine moderne Digitalkamera muss kompakt sein. Ich denke für die meisten Leute ist die Zeit, in denen man eigene Kamerataschen mit sich herumträgt, vorbei. Das ist unpraktisch und einfach nicht mehr zwingend nötig, da moderne Digitalkameras bereits wirklich gute Bilder liefern, die auf wesentlich höherem Niveau liegen als jene früherer Kompaktkameras. Auch haben selbst kleine Digitalkameras heute bereits große Displays oder sogar Touchscreens, womit die Handhabung sehr angenehm geworden ist. Deshalb eher eine kleine Kamera nehmen, anstatt ein gutes Motiv zu verpassen, weil man die große Kamera aus Gewichts- und Platzgründen daheim gelassen hat.
  2. Hersteller
    Ich bin der Meinung, dass man mit Geräten von Markenherstellern am besten beraten ist. Der Grund ist nicht Markenfetischismus, sondern die Ausgereiftheit und Qualität der Produkte. Nicht selten kommt es vor, dass neue Technologien in teuren Modellen eingeführt werden und mit der Zeit auch in günstigeren Geräten eingebaut werden. Genau das ist bei Kameras meistens der Fall. Die kleinen und günstigen Modellinien der Kamerahersteller bieten erprobte Technik und sinnvolle Funktionen zu einem guten Preis.
  3. Objektiv
    Wie schon oft erwähnt, ist der wichtigste Teil einer Kamera das Objektiv. Das Objektiv sorgt (gemeinsam mit dem Sensor) für die gute Bildqualität. Ich würde eine Kamera mit Objektiven der Lichtstärke 2.8 empfehlen, um auch bei wenig Licht oder beim Blitzen noch Reserven zu haben. Außerdem lege ich persönlich Wert auf einen optischen Bildstabilisator, da ich ohne zum Verwackeln der Bilder neige.

Noch ein paar Worte dazu, was in meinen Augen keine Kriterien für die Kameraauswahl sind:

  • Megapixel: Es macht keinen Sinn, in einer Kompaktkamera einen Sensor mit mehr als 8 oder 10 Megapixel zu verbauen. Man kann sogar sagen, dass die Bildqualität unter zu hoher Pixelanzahl leidet. Kleine Sensoren mit hoher Pixelanzahl schaffen keine Bildqualität, sondern vor allem Datenmüll (-> Speicherplatzverschwendung, erhöhte Rechneranforderungen, …).
  • Zoom über 10x: Manche Kamerahersteller bieten Kameras mit 20x Zoom-Objektiven an. Damit dringt man in Telebereiche vor, die man wegen Verwacklungen kaum mehr sinnvoll normal nutzen kann. Außerdem muss der Hersteller bei einem so großen Zoombereich bei Konstruktion und Bau viele Kompromisse eingehen – die Abbildungsqualität leidet.

Meine Empfehlung:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der IXUS-Reihe von Canon gemacht. Die Kameras sind kompakt, ausgereift und zu einem wirklich guten Preis zu haben. Damit kann man nichts falsch machen, wenn man eine wirklich kompakte Kamera möchte.
Solls ein bisschen größer sein, kann ich aus eigener Erfahrung Kameras aus der Canon Powershot-Reihe empfehlen, wobei da manche schon in die Kategorie „aufgeblasener Funktionsumfang“ fallen.
Auch Kameras anderer bekannter Hersteller sind bestimmt sehr gut, jedoch kann ich keine Empfehlungen aus eigener Erfahrung abgeben. Prinzipiell abraten würde ich von No-Name-Supermarktkameras, die qualitativ teilweise noch wirklich schlecht und auch nicht wesentlich billiger als gute Markenmodelle sind.

Zum Thema „Für wen ist eine Spiegelreflex-Kamera empfehlenswert“ werde ich auch demnächste einen Artikel veröffentlichen.

Ich freue mich über eure Rückmeldungen – Kritik, Korrekturen, Empfehlungen! Danke!
Jakob

0

The Story of Stuff

Hallo liebe Besucher!

Ich wurde im Uni-Seminar vergangene Woche wieder auf dieses Video aufmerksam. Was geht in euch vor, wenn ihr das Video seht?
(Deutsche Version hier!)

7

Auf ins Auslandsabenteuer!

Hallo liebe Besucher!
Auslandaufenthalte in UK und Schweden

„The world is a book and those who do not travel read only one page.“
(Saint Augustine)

Getreu diesem Zitat schlage ich in naher Zukunft zwei weitere Seiten in diesem Buch auf: Ich habe die großartige Möglichkeit, sowohl ein facheinschlägiges Praktikum in Schweden als auch ein Auslandsstudium in Großbritannien absolvieren zu dürfen. Das bedeutet, dass die kommenden Monate große Veränderungen bringen werden und ich viele neue Dinge lernen und erleben darf.

Zu Beginn stehen im Sommer zwei Monate Arbeit für Böhler Uddeholm an der Universität Karlstad bzw. an der Firmenniederlassung Hagfors an. Dort darf ich ein eigenes Projekt im Bereich Strategieentwicklung bearbeiten, worauf ich schon unglaublich gespannt bin. Zum einen freut es mich sehr, ein Praktikum in Schweden bekommen zu haben, zum anderen wird die Tätigkeit sehr herausfordernd sein und ist damit genau das, wonach ich suchte. Alle Vorbereitungen (Anreise, Unterkunft, etc.) sind getroffen, somit blicke ich voller Zuversicht und Begeisterung auf diese neue Herausforderung!

Ab Herbst darf ich dann an der Cranfield University in Großbritannien das Studienprogramm „Engineering and Management of Manufacturing Systems“ belegen. Es handelt sich hierbei um ein anspruchsvolles einjähriges Masterstudium, nach dessen Absolvierung ich auch meinen DI an der TU Graz abschließen kann (so alles funktioniert wie von mir geplant). Die Universität liegt in der Nähe von London, hat einen eigenen Flugplatz (*gg*) und beherbergt rund 4200 (fast ausschließlich Postgraduate-)Studenten. Ich sehe das Studium in Cranfield als einmalige Chance an, bereits während meines TU-Graz-Studiums weitreichende Erfahrungen im internationalen Umfeld zu machen, Mitstudenten und Lehrende aus der ganzen Welt kennenzulernen und – auch wichtig – mein Englisch zu perfektionieren.

Ich gehe mit meinen Vorhaben ganz sicher nicht den einfachsten Weg, aber ich denke einen überaus spannenden und lehrreichen. Er bringt auch Änderungen und Entbehrungen im privaten Umfeld mit sich, hier bedanke ich mich jetzt schon für das Verständnis und die großartige Unterstüzung meines gesamten Umfeldes!

Ich bin sehr gespannt was das kommende Jahr bringen wird. Um euch auch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen, habe ich dieses Auslandstagebuch auf meiner Homepage eingerichtet. Außerdem werde ich spontanere Eindrücke wieder bei Twitter posten, telefonisch könnt ich mich auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten unter der gewohnten österreichischen Telefonnummer erreichen und falls ihr mich nicht nur hören sondern auch sehen wollte, böte sich ein Skype-Videoanruf an. 🙂
Es würde mich freuen, wenn ich meine Eindrücke mit vielen Leuten teilen kann. Ich bekomme diese tollen Chancen geboten und möchte dafür auch meine Erfahrungen weitergeben!

Auf bald!
Jakob

0

Erste Erfahrungen mit Drei

Hallo liebe Besucher!

Ich bin kürzlich von bob zu Drei umgestiegen, um Kostenvorteile bei der Verwendung des Handys im Ausland nutzen zu können.

Meine ersten Erfahrungen sind teilweise gut, teilweise aber auch sehr unerfreulich.

  • In der Wohnung in Graz ist der UMTS-Empfang sehr gut, die Verbindungsgeschwindigkeiten ebenfalls. Speedtest.net am Handy hat in mehreren Messungen an verschiedenen Tagen Werte von ca. 450/200 kB/s (down/up) ergeben, was ein recht gutes Ergebnis ist. Zugute kommt hier, dass der nächste Sender zufällig auf einem Hausdach in der Nachbarschaft steht.
  • Negativ ist jedoch, dass es selbst in der Stadt Stellen gibt, an denen absolut kein Empfang gegeben ist. So zum Beispiel an der TU Graz in der Kopernikusgasse, wo „Emergency Calls Only“ ein Dauerzustand des Handys ist. Mit bob (A1-Netz) kannte ich solche Probleme gar nicht.
  • Manchmal kommt es auch zu Verbindungsabbrüchen, selbst wenn das Drei-Netz eigentlich verfügbar ist. „Voller Empfang“ wechselt mit „kein Empfang“ ab.
  • Dies ist nicht nur wegen der eingeschränkten Erreichbarkeit ärgerlich, sondern verursacht auch einen erhöhten Stromverbrauch und verringert so die Akkulaufzeit des Handys. Habe ich früher mein Smartphone alle zwei Tage aufgeladen, ist dies jetzt häufiger nötig.
  • Ein Umstand, den ich genauer und länger beobachten müsste, ist, dass bei Aufenthalten „am Land“, etwa in Lunz am See oder Wolfsberg, Probleme mit der Internetverbindung aufraten. Obwohl guter Empfang (UMTS bzw. EDGE) gegeben und alle Einstellung korrekt gesetzt waren, war oft kein Internetzugriff möglich.

Dies sind alles erste Erfahrungen seit dem Umstieg zum Anbieter Drei. Um die Qualität gut beurteilen zu können, sind längerfristige Beobachtungen nötig, somit sind die Probleme zur Zeit noch als Einzelfälle zu bewerten. Dennoch sind schon in der kurzen Zeit sehr viele Problemen aufgetreten, die ich aus jahrelanger A1-Erfahrung nur vom Hörensagen kannte.

Drei hat wirklich gute Angebote (Preis/Leistung), mein Umstiegsgrund war wie gesagt 3LikeHome – dieses Angebot ist ungeschlagen gut!
Ich werde sehen, ob sich meine heutige Meinung auf Dauer bestätigt, dass A1 in der österreichischen Mobilfunklandschaft einfach den Qualiätsführer darstellt.

0

Umstieg zu Drei – Gedanken zum Mobilfunk-Roaming

Hallo liebe Besucher!

Kürzlich beschloss ich, mit meinem Handy zum Mobilfunkanbieter Drei zu übersiedeln.

3LikeHome‚Weshalb‘, werdet ihr euch fragen, war ich doch mit bob stets sehr zufrieden und immer für eine Empfehlung für den A1-Ableger zu haben. Der Grund ist einfach: 3LikeHome.
Man stelle sich vor, man fährt ins Ausland und kann sein Handy sorgenfrei weiternutzen. Normal telefonieren, normal Emails abrufen, normal surfen. Mit Drei geht das, zumindest in ein paar Ländern, in denen die 3-Mutter Hutchison Mobilfunknetze betreibt. Mein Glück ist, dass jene Länder, in denen ich mich in Zukunft vermehrt aufhalten werde, dabei sind. Wählt man sich dort ins Drei-Partnernetz ein, ist alles genauso wie wenn man sich im österreichischen Drei-Netz befände. Praktisch!

Ich sehe auch eine Vorbildwirkung für andere Mobilfunkkonzerne. Ich sehe keinen Grund, weshalb innerhalb der Europäischen Union den Mobilfunknutzern derartig hohe Roamingkosten verrechnet werden. Wir haben freien Warenverkehr, freien Personenverkehr etc. – doch beim Mobilfunk scheitert die Zusammengehörigkeit.
Außerdem wären ja alle österreichischen Mobilfunkanbieter in übergeordnete, europaweit agierende Konzerne eingebettet. Man könnte meinen, konzernweite Roamingfreiheit oder zumindest -begünstigung sollte nicht so schwer sein.

Meine Entscheidung ist also eine leichte: Im Ausland einen eigenen Vertrag abschließen und zwei Handys und zwei Telefonnummern nutzen? Oder aufs mobile Internet verzichten und fürs Telefonieren immer hohe Roaminggebühren zahlen? Oder einfach Drei anmelden und sich im Ausland wie in Österreich „fühlen“.

Wir brauchen mehr Europa!
Jakob

PS: Abermals bin ich froh, nicht in einem 24-monatigen Knebelvertrag mit einem Mobilfunker zu sein. Die Vertragsauflösung bei bob funktioniert jederzeit problemlos, die Rufnummernmitnahme sowieso.

2

Kurzbericht – Android-Kameraapp „Camera360“

Hallo liebe Besucher!

Camera360Die Standard-Kameraanwendung von Android funktioniert nicht schlecht, ist jedoch auf Grundfunktionalitäten beschränkt. Während iPhone-Nutzer gerne Instagram benutzen, um die Alltagsfotos aufzupeppen (und zu teilen), gibt es auch für Android alternative Kameraprogramme. Verhältnismäßig gute Erfahrungen habe ich mit Camera360 free gemacht.

Was mir gefällt:
– Camera360 bietet recht nett gemachte Effekte – ich verwende gerne die Schwarz-Weiß-Funktionen
– die App speichert die Bilder in Originalgröße ab (!)
– neben der bearbeiteten Version wird auch das unbearbeitete Bild abgespeichert
– angenehme Bedienung
– die genannte Programmversion ist kostenlos

Negativer Punkt: Leider schreibt Camera360 keine korrekten EXIF-Infos in die Bilder, was nachteilig für die Katalogisierung und Archivierung ist.

Ein paar Testbilder mit dem Motorola Milestone und Camera360 findet ihr hier!

Und für die Instagram-Fans: Ja, Camera360 unterstützt auch verwaschenen Farben und Retro-Filter ähnlich jener von Instagram. 😉