Prädikat wertvoll Archiv

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Die besten Bilder des Jahres 2017

Hallo liebe Besucher!

Der Tradition folgend eine Zusammenstellung von Aufnahmen aus dem vergangenen Jahr, die mein persönliches Best-of darstellen.

Bilder bei Flickr

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Die besten Bilder des Jahres 2016

Hallo liebe Besucher!

Ihr habt „Die besten Bilder des Jahres“ auch in den letzten Jahren verfolgt? Es gibt sie natürlich heuer wieder.

Bilder bei Flickr

Meine Herangehensweise an die Fotografie hat sich auch im Jahr 2016 wieder deutlich verändert, hin zu viel mehr Bildern im Alltag – was auch ein Mehr an Bildern mit dem Smartphone anstelle der Kamera bedeutet. Dabei ist es für mich immer wieder erstaunlich, wie gut Handykameras geworden sind. Mein aktuelles Smartphone, das iPhone 7, macht selbst in schwierigen Lichtverhältnissen Bilder, die ich noch vor wenigen Jahren niemals für möglich gehalten hätte. Ein gutes Beispiel ist dieses Panoramafoto in der Dämmerung. Noch würde ich meine Kamera nicht zugunsten des Handys aufgeben, der Abstand wird aber von Generation zu Generation kleiner.

Wie auch immer, ein Grundsatz in der Fotografie behält seine Richtigkeit: Der Fotograf bzw. die Fotografin macht das Bild, nicht die Kamera.
In diesem Sinne: Auf ein spannendes Foto-Jahr 2017 – egal mit welchem Werkzeug, das gute Foto zählt!

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Die besten Bilder des Jahres 2015

Hallo liebe Besucher!

In der Tradition der letzten Jahre habe ich auch am Ende des Jahres 2015 wieder ein paar der – in meinen Augen – gelungensten Bilder der letzten zwölf Monate zusammengestellt.
Ich habe 2015 weniger fotografiert als in den Jahren zuvor. Es scheint mir aber, dass ich (dadurch?) zu jedem Bild ein spezielleres Verhältnis habe. Ich werde in dieser Weise weitermachen, nicht die Menge machts, sondern die Geschichte und die Emotionen hinter den Fotos …

best-of-2015

Bilder bei Flickr

Ein Best-Of des Jahres 2015 wäre unvollständig ohne die Bilder von unserem Aufenthalt auf La Réunion. Diese Fotos habe ich bewusst aus dem allgemeinen Jahresrückblick ausgeklammert, denn einen besseren Überblick zu La Réunion gibt es bereits diesem Beitrag!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in 2016! Guten Rutsch!

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Momente einer Reise: Island

Hallo liebe Besucher!

Beim Präsentieren von Fotos als Einzelbilder stößt man schnell an erzählerische Grenzen. Bildergeschichten müssen vielschichtiger sein – „von der Gesamtansicht bis zum Detail“. Gut dass in letzter Zeit unzählige neue Onlinedienste entstehen, mit denen man genau diese gestalterische Freiheit zum Erzählen von multimedialen (Bilder-)Geschichten hat. Einen Versuch habe ich mit den Bildern unserer Islandreise gemacht, mit Hilfe des Werkzeuges Exposure.

exposure_iceland_island
Zur Bildgeschichte … klick!

Was meint ihr, eine Präsentationsart die es Wert ist weiterverfolgt zu werden?

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Die besten Bilder des Jahres 2014

Hallo liebe Besucher!

best_of_2014Der Tradition aus 2013, 2012, 2011, 2010 und 2009 folgend möchte ich auch heuer wieder meine persönlichen Foto-Favoriten des abgelaufenen Jahres zeigen und damit das Jahr 2014 Revue passieren lassen.

Das Jahr 2014 was speziell geprägt von meinem beruflichen Aufenthalt in Skandinavien. Nicht nur Schweden, sondern auch die Kurzurlaube in Norwegen steuerten viele erinnerungsträchtige Fotos bei. Besonders unsere Wanderungen rund um den Lysefjord waren echte Highlights im Frühjahr 2014. Auch den Heimaturlaub in Österreich konnte ich besonders genießen, bei ein paar Tagen Arbeit im „Heimatbüro“ und natürlich bei der ein oder anderen Wanderung in der Heimat. Der Herbst klang dann mit besonders viel Arbeit, der Koordination der Rückkehr nach Österreich und dem Einleben in Wien nicht minder ereignisreich aus.
Für das Jahr 2015 sehen die Pläne nun vor ein bisschen „sesshafter“ zu werden, sich im Beruf wie bisher kontinuierlich weiterzuentwickeln, sich in Wien und in der Heimat weiter (wieder-)einzuleben, mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben und neue und alte Hobbies weiterzuführen. Viele Pläne – daran scheiterte es nie, hoffentlich auch in Zukunft nicht an der Umsetzung. 🙂

Nun aber der Rückblick auf 2014 in Bildern:

Die besten Bilder des Jahres 2014 bei Flickr

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Die besten Bilder des Jahres 2013

Hallo liebe Besucher!

Wie schon in den vergangenen Jahren 2012, 2011, 2010 und 2009 habe ich wieder eine Sammlung von Bildern zusammengestellt, die ich für die gelungensten des abgelaufenen Jahres halte. Es sind ein paar Reisebilder von Island und Großbritannien dabei, aber auch viele die das schöne Österreich zeigen. Im kommenden Jahr wird der Schwerpunkt in jedem Fall auf dem europäischen Norden liegen …

Album bei Flickr

Alle Bilder aus 2013 bei Flickr

Es ist für mich mittlerweile zur Tradition geworden, zum Ende des Jahres die letzten 12 Monate zu reflektieren und kann mit Freude feststellen: Jedes der letzten Jahre war spannender als das vorangegangene – ich hoffe es geht ähnlich weiter in 2014! 🙂

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Die für mich ideale Kamera: Sony NEX-3N

Hallo liebe Foto-Freunde!

In der Vergangenheit nutzte ich viele digitale Kameras: Nach einer Minolta Dimage 7i kam die erste leistbare digitale Spiegelreflexkamera, kurz DLSR, Canon EOS 300D und ein paar feine (L-)Objektive. Weiter ging die Evolution dann mit einer Canon EOS 30D und einer 550D. Als kleine Allroundkamera hatte ich mir vor mittlerweile drei Jahren die Canon Powershot S95 zugelegt, mit der ich auf den Geschmack einer exzellenten und transportablen Kompaktkamera kam.

Handlichkeit siegt – auf Kosten der Bildqualität?

Es liegt in der Natur bzw. Physik der Sache, dass die Bildqualität selbst einer großartigen Kompaktkamera aufgrund von kleinem Objektiv und Sensor nicht an jene einer DSLR heranreicht. Dennoch, ich ließ immer öfter die DSLR zugunsten der S95 daheim, gerade wenn es auf Wandertouren oder auf Ausflüge mit kleinem Gepäck ging – klein und leicht ist eben herrlich praktisch. Irgendwann entschloss ich mich dann dazu, die DSLR-Ausrüstung abzugeben und mir ein kleineres System zuzulegen. Lange beobachtete ich den Markt der spiegellosen digitalen Kamerasysteme, oft kurz EVIL genannt, die als rein digital ausgelegte Systeme auf den voluminösen Spiegelmechanismus von DSLRs verzichten können und daher bedeutend kleiner gebaut werden können. Bekannte Vertreter sind die Micro-Four-Thirds-Kameras von Olypmus und Panasonic. Keine dieser Kameras überzeugte mich aber so sehr, dass ich den kompletten Schwenk vom Spiegelreflexsystem wagte. Erst als Sony das NEX-System vorstellte, begann ich ernsthaft einen Wechsel in Erwägung zu ziehen. Pluspunkt des Systems ist ganz klar der große Sensor, er ist das Qualitätskriterium bei Kameras. Damit sollten die Kameras theoretisch an die Bildqualität von DSLRs heranreichen. Darüber hinaus kooperiert Sony mit Zeiss und bietet mehr und mehr exzellente Objektive fürs NEX-System an. Leider hatten die ersten NEX-Kameras noch ihre Problemchen und die Objektive zu Beginn spielten den Größenvorteil des Systems nur ungenügend aus. Im heurigen Frühjahr stellte Sony aber die für mich praktisch ideale EVIL-Kamera vor: die Sony NEX-3N, in Verbindung mit dem Sony E 16-50mm f3.5-5.6 OSS – zur Markteinführung die kleinste EVIL mit großem (APS-C)-Sensor. Die sollte, auch dank des günstigen Setpreises, die neue Kamera meiner Wahl sein.

Bildqualität auf Augenhöhe mit einer DSLR

Erste Tests bestätigten: Die Bildqualität enttäuschte meine hohen Erwartungen nicht. Die Abbildungsleistung ist in meinen Augen erstklassig, die Bilder wirken sehr realistisch und lassen danke hervorragendem Abbildungsvermögen des Sensors viel Spielraum für Optimierung. Natürlich ist das außergewöhnlich kompakte Zoomobjektiv optisch nicht fehlerfrei, vor allem Verzeichnung und Vignettierung sind merklich vorhanden. Da aber mein Bildverarbeitungswerkzeug diese Fehler automatisch korrigiert, bekomme ich sie nicht einmal mit. Digital geht das eben. 🙂
Die Bildqualität der Kamera braucht den Vergleich mit einer DSLR nicht zu scheuen, schließlich sind die bilddefinierenden Elemente Sensor und Objektiv nicht vom Spiegelmechanismus abhängig.

Reiseerfahrungen: Überzeugend

Während meiner Islandreise war die NEX-3N zum ersten Mal im Dauereinsatz und hinterließ einen großartigen Eindruck. Die Kamera ist in wesentlichen Aspekten des Fotografierens schnell und angenehm zu bedienen, ist dank der Abmessungen einfach mitzunehmen, das neigbare Display erlaubt komfortabel bodennahe Bilder oder auch Selbsportraits, der Blitz ist anders als bei ähnlichen Modellen fix eingebaut und Gefallen findet auch die Panoramafunktion, selbst wenn man sie zu Beginn eher als Spielerei abtun würde. Die Akkulaufzeit ist gut und das Laden per USB erspart sogar das Mitnehmen eines weiteren Ladegerätes neben dem des Handys bzw. Tablets – super! Ich habe während unserer Reise zu keiner Zeit eine DSLR vermisst, ein kleines „Kameratascherl mit komprimierter Bildqualität“ zu haben ist genau dann eine Wohltat.

Für mich die perfekte Wahl

Die Sony NEX-3N, im ersten Schritt mit dem Sony 16-50mm, ist für mich also die beste Kamera für meine Anforderungen. Klarerweise sind diese nicht bei allen gleich – für Sport (bzw. für sonstige schnell bewegte Motive), Tierfotografie oder professionelle Portraitfotografie werden sich nach wie vor andere Systeme eher anbieten.
Allen, die ähnliche Anforderungen an eine Kamera haben wie ich, kann ich die genannte NEX nur ans Herz legen.

Testbilder

Bunt durchmischt ein paar Fotos, die ich mit der NEX-3N und dem Sony E 16-50mm f3.5-5.6 OSS aufgenommen habe. Die Bilder wurden im RAW-Format aufgenommen.

2013-07-30_15-54-46.jpg 2013-07-29_11-51-42.jpg 2013-07-26_12-18-03.jpg 2013-08-01_11-33-57.jpg 2013-07-07_10-18-12 2013-06-05_16-06-56 2013-06-07_10-17-54 2013-07-28_08-25-45.jpg

Der Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider, ich stehe in keiner irgendwie gearteter Verbindung zu Sony.

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Die Top-Bilder des Jahres 2012

Hallo liebe Besucher!

Und wieder neigte ein Jahr sich dem Ende zu.
Der traditionelle fotografische Jahresrückblick steht auch heuer wieder im Zeichen der Reise- und Ausflugsfotografie. Als Besonderheit stammen diesmal auch viele Bilder vom Mobiltelefon – beim Ansehen der Fotoserie fällt wohl den meisten Betrachtern nicht auf, welche es sind. Die Fotografie befindet sich im Moment generell in einem Wandel, bei dem die Mobiltelefone sozusagen die Speerspitze bilden.

Nun aber genug der Worte, es sollen Bilder sprechen.

Bilder bei Flickr

Fürs neue Jahr planen wir schon wieder einige Aktivitäten, die sehr interessante Fotos erwarten lassen. Ihr könnt gespannt sein! 🙂

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Mein Review des Asus UX31A Zenbook Prime

Hallo liebe Besucher!

Nach fünf Jahren Apple MacBook Pro bin ich kürzlich wieder in die Windows-Welt gewechselt und habe mir das Asus UX31A, auch Zenbook Prime genannt, gekauft. Mein altes Gerät war in die Jahr gekommen und genügte meinen Anforderungen mehr schlecht als recht, weshalb ein Ersatz nötig wurde.

Ich interessiere mich seit Längerem für die neue Ultrabook-Klasse am Notebookmarkt. Meinen Vorstellungen eines Computers entsprechend bieten Geräte dieser Klasse dank hochwertiger moderner Komponenten gute Rechenleistung in einem sehr kompakten Gehäuse. Durch die eingehende Beobachtung des noch recht jungen Ultrabook-Marktes war für mich klar, dass mit dem Erscheinen der Ivy Bridge Prozessorgeneration jetzt ein guter Zeitpunkt für den Kauf eines solchen Gerätes ist. Schließlich veranlasste mich vor allem das hochwertige Display dazu, mich für das Asus UX31A zu entscheiden.

Ich habe es nun seit einigen Tagen und kann ein erstes Fazit ziehen.
Das Design überzeugt mich auf ganzer Linie. Es ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch sehr robust und wirkt durch und durch solide. Dass Asus für die Fertigung des Aluminiumgehäuses einigen Aufwand betreibt, zahlt sich sichtlich und spürbar aus. Die Verarbeitung würde ich als fast perfekt bezeichnen. Das Gerät ist sehr flach (3-17mm) und leicht (1,3kg) und auch die Kühlung des Geräts ist offenbar gut konstruiert, sodass es äußerst leise seinen Dienst verrichtet. Erwähnenswert ist auch das sehr kompakte Netzteil des Geräts, das dem Mobilitätsanspruch dieses Geräts gerecht wird.
Für mich das Highlight, und schon im Vorfeld das Haupt-Kaufkriterium, ist das großartige Display. Seine Full-HD-Auflösung (1920×1080) liegt deutlich über dem Durchschnitt der Notebooks, die verbaute Displaybauart IPS gilt als beste derzeitig verfügbare Technologie. Bilder und Videos werden scharf, brilliant und farbtreu dargestellt und selbst Text profitiert sehr von der hohen Auflösung. Auch in den anderen Eigenschaften wie Helligkeit, Blickwinkelunabhängigkeit oder Farbdarstellung ist es eines der besten die ich bisher gesehen habe.
Über die anderen Bauteile wie Tastatur und Trackpad kann ich kein negatives Wort verlieren, hervorzuheben ist vielleicht die Tastaturbeleuchtung, die ich bereits bei meinem vorherigen Gerät schätzen gelernt habe. Die im Gerät verbauten Lautsprecher kommen von Bang & Olufsen und halten was der Name verspricht, die Tonwiedergabe ist meiner Ansicht nach für ein Gerät dieser Größe sehr gut.

Wenn ich über Negativpunkte des Asus UX31A nachdenke, fallen mit spontan hauptsächlich die schief aufgeklebten Sticker auf der Handballenauflage ein. Ärgerlich, weil ständig im Blickfeld, aber nichts Funktionskritisches. Dass ich mir das Displayscharnier und der Netzteilstecker fester und weniger leichtgängig wünschen würde, ist Geschmacksfrage – auch hier ist die Funktion nicht eingeschränkt. Generell würde ich sagen, dass Asus mit dem Zenbook Prime einen Perfektionsgrad erreicht hat, den zumindest ich von Windows-Notebooks bisher nicht gewöhnt bin.

Ich war auf der Suche nach einem handlichen, robusten und hochwertigen Notebook, das mir hoffentlich wieder viele Jahr Freude bereitet und habe wie es aussieht mit dem Asus UX31A den für mich perfekten Begleiter gefunden.

Jakob

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win² 2012 – Morgen entscheiden wir!

Hallo liebe Besucher!

Eine Konferenz für junge Menschen, die es als Pflicht sehen Zukunft zu gestalten, anstatt sie einfach hinzunehmen. Die win² vermittelt ganz außergewöhnliche Inspiration für eigene Ziele.

So drückte ein Teilnehmer seine Begeisterung über win² Zukunftskonferenz aus, zu der auch ich am vergangenen Wochenende eingeladen war. Drei Tage lang wurde in der tollen Atmosphäre des Schloss Esterházy in Eisenstadt über die Zukunft nachgedacht und diskutiert. Vorträge und Podiumsdiskussionen bildeten den Rahmen für den eigentlichen Kern der Konferenz, die Arbeitsgruppen. Ich durfte in der Arbeitsgruppe von McKinsey das Thema „Social Business“ bearbeiten. Anhand des Beispiels eine Social Entrepreneurs (Sascha von CityMart, der für den Workshop von Barcelona angereist war) beleuchteten wir verschiedenen Facetten – Chancen und Herausforderungen – dieses neuen sozialorientierten Unternehmensansatzes. Meine Gruppe war toll, wenngleich ich als Grazer Maschinenbauer mit einer „WU-Wien-Übermacht“ konfrontiert war. 😉

Ich durfte sehr viel lernen an diesem Wochenende und nahm einiges an Inspiration von dieser Veranstaltung mit. Nun braucht es Taten, damit die Ideen unserer Generation nicht Visionen bleiben!

Ein großes Danke an die Organisatoren vom UNIMC und Gratulation zur gelungenen Veranstaltung!

Videoaufzeichnungen gibt auf www.winquadrat.at, das Programm hier!

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Gruppenprojekt – A Smarter Planet

Hallo liebe Besucher!

Kaum angekommen in Großbritannien, ist auch schon der erste Teil meines Masterstudiums schon wieder vorbei. 🙂
Ende Jänner hatte ich die letzte Vorlesung und meine letzte Studienarbeit abzugeben und schloss damit den viermonatigen Vorlesungsblock ab. Vergangene Woche starteten wir in die zweite Phase, in das dreimonatige Gruppenprojekt. Nach meiner anfänglich leichten Enttäuschung über das mir zugeteilte Thema bin ich nun echt begeistert davon. Ich darf mich, zusammen mit vier Kollegen aus Frankreich, Japan und Ghana, mit dem Thema „Internet of Things“ bzw. übergeordnet „Smarter Planet“ beschäftigen. Wir arbeiten mit einem britischen Unternehmen im Gesundheitsbereich und mit IBM zusammen, um die Potenziale der integrierten Informationtechnologie für diesen Bereich zu erforschen. Unser Gruppenprojekt ist ein Teil eines großen Forschungsprojektes des Technology Strategy Boards der britischen Regierung, das heißt, dass unsere Ergebnisse zum Formen der britischen Strategie in diesem Bereich beitragen sollen – das motiviert natürlich!

Worum geht es hierbei eigentlich? Ich denke das folgende Video von IBM zum Leitthema „A Smarter Planet“ zeigt sehr gut die zugrundeliegenden Ideen auf, wobei wir vor allem den angesprochenen Gesundheitsaspekt betrachten.

Es geht also grundlegend um die Vision, „einen Planeten zu schaffen, der intrumentiert, vernetzt und intelligent ist“.

Die Aufgabenstellung ist natürlich relativ neuartig, aber dafür umso spannender. Unsere Betreuer seitens der Uni und der Unternehmen sind wirklich gut und sehr hilfsbereit, sodass ich zuversichtlich bin dass wir am Ende ein gutes Ergebnis abliefern werden können.

Es wird eine spannende Zeit!
Jakob

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Rückblick auf die ersten drei Monate in Großbritannien

Hallo liebe Besucher!

Unglaublich, seit drei Monaten bin ich nun hier an der Cranfield University.

Mit meinem Studium habe ich genau die richtige Wahl getroffen. Der Kurs Engineering and Management of Manufacturing Systems interessiert mich sehr, man wird gefordert und gefördert und sehr zum sebstständigen Arbeiten animiert – das alles ist für mich spitze. Als Jahrgangssprecher habe ich auch einen Einblick in die Kursadministration und ein gutes Verhältnis zu den Vortragenden, was natürlich nie von Nachteil ist.
Eine Sache in der britischen Hochschullandschaft ist jedoch für einen Österreicher ungewöhnlich: Während in Österreich bei Prüfungen die Anforderungen praktisch linear mit den Noten steigen, kann man hier fast von einem exponentiellen Anstieg sprechen. Mehr als 85% zu erreichen ist kaum möglich, und während man nicht allzuschwer positiv beurteilt wird, steigen die Anforderungen für für 70 und 80% überproportional. Ich kann eigentlich sehr zufrieden sein mit meinen ersten Noten, wenngleich ich nach österreichischer Erfahrung „andere“ Beurteilungen erwartet hätte.

Wirklich Glück hatte ich auch mit den Leuten hier, sowohl in meinem Kurs als auch in meinem Studentenwohnheim. Im Kurs bildete sich bereits eine konstruktive Gemeinschaft und ein guter Zusammenhalt zwischen den doch sehr unterschiedlichen Leuten aus allen Teilen der Welt. Über die Mitbewohnern kann ich keineswegs klagen, unsere multikulturelle Wohngemeinschaft funktioniert sehr harmonisch. Ich freue mich besonders über meine britische Mitbewohnerin, die mir regelmäßig Englischstunden gibt um mich auch sprachlich gezielt weiterentwickeln zu können.

Eines, was ich bisher noch wenig gemacht habe, ist mir das Land anzuschauen. Einerseits weil es in der Umgebung von Cranfield in meinen Augen wenig Sehenswertes gibt – ich war bereits bei Highlights wie Cambridge oder Oxford – und andererseits weil im Studium ohnehin genug zu tun ist, auch an den Wochenenden. Im Frühjahr habe ich aber vor, mit dem Auto vermehrt Ausflüge zu unternehmen, man möchte ja auch kulturell etwas mitbekommen wenn man im Ausland studiert.

In der Woche vor meiner lehrveranstaltungsfreien Zeit zu Weihnachten habe ich mir die wahrscheinlich arbeitsreichste Woche meines Lebens auferlegt. Eine relativ schwierige Prüfung und aufwändige Studienarbeiten waren zu erledigen. Aber ich wusste ja wofür ich es mache – für eine geruhsame Weihnachtszeit in Österreich.

Auf die Reise dorthin begebe ich mich jetzt.
Letzte Grüße aus UK im Jahr 2011!
Jakob

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Erster Preis für unser Unternehmenskonzept

Hallo liebe Besucher!

Value Proposition Competion at Cranfield University with Visual Identity, Milton Keynes.

Mit dem ersten Preis wurde unser Team in einem Wettbewerb einer in Milton Keynes ansässigen Design-Agentur ausgezeichnet. Im Rahmen unserer Lehrveranstaltung über Innovation erarbeiteten wir ein 5-Jahres Konzept für die Agentur: Wo steht das Unternehmen in 2016? Welche Produkte und Dienstleistungen bietet es an? Welche Kundensegmente bedient es? Welche Technologien setzt es ein?
Unsere Vorschläge hierzu überzeugte die Jury offensichtlich, weshalb wir uns am Ende über den ersten Platz freuen durften.

Value Proposition Competion at Cranfield University with Visual Identity, Milton Keynes.
Danke an die Teamkollegen!

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Die Email-Charter

Hallo liebe Besucher!

Email CharterSchon von der http://emailcharter.org gehört?

Der TED-Kurator Chris Anderson hat 10 Punkte verfasst, die als Richtlinien für einen zielgerichteteren Einsatz von Email im täglichen (Arbeits-)Leben dienen sollen.

Ich habe mir diese 10 Empfehlungen näher angesehen und mit meinen persönlichen Erfahrungen verglichen. In den meisten Punkten, wenn auch nicht in allen, kann ich ihm zustimmen. Meine eigenen Empfehlungen für bessere Emailnutzung sähen folgendermaßen aus:

  1. Sprechende Betreffzeilen
    Ein “Hallo, wie gehts?” in der Betreffzeile bringt rein gar nichts. Für das schnelle Erfassen der Absicht für die Email dienen sprechende und gleichzeitig knappe Betreffzeilen. Anstatt etwa “Schon was vor?” in den Betreff zu schreiben, wäre es doch viel praktischer, “Vorschlag: Wanderung am Hochkar, Samstag, 27.8.20011” zu schreiben; oder statt “Anfrage” den Betreff “Anfrage: Verfügbarkeit Artikel XY” zu wählen.
  2. Bedanken ist erlaubt und erwünscht
    Ein kurzes “Danke für die Information” ist eine Geste der Höflichkeit und lässt vor allem erkennen, dass der Empfänger die Nachricht erhalten und gelesen hat. Es ist ärgerlich, jemanden eine Email geschrieben zu haben, und zu rätseln, ob der Empfänger sie auch gelesen hat. Eine kurze Rückmeldung schafft hier Klarheit.
  3. NNTR
    In manchen Fällen möchte man mit einer Email wirklich nur informieren und keine Handlung des Empfängers initiieren. Hier gefällt mir die Idee, an die Email den Code NNTR (No Need To Reply = keine Antwort nötig) anzuhängen. Dies erspart dem Empfänger die Arbeit zurückzuschreiben und dem ursprünglichen Sender das Lesen einer Antwort.
  4. CC-Wahn
    Manche Leute meinen, sie müssten mit einer Email möglichst viele Menschen beglücken. Jeder, der nur im Entferntesten mit dem Thema zu tun hat, wird ins cc gesetzt und erhält damit eine Nachrichtenkopie. Wenn einer der vielen Empfänger dann seine Antwort an alle ursprünglichen Empfänger schickt, dann wird es wirklich nervig. Deswegen Emails wirklich nur an Leute schicken, die der Inhalt direkt betrifft.
  5. Alternative zu unübersichtlichen Gruppendiskussionen per Email
    In der letzten Zeit habe ich mir wieder öfters gedacht, der neu überdachte Kommunikationsansatz von Google Wave war schon wirklich gut. Leider ließ die Akzeptanz (wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der damaligen Umsetzung als Insellösung) zu wünschen übrig, weshalb dieses Projekt mittlerweile beerdigt wurde. Ich selbst nutze heute für Angelegenheiten, die in Gruppen sonst über Email-Reply-Orgien besprochen werden und kaum damit überblickbar sind, ein offenes Google Doc. Dieses stelle ich auf sichtbar und bearbeitbar für jeden der die geheime Adresse kennt, dieser Link kommt wiederum mit kurzer erklärender Nachricht per Mail. Damit erreicht man eine wirklich übersichtliche und effiziente Handhabung der Gruppendiskussion.

Abgesehen von der bisher überwiegenden Dominanz von Email ist es interessant, wie neue Formen des Nachrichtenaustausches über soziale Netzwerke etc. den Weg in die alltägliche Kommunikation finden. Für wichtig halte ich hierbei, dass sich ein offener Standard durchsetzt, wie einst bei der Email. Kommunikation etwa rein über das abgeschlossene Facebook-Netzwerk abzuwickeln, halte ich für eine schlechte Idee.
Demzufolge sollten wir offene Kommunikationsmöglichkeiten wie Email verwenden und durch die Anwendung von sinnvollen allgemeinen Richtlinien das Emailen weiterhin effizient, hilfreich und so angenehm wie möglich gestalten.

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Tipps für langsame und volumenbeschränkte Internetverbindungen

Drei Wochen Internetnutzung ausschließlich mittels Tethering über das Handy bedeutet niedrige Verbindungsgeschwindigkeiten, lange Lade- und Reaktionszeiten und vor allem eine lästige Datenvolumenbeschränkungen.

Wer dennoch das Beste daraus möchte, für den habe ich ich zwei Empfehlungen:

Opera Turbo
Der Browser Opera bietet die Funktion Opera Turbo, bei der alle (unverschlüsselten) Bildinhalte in den aufgerufenen Seiten über Opera-Server geleitet werden. Diese komprimieren die Bilder stark und senden sie erst danach an den eigenen Computer weiter. Das resultiert in verbesserten Ladezeiten und geringerem Datenvolumen. Beides ist sehr willkommen bei Tethering mit dem Handy.

Limitierung der Bandbreite für Skype-Gespräche
Vor allem bei Skype Videochats entsteht ein hoher Datenverbrauch, der das monatliche Datenlimit schnell aufbrauchen kann. Das Problem ist, dass die Software immer bestrebt ist, eine möglichst hohe Bild- und Tonqualität zu erreichen und damit immer die maximale Bandbreite auszunutzen versucht. Ist die 3G-Verbindung gut, werden viele MB pro Minute über die Leitung gesendet.
Dieses Verhalten lässt sich in Skype ansich nicht unterbinden. Einfache Abhilfe unter Mac OS X schafft aber die systemweite Drosselung der Bandbreite. Für dieses “Traffic Shaping” ruft man die Terminal-Anwendung auf und gibt Folgendes hintereinander ein:

sudo ipfw pipe 1 config bw 300kbit/s
sudo ipfw add pipe 1 dst-ip 0.0.0.0/0

Damit wird der Netzwerkverkehr auf 300kBit/s beschränkt, was sich bei meinen Versuchen als sinnvolle unterste Grenze für Videochats herausgestellt hat. Natürlich kann man den Wert nach oben korrigieren, um bessere Videoqualität zu Lasten des Datenverbrauches zu erreichen. Um die Beschränkung aufzuheben, genügt die Eingabe des folgenden Befehls:

sudo ipfw flush

Mit diesen beiden Hilfsmittel lässt sich die Mobilfunk-Internetverbindung einigermaßen erträglich gestalten, wenngleich man bei längerer Nutzung sieht, dass “mobiles Breitband” einen vernünftigen kabelgebundenen Internetzugang wie DSL oder Kabel nicht ersetzen kann.

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Ausflug nach Oslo

Hallo liebe Besucher!

Ich habe die Gelegenheit meines Schwedenaufenthaltes beim Schopf gepackt und einen zweitägigen Ausflug in die Norwegische Hauptstadt Oslo unternommen.

Der Swebus brachte mich auf direktem Weg und mit viel Komfort und Annehmlichkeiten (Steckdose an jedem Platz, gratis Internet über WLAN an Bord) von Karlstad in die norwegische Hauptstadt. Diese erwartete mich am ersten Tag mit wolkenbruchartigen Regenfällen, sodass ich den Tag für Museumsbesuche nutzte: Norsk Folkemuseum, Kon-Tiki Museet, Vikingskipshuset, Fram Museet, Norsk Maritimt Museum … mit in dieser Reihenfolge ansteigender Begeisterung meinerseits.

Den zweiten Tag begann ich zeitig mit einem guten Frühstück (inkl. Norwegischem Fisch) in meiner Unterkunft, dem Perminalen Hotel, ehe ich mich zur neuen Holmenkollen Sprungschanze aufmachte. Das Wetter am zweiten Tag war einfach traumhaft, wie auf den Bildern zu sehen ist. Begeistert von Norwegen überlegte ich kurz ein zweckmäßiges Andenken mitzunehmen. Eine Idee, die ich gleich danach aber wegen des Preise verwarf. Norweger Pullover sind leider teuer, das ist ja bekannt.
Weiter ging der Tag mit einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt. Das architektonisch großartige neue Opernhaus, das Militärmuseum, die Festung, der Hafen und das Rathaus, die Fußgängerzone Karl Johans Gate und weitere Sehenswürdigkeiten lagen auf meiner ausgedehnten Besichtigungstour.

Auffallend sind nach wie vor die Blumenmeere, die bei der Domkirche und am Hafen zu Gedenken der Opfer der Anschläge niedergelegt wurden. Mich beeindruckt auch die Anteilnahme im ganzen Land – Menschen aus ganz Norwegen kommen nach Oslo um den Opfern zu gedenken.

Mein Tipp für Oslo-Besucher: Unbedingt den Oslo-Pass im Tourismusbüro kaufen. Die Eintritte in Norwegen sind sehr teuer (meistens jenseits von €10.-), beim relativ günstigen Oslo-Pass sind aber neben Öffis und Parkplätzen auch die meisten Sehenswürdigkeiten und Museumseintritte inkludiert.

Oslo ist wirklich eine außergewöhnlich sehenswerte, gepflegte und sympathische Stadt. Ich kann fast sagen, bisher noch kaum eine schönere gesehen zu haben.

Am Heimweg nach Karlstad habe ich auch noch einen Elch in freier Wildbahn gesehen – insofern hat sich also der Ausflug nach Oslo voll ausgezahlt: Skandinavien pur!

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Sind wir im Sommerloch – oder verebbt Social Media?

Hallo liebe Freunde des sozialen Internets!

Noch zu Beginn des Jahres erlebte ich ein reges Treiben in meinem Facebook-Netzwerk. Ich bin dort größtenteils mit aktuellen und Jugendfreunden sowie Schul- und Studienkollegen vernetzt, die alle erdenklichen Fotos, Videos, Veranstaltungen und Kommentare über und durch das Netzwerk laufen ließen. In den letzten Jahren steigt die Vernetzung der Gesellschaft vor allem im mobilen Bereich durch Smartphones immer weiter, somit müsste auch die Nachrichtenflut in sozialen Netzwerken stetig zunehmen.
Jedoch erlebe ich, obwohl die Anzahl der Personen in meinem Netzwerk tendenziell zuimmt, eine Abnahme an Beiträgen. Meine Facebook-Timeline zeigt mir fast nur mehr entbehrliche “Hans-ist-jetzt-ein-Freund-von-Franz”-Nachrichten, aber immer weniger wirkliche Inhalte von Freunden.

Flaut die Social-Media-Welle ab?
Muss man doch nicht alles online stellen? Ist Facebook doch kein so unentbehrliches Werkzeug im täglichen Leben, wie oft erklärt wird? Gibt es womöglich tatsächlich auch noch ein soziales Leben abseits von Facebook?

Erklärungsversuche

Wenn ich so nachdenke, fallen mir folgende Erklärungsversuche ein:

  • Das vielzitierte Sommerloch
    Bestimmt legen die Menschen im Sommer weniger Wert auf Computeraktivitäten zu Hause, sondern verbringen ihre Freizeit eher außer Haus. Doch eigentlich werden gerade Social-Media-Dienste zu großen Teilen mobil genutzt, außerdem erlebt man besonders in der Urlaubszeit “teilenswerte” Dinge – dennoch eine Abnahme der Aktivität. Also eher kein Sommerloch(?).
  • Emigration zu anderen Diensten
    Facebook ist mit >700 Millionen Mitgliedern natürlich absoluter Platzhirsch im Bereich der privaten sozialen Netzwerke und genießt die höchste Aufmerksamkeit. Dennoch bekommt es etwa von Google+ immer mehr Konkurrenz, was die Wahrnehmung der Informationsmenge durch die Aufteilung beeinflusst.
  • Erfolgreiche Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft und Datenschutzbedenken
    Wirklich erfreulich wäre es, wenn das Bewusstsein für Datenschutz und Privatshäre auch bei Otto-Normal-Verbrauchern angekommen wäre. Zu Beginn der sozialen Netzwerke wurde ohne zu überlegen alles in die globale Informationswolke geladen, vielleicht sind Menschen heute vorsichtiger und überlegter beim Verteilen von persönlichen Details im Internet. Ich würde es hoffen.
  • Trend zu realen Kontakten
    Vielleicht findet aber auch eine Abwendung von der virtuellen Welt wieder hin persönlichen Kontakten statt. Fand man es vor einem Jahr noch cool und modern sich mit seinen Freunden per Facebook-Chat auszutauschen, hat man möglicherweise erfahren, dass reale Kontakte doch noch “wertvoller” sind.
Meine persönliche Deutung

Ich nehme an, wir haben mittlerweile einfach den “Gipfel der überzogenen Erwartungen” des Hype Cycles überschritten. Der Reiz des Neuen ist verflogen, die anfängliche Euphorie der modernen Kommunikationsmöglichkeiten wurde Alltag und man erkennt die Nachteile und Gefahren der neuen Entwicklungen. Laut dem Hype Modell wird als letzte Phase, wenn die Technologie ausgereift und die Anwendung erprobt ist, das Plateau der Produktivität (hier wohl eher Plateau der sinnvollen Verwendung) erreicht – dies wird in unserem Fall aber wahrscheinlich noch etwas dauern.

Ich würde mich sehr für eure Meinung interessieren! Beobachte nur ich dieses Phänomen der abnehmenden Social-Media-Nutzung, oder ist es ein allgemeiner Trend den auch andere bemerken?

Ich freue mich über Kommentare!
Jakob

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Kaufberatung: Die richtige Digitalkamera

Hallo liebe Besucher!

Nachdem ich in der Serie Kaufberatung bereits Empfehlungen zum Smartphonekauf gegeben habe, möchte ich auch meine Überlegungen zur Auswahl der richtigen Digitalkamera mit euch teilen.

Vorweg: Nur die wenigsten werden eine Kamera für mehr als €250 benötigen. Moderne Kameras, die alle wichtigen Funktionen bieten, ausgereift sind und auch solide Qualität bieten, gibt es bereits um etwa €150.

Das Wichtigste, das aber viel zu oft vergessen wird, ist die Kamera entsprechend der eigenen Nutzungsweise auszuwählen. Allzu leicht lässt man sich von tollen Werbebotschaften wie 14x-Zoom, 15 Megapixel usw. zu einer viel zu teueren Anschaffung verleiten. Waren gute Digitalkameras früher durchaus hochpreisige Geräte, so haben fast alle heute verfügbaren Geräte einen sehr hohen Entwicklungsstand erreicht. Praktisch alle Kameras sind gut, nun beginnen die Preise zu fallen, oder die Hersteller versuchen, mit immer mehr (für den Nutzer nicht relevanten) Funktionen vollgestopfte Geräte entsprechend teuer zu verkaufen.
Ich bin der Meinung, dass man als klassicher Familien-, Ausflugs- und Urlaubsfotograf auf drei Aspekte beim Kamerakauf achten sollte:

  1. Abmessungen und Gewicht
    „Die beste Kamera ist jene, die man bei sich hat.“, heißt es. Diesem Spruch kann ich viel abgewinnen und ich leite daraus auch das wichtigste Kriterium ab: Eine moderne Digitalkamera muss kompakt sein. Ich denke für die meisten Leute ist die Zeit, in denen man eigene Kamerataschen mit sich herumträgt, vorbei. Das ist unpraktisch und einfach nicht mehr zwingend nötig, da moderne Digitalkameras bereits wirklich gute Bilder liefern, die auf wesentlich höherem Niveau liegen als jene früherer Kompaktkameras. Auch haben selbst kleine Digitalkameras heute bereits große Displays oder sogar Touchscreens, womit die Handhabung sehr angenehm geworden ist. Deshalb eher eine kleine Kamera nehmen, anstatt ein gutes Motiv zu verpassen, weil man die große Kamera aus Gewichts- und Platzgründen daheim gelassen hat.
  2. Hersteller
    Ich bin der Meinung, dass man mit Geräten von Markenherstellern am besten beraten ist. Der Grund ist nicht Markenfetischismus, sondern die Ausgereiftheit und Qualität der Produkte. Nicht selten kommt es vor, dass neue Technologien in teuren Modellen eingeführt werden und mit der Zeit auch in günstigeren Geräten eingebaut werden. Genau das ist bei Kameras meistens der Fall. Die kleinen und günstigen Modellinien der Kamerahersteller bieten erprobte Technik und sinnvolle Funktionen zu einem guten Preis.
  3. Objektiv
    Wie schon oft erwähnt, ist der wichtigste Teil einer Kamera das Objektiv. Das Objektiv sorgt (gemeinsam mit dem Sensor) für die gute Bildqualität. Ich würde eine Kamera mit Objektiven der Lichtstärke 2.8 empfehlen, um auch bei wenig Licht oder beim Blitzen noch Reserven zu haben. Außerdem lege ich persönlich Wert auf einen optischen Bildstabilisator, da ich ohne zum Verwackeln der Bilder neige.

Noch ein paar Worte dazu, was in meinen Augen keine Kriterien für die Kameraauswahl sind:

  • Megapixel: Es macht keinen Sinn, in einer Kompaktkamera einen Sensor mit mehr als 8 oder 10 Megapixel zu verbauen. Man kann sogar sagen, dass die Bildqualität unter zu hoher Pixelanzahl leidet. Kleine Sensoren mit hoher Pixelanzahl schaffen keine Bildqualität, sondern vor allem Datenmüll (-> Speicherplatzverschwendung, erhöhte Rechneranforderungen, …).
  • Zoom über 10x: Manche Kamerahersteller bieten Kameras mit 20x Zoom-Objektiven an. Damit dringt man in Telebereiche vor, die man wegen Verwacklungen kaum mehr sinnvoll normal nutzen kann. Außerdem muss der Hersteller bei einem so großen Zoombereich bei Konstruktion und Bau viele Kompromisse eingehen – die Abbildungsqualität leidet.

Meine Empfehlung:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der IXUS-Reihe von Canon gemacht. Die Kameras sind kompakt, ausgereift und zu einem wirklich guten Preis zu haben. Damit kann man nichts falsch machen, wenn man eine wirklich kompakte Kamera möchte.
Solls ein bisschen größer sein, kann ich aus eigener Erfahrung Kameras aus der Canon Powershot-Reihe empfehlen, wobei da manche schon in die Kategorie „aufgeblasener Funktionsumfang“ fallen.
Auch Kameras anderer bekannter Hersteller sind bestimmt sehr gut, jedoch kann ich keine Empfehlungen aus eigener Erfahrung abgeben. Prinzipiell abraten würde ich von No-Name-Supermarktkameras, die qualitativ teilweise noch wirklich schlecht und auch nicht wesentlich billiger als gute Markenmodelle sind.

Zum Thema „Für wen ist eine Spiegelreflex-Kamera empfehlenswert“ werde ich auch demnächste einen Artikel veröffentlichen.

Ich freue mich über eure Rückmeldungen – Kritik, Korrekturen, Empfehlungen! Danke!
Jakob

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The Story of Stuff

Hallo liebe Besucher!

Ich wurde im Uni-Seminar vergangene Woche wieder auf dieses Video aufmerksam. Was geht in euch vor, wenn ihr das Video seht?
(Deutsche Version hier!)

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Erfolgreicher Abschluss – Projekt „Smart Mix“

Hallo liebe Besucher!

Im heurigen Studienjahr nahm ich Teil im Product Innovation Project (PIP) an der TU Graz. Beim PIP gilt es innerhalb eines Jahres eine von einem Industriepartner gestellte Problemstellung mit einem bestimmten Budget zu lösen. Ziel ist nicht nur die Erarbeitung eines Konzeptes, zum Schluss soll ein funktionstüchtiger Prototyp entwickelt und gebaut worden sein.

Unser Team mit dem Namen Smart Mix hatte die Aufgabe, für die Firma Philips Consumer Lifestyle Klagenfurt den „Most easy to use hand blender“, also den einfachst zu bedienenden Stabmixer, zu entwickeln. Das klingt zu Beginn trivial, jedoch wird die Komplexität erst mit der genaueren Beschäftigung mit der Materie ersichtlich. Nicht nur technische Aspekte spielen eine Rolle, wichtiger noch sind Dinge wie Kundenvorlieben und -erfahrungen, Ergonomie oder Design.

Jetzt zum Projektabschluss konnten wir unsere Entwickllung in Helsinki, Graz und Klagenfurt präsentieren und freuten uns über sehr positive Resonanz!

Es war ein spannendes Jahr mit toller Teamarbeit, interessanten Industrieeinblicken und unglaublichem Lerneffekt in Projektmanagement, Produktentwicklung und erfolgreicher Kommunikation bzw. Präsentation!

Ein paar Auszüge aus dem regen Medienecho noch einmal zusammengefasst:

TV-Ausschnitt von ORF Steiermark heute

Radiobeitrag in Radio Steiermark

Radio Steiermark – SmartMix

Foto: TU Graz/Lunghammer

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Filmtipp: Drei wirtschaftkritische Dokumentationsfilme

Hallo liebe Besucher!

Wie die Bezeichnung meines Studiums „Production Science and Management“ schon erkennen lässt, beschäftige ich mich in meinem Studium auch mit wirtschaftlichen Themen. Untrennbar dazu gehört für mich dabei auch, sich mit kritischen Sichtweisen auseinanderzusetzen. Deshalb hier drei Tipps für empfehlenwerte Dokumentationsfilme zum Thema Wirtschaft, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

  1. Inside Job

    Wikipedia | IMDB
    Der amerikanische Film beleutchtet die Hintergründe der jüngsten Finanzkrise mit sehr pointierten Interviews hochkarätiger Wirtschaftsexperten. Wirklich sehr empfehlenswert!
  2. The Corporation

    Wikipedia | IMDB
    Ein kanadischer Wirtschafts-Dokumentationsfilm, der Unternehmen mit dem Krankheitsbild eines Psychopathen vergleicht und dabei erstaunliche Übereinstimmung findet. Der Film deckt aber ein zu großes Spektrum an Problemfeldern ab und ist deshalb ein bisschen langwierig. Nichtsdestotrotz eine interessante Dokumentation.

  3. Die 4. Revolution

    Wikipedia | IMDB (de)
    Diese deutsche Dokumentation betrachtet die Zukunft der Energiegewinnung, die nach Ansicht der Macher sehr bald zu 100% aus erneuerbaren Energien bestehen soll. Durch ihre teils sehr visionären Darstellungen und Beispiele vermag sie die Zuschauer aufzurütteln.

Und weil es thematisch auch dazupasst, noch ein Artikel (Podcast) mit dem Titel „Die Schattenmacht“ aus dem Nachrichtenmagazin PROFIL, der hinter die Kulissen der Atomindustrie in Europa blickt. Dreißig Minuten, die sich lohnen!

Anstatt guter Unterhaltung kann ich euch hier vielmehr einen interessanten Einblick in das aktuelle Wirtschaftssystem wünschen!
Jakob

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8 Fakten über Fahrzeugsicherheit

Hallo liebe Besucher!

Schnell und flexibel von A nach B zu kommen, das ist das Ziel unserer Fortbewegung mit Fahrzeugen. Genauso wichtig sollte aber auch der Sicherheitsaspekt sein – schließlich werden weltweit pro Jahr rund 1 Million Menschen im Straßenverkehr getötet.
2010-06Juni-21_14-36-39Da Fahrzeugsicherheit einen Bestandteil meines Studiums darstellt und das grundlegende Wissen darüber leider viel zu wenig verbreitet ist, möchte ich meinen Lesern in ein paar Punkten wesentliche Fakten näherbringen. Grundlage der Ausführungen sind Lehrveranstaltungen im Bereich Vehicle Safety an der TU Graz, wobei der vortragende Professor einer der erfahrendsten Verkehrssicherheits- und Unfallexperten Österreichs ist.

Einige in meinen Augen wichtige und interessante Informationen zur Fahrzeugsicherheit:

  • Die Sicherheiteinrichtungen in Autos müssen immer als Gesamtsystem gesehen werden. Verzichtet man zum Beispiel auf das Anschnallen mit dem Sicherheitsgurt, können alle anderen Einrichtungen im Innenraum nicht mehr richtig funktionieren. Sicherheitsgurt, Airbags, Sitzkonstruktionen etc. sind genau aufeinander abgestimmt und können nur als Gesamtpaket ihre Wirkung zeigen.
  • Besonders anzumerken ist hier der Sicherheitsgurt, dieser ist nach wie vor die allerwichtigste Sicherheitskomponente im Fahrzeuginnenraum. Statistisch ausgewertet haben nicht-angegurtete Fahrzeuginsaßen bei einem Unfall ein etwa 500% höheres Tötungsrisiko als Insaßen, die ordnungsgemäß angeschnallt sind. In der Lehrveranstaltung analysierten wir Bilder von schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang. Sachlich-nüchterner Kommentar des Vortragenden: „Wären die Insaßen angegurtet gewesen, hätten sie überlebt …“. In Zahlen klingt 500% bereits viel, aber am praktischen Beispiel sieht man diesen Umstand dann doch mit anderen Augen.
  • Äußerst wichtig ist auch der oft gehörte Hinweis, bei Verwendung von gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzen den Airbag zu deaktivieren. Tut man dies nicht, wird das Kind vom Airbag richtiggehend angeschossen und trägt im Allgemeinen schwerste Kopfverletzungen davon. Dies kann bereits bei eigentlich harmlosen Unfällen auftreten, sobald der eigentlich schützende Airbag auslöst.
  • Als Sicherheitseinrichtung wird oft auch ABS angesehen. Unfallstatsistiken zeigten aber nach der Einführung keinen relevante Verbesserung in Szenarien, in denen ABS helfen sollte. Erklärungsversuch könnte sein, dass wenn das Auto bei der Vollbremsung lenkbar bleibt, die Fahrer oft falsch reagieren und erst recht von der Straße abkommen oder in Richtung Gegenverkehr ausweichen.
  • Anders ist dies bei ESP. Hier zeichnet sich eine deutliche Verbesserung ab – viele Unfälle werden dadurch wahrscheinlich verhindert. Kommt es dennoch zum Unfall wird durch das System die Unfallschwere reduziert, indem das Auto stabilisiert und ein seitliches Rutschen verhindert wird. Folglich trifft man ein etwaiges Hindernis frontal und nicht seitlich, was in jedem Fall ein Vorteil ist (Stichwort Knautschzone). Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, ein Hindernis frontal zu treffen einfach geringer, alleine wegen der Fahrzeugabmaße (Länge zu Breite).
  • Zwei Personengruppen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren und alte Menschen ab etwa 70 Jahren. Vor allem für alte Menschen ergeben sich mehrere Probleme: Die Wahrnehmung von unerwarteten Situationen verlangsamt sich, körperlich kann man nicht mehr so schnell reagieren und nicht zuletzt ist der Körper verwundbarer. Betrachtet man zum Beispiel einen Unfall, nach dem ein 20-Jähriger mit leichten Verletzungen aus dem Fahrzeug steigen kann, kann die Belastung durch den Unfall für einen alten Menschen bereits zu schwersten Verletzungen oder zum Tod führen.
  • 2010-06Juni-21_14-37-39Obwohl man nicht sagen kann, „Steife Karosserie bedeutet sicheres Fahrzeug“, da hohe Steifigkeit sogar den gegenteiligen Effekt haben kann und deshalb gezielt eingesetzt werden muss, ist es doch beachtlich, wie sehr die Widerstandsfähigkeit der Autos verbessert wurde. So sind moderne Fahrzeuge um ein Vielfaches steifer als etwa ein Golf II – der Preis, den man in Form von Geld und Gewicht für die Sicherheit in neuen Fahrzeugen zahlt, ist also bestimmt nicht falsch angelegt.
  • „Ein Bekannter ist bei einem Unfall vom Gurt verletzt worden und hat arge Blutergüsse bekommen, deshalb schnall ich mich nicht an“. Dieses Argument ist einfach Unfug. Natürlich bedeutet ein Unfall immer ungemeine Belastung für den Körper – Prellungen und dergleichen lassen sich nicht verhindern. Man muss leichte Verletzungen durch den Gurt in Kauf nehmen – um damit wirklich schlimme Verletzungen oder gar den Tod zu verhindern. Dies ist durch unzählige Unfallanalysen bestätigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr viel Entwicklungsarbeit im Bereich der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit geleistet wird. Ingenieure geben Ihr Bestes um das Leben der Passagiere zu schützen – sie müssen jedoch darauf vertrauen, dass diese die Sicherheitseinrichtungen auch nutzen. Das Einfachste und Wirkungsvollste ist es, sich bei jeder Fahrt anzuschnallen. Mehr muss man als Insaße einfach nicht tun.

Wie ist eure Erfahrung mit dem Thema? Warum schnallen sich Menschen nicht an, warum muss man sie zum Schutz ihrer Gesundheit per Gesetz zwingen? Wie wichtig ist dir die Fahrzeugsicherheit? Ich freue mich über Kommentare zu den Thema!

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Kaufberatung: Auswahlkriterien für moderne Smartphones (Teil 2 von 2)

Hallo liebe Besucher!

Im zweiten Teil der Smartphone-Kaufberatung (Teil 1) möchte ich auf die Hardware, auf Tarife und Kosten eingehen und prinzipielle Empfehlungen abgeben.

Überlegungen zur Gerätehardware

Wie bereits im ersten Teil beschrieben ist bei modernen Smartphones die Software (das Betriebssystem) das ausschlaggebende Kriterium, weniger die Hardware. Da die Entwicklungen in diesem Bereich mit unüberschaubarer Geschwindigkeit stattfinden, lohnt sich auch der Kauf eines High-End-Gerät nur für absolut Technikbegeisterte. Ich würde aus diesem Grund zu Mittelklasse-Geräten raten, denn der Preis, den man für die neuesten Spitzenmodelle zahlt, ist ein überproportional hoher.
Bestes Beispiel ist das Android-Handy ZTE Blade, das zum Beispiel bei Orange oder yesss (Hofer) erhätlich ist. Dieses 150-Euro-Gerät kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sehr empfehlen. In kaum einem Punkt ist es schlechter als mein ein Jahr älteres Motorola Milestone, hat jedoch bei der Anschaffung nur etwa ein Drittel gekostet.
Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrung rate ich zu günstiger Hardware – auch ein Topmodell ist in Wirklichkeit zum Kaufzeitpunkt schon wieder veraltet.

Größte Einschränkung – die Akkulaufzeit

Wie in so vielen Bereich der modernen Technik (Elektroautos, Laptops) ist auch bei den Smartphones der Akku der limitierende Faktor. Die modernen Smartphones bieten in Form von Apps die tollsten Funktionen, wichtig ist dabei jedoch immer, den Akkuverbrauch mit dem Nutzen der Anwendungen abzuwägen. Wer zum Beispiel Dienste wie Skype, Latitude, etc. ständig im Hintergrund laufen hat, wird mit einer Akkuladung kaum einen Tag auskommen. Während man es von konventionellen Handys gewohnt ist, den Akku nur zweimal pro Woche aufladen zu müssen, ist bei Smartphones (bei entsprechender Nutzung) mit einer Akkulaufzeit von maximal zwei Tagen zu rechnen.

Tarife und Kosten

Die Unterscheidung zwischen Smartphone und konventionellem Mobiltelefon sehe ich in der Internetintegration. Ein Smartphone zeichnet die intensive Einbindung von Internet- und Datendiensten aus, aus diesem Grund sehe ich einen Handytarif mit günstigem (inkludiertem) Datenvolumen als unerlässlich an. Smartphonebesitzer ohne einen derartigen Tarif, die meinen, sie benötigen diese Internetsachen ja nicht, kann ich nur bemitleiden – sie bezahlen einen sehr hohen Preis für ein hochentwickeltes Gerät, dessen Möglichkeiten bei weitem nicht nutzen.
Deshalb: Smartphone und mobile Datennutzung sind untrennbar miteinander verbunden – beim Vertrag auf inkludiertes Datenvolumen achten! Brauche ich kein Internet am Handy, brauche ich auch kein teures Smartphone.

Meine persönlichen Erfahrungen zeigen, dass selbst bei intensiver Datennutzung ein inkludiertes Transfervolumen 1GB pro Monat ausreicht – dies nur als Anhaltspunkt zur Tarifauswahl.

Prinzipielle Empfehlungen

Dieser Punkt ist schwierig – einerseits lassen sich in diesem anwenderspezifischen Bereich von Haus aus keine allgemeingültigen Aussagen treffen, andererseits finden die Entwicklungen in rasantem Tempo statt.
Sollte ich dennoch zwei Sätze zu jedem System sagen, würde ich folgende Aussagen treffen:

  • Außer Konkurrenz – Konventionelles Mobiltelefon
    Die deutlichste Empfehlung kann ich mit gutem Gewissen dem konventionellem Mobiltelefon mit robustem Gehäuse, einfacher Tastatur, simplen Grundfunktionen und günstigem Preis geben. Für die meisten wird ein derartiges Gerät ausreichen und dabei helfen, viel Geld zu sparen.

Wer sich jedoch wirklich für ein internetfähiges Handy entschieden hat, soll weiterlesen:

  • iOS am iPhone
    Wer sehr viel Wert auf schickes Design, verhältnismäßig klare Bedienung und gute Hardware legt und mit diversen Einschränkungen leben kann, ist mit dem iPhone gut bedient. Unbedingt jedoch die Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit des Gerätes durchrechnen – ein iPhone kostet im Vertragszeitraum von zwei Jahren ca. EUR 900.- (Beispiel A1, heutiger Stand)!
  • Blackberry
    Ich sehe für Privatanwender keinen Nutzen für ein Backberry-Gerät. Sollte man sich wirklich dafür interessieren, lohnt es sich genau nachzufragen, welche Dienste man ohne Zusatzkosten nutzen kann und ob sich das Gerät auch ohne die Zusatzpakete auszahlt.
  • Android
    Dieses Betriebssystem erhält von mir die großzügigste Empfehlung – es ist auf Smartphones aller Preiskategorien erhältlich, bietet viel und hat mit der nahtlosen Intergration der Google-Dienste wie GMail einen riesen Pluspunkt. Es ist jedoch nötig, sich in das System etwas einzuarbeiten, nicht alles funktioniert hier wirklich intuitiv.
  • Symbian
    Für diese Plattform kann ich praktisch keine Empfehlung abgeben, egal wie günstig das zugehörige Gerät auch ist. Wenn man ein richtiges Smartphone möchte, führt der Weg nicht über dieses Betriebssystem.

Ich hoffe meine Artikel haben euch einen guten Einblick in die wesentlichen Entscheidungskriterien beim Smartphonekauf gegeben!
Nochmals kurz zusammengefasst, der Auswahlprozess: Ja, Internet am Handy benötigt ⇨ Softwareplattform ⇨ Hardware ⇨ Anbieter und Tarif ⇨ Freude, immer und überall vernetzt zu sein! 🙂

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Start der Serie: Kaufberatung

Hallo liebe Besucher!

„Möchte eine neue Kamera kaufen – kannst du mir eine empfehlen?“
„Ich brauche ein neues Handy. So ein Smartphone wäre super …“

Sehr häufig kommen Leute mit diesen oder ähnlichen Fragen auf mich zu. Obwohl ich Maschinenbaustudent bin, beschäftige ich mich in meiner Freizeit sehr intensiv mit Fotografie, Social Media, Smartphones und anderen elektronischen „Gadgets“. Ich gebe sehr gerne Auskunft über meine Meinung zu aktuellen Geräten und Entwicklungen und habe dabei festegestellt, dass sich viele generelle Auskünfte einfach zusammenfassen lassen. Damit entstand die Idee einer kleinen Serie über grundlegende Tipps und Wissenswertes zum Kauf der besagten „Gadgets“.

Diese Serie spiegelt meine persönliche Meinung wider, ich bemühe mich jedoch um allgemeine objektive Betrachtungen, die für eine möglichst große Leserschaft nützlich sind.

Links zu den jeweiligen Artikeln:

  1. Kaufberatung: Auswahlkriterien für moderne Smartphones – Teil 1 und Teil 2.
  2. Kaufberatung: Welche Digitalkamera ist die richtige für mich?
  3. Kaufberatung: Ich möchte einen neuen Computer. Welchen Mac empfiehlst du? 😉
  4. … weitere Artikel in Planung.

Ich freue mich über Feedback ob euch die Tipps weitergeholfen haben!

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Kaufberatung: Auswahlkriterien für moderne Smartphones (Teil 1 von 2)

Hallo liebe Besucher!

In der Serie Kaufberatung möchte ich heute prinzipielle Kriterien für aktuelle Smartphones diskutieren.

Es gibt in dieser Kategorie keinen Universal-Tipp, der für alle Konsumenten gleichermaßen zutreffen würde. Aus diesem Grund sollte man sich einen kleinen Überblick über die am Markt befindlichen Geräte verschaffen um eine vernünftige Entscheidung treffen zu können.

Zuerst gilt es zu definieren, worum es bei Smartphones geht. Für mich persönlich ist ein Mobiltelefon, das eine starke Ausrichtung in den Bereich mobiler Internetnutzung hat, ein Smartphone. Andere Eigenschaften sind für die Kategorisierung nebensächlich – wie zum Beispiel ein Touchscreen, das sich eben als eine sinnvolle Eingabemethode herausgestellt. Bei der Herangehensweise, dass ein neues Handy zwingend ein Touchscreen-Gerät sein muss, wäre ich vorsichtig. In der Praxis erweist sich diese Eingabemethode nicht für jeden Anwendungsfall als praktisch (Stichwort Winterhandschuhe).

Muss es ein Smartphone sein?

Die allerwichtigste Frage wird meiner Erfahrung nach leider häufig übersehen: Brauche ich eigentlich ein Smartphone? Entsprechend der vorher genannten Definition des weborientierten Mobiltelefones muss man sich die Frage stellen, ob man das Internet wirklich immer in der Tasche haben muss. Ich nehme einmal an, dass wohl die wenigsten Durchschnittsbürger heutzutage das Internet wirklich immer benötigen. Fast jeder glaubt ein Smartphone zu brauchen, auch wenn er damit nur telefoniert und eventuell SMS schreibt. Da das Smartphone ein Internetgerät ist, muss auch der Handytarif Datentransfer bieten – ein Smartphone ohne Internetverbindung ist ein überteuertes Luxusobjekt ohne jeglichen Mehrwert. Deshalb: Wenn ich Internet am Handy nutzen will, dann richtig – Smartphone und großzügiger Datentarif. Wenn nicht, dann nehme ich ein konventionelles Handy und spare viel Geld.

Es geht um Software

Wie verschiedene Smartphone-Benutzer einander sehen.Ein Auswahlkriterium hat sich mit der Entwicklung der Smartphones grundlegend gewandelt: Stellte sich früher die Frage, welchen Gerätehersteller man bevorzugt, so muss heute die erste Frage lauten, welche Software (welches Betriebssystem) man nutzen möchte. Das Gerät selbst ist nicht mehr als eine Eingabe-, Verarbeitungs- und Funkeinheit -> interagiert wird mit der Software. Diese muss nach den eigenen Vorlieben und nach der sonst verwendeten Infrastruktur ausgewählt werden.
Ein paar ganz grundlegende Gedanken zu den verbreitetsten Betriebssystemen auf dem Markt:

  • iOS – das Betriebsystem von Apple
    Apple war mit dem iPhone der Pionier der modernen Smartphones und hat mit dem Betriebsystem iOS den Weg eingeschlagen, dem heute alle anderen Hersteller folgen. iOS legt größten Wert auf ansprechende Optik und einfache Bedienung, muss dafür jedoch teilweise Funktionalitäten aussparen. Zusatzprogramme „Apps“ können nur über den von Apple kontrollierten App Store bezogen werden, auch kontrolliert Apple genau, was der Kunde auf seinem Gerät nutzen darf und was nicht. Weiters ist der Kunde gezwungen, die PC-Software iTunes zu verwenden um das Gerät einzurichten und mit Musik etc. zu befüllen – ein unnötiger Umweg! Bei allen Einschränkungen bietet iOS trotzdem die wesentlichen Vorteile der einfachen und optisch ansprechenden Gestaltung.
  • Android – der Herausforderer Google
    Bereits kurz nach Apple brachte Google sein Betriebsystem Android auf dem Markt. Dieses ist frei verfügbar, prinzipiell „eher“ offen gestaltet und wird mittlerweile auf sehr vielen Geräten eingesetzt. Das wichtigste Argument für Android ist in meinen Augen die perfekte Integration der Google Dienste wie z.B. GMail. Wer am Computer gerne GMail nutzt, für den ist Android das Richtige. Weiters kann man Android weitreichend seinen eigenen Vorlieben anpassen. Nachteilig sehe ich die im Vergleich zu iOS nicht so ansprechend und weitaus weniger konsequente optische Gestaltung und die zunehmenen Probleme mit unterschiedlichen Betriebssystemversionen (was dem normalen Endverbraucher aber normalerweise kaum auffallen wird).
  • Blackberry – das Business-Gerät von RIM
    Blackberry ist der Inbegriff von Businessgeräten und Emails am Handy. Mittlerweile entwickelt sich das System auch in Richtung Konsumenten – die besonderen Vorteile kann es aber nur in einer bestehenden Blackberry-Infrastruktur ausspielen. Nutzt man sein Smartphone privat mit seinem normalen Emaildienst etwa des Providers sehe ich kein Argument für ein Blackberry.
  • Windows Phone 7 – spät aber doch
    Microsoft ist spät in den moderne Smartphonemarkt eingestiegen, in meinen Augen mit guten Ansätzen aber einer wenig überzeugenden Umsetzung. WP7 ist noch in der ersten Version am Markt, diese ist im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten recht eingeschränkt. Bei Android und auch iOS hat man gesehen, dass es einige Entwicklungsschritte geben muss, bis ein System wirklich gut wird. WP7 finde ich z.B. in Firmen sinnvoll, wo die ganze Kommunikation mit Microsoftprodukten (Exchange) abgewickelt wird und Office eine wichtige Rolle spielt.
  • Symbian – am absteigenden Ast
    Der einzig verbleibende Anbieter von Symbian-Handys ist Nokia. Der größte Handyhersteller der Welt hat den Trend zu modernen Smartphones über Jahre hindurch komplett verschlafen und setzt bei seinen aktuellen Geräten auf Software, die nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegt. Kurz gesagt: Ich würde nicht zu Symbian-Geräten raten und hoffe für Nokia, dass sie bald auf ein konkurrenzfähiges Betriebsystem umschwenken.

Dies war nun ein kurzer Überblick der verbreiteten Betriebsysteme für Smartphones. Das ist der Punkt, der zu allererst überlegt und entschieden werden muss, wenn ein Smartphone angeschafft werden soll. Hat man sich entsprechend seiner Vorlieben für ein Betriebssystem entschieden, kann man zum nächsten Punkt übergehen – Hardware.

Diese ist Inhalt des zweiten Teils der Kaufberatung, weiters behandle ich darin Tarife & Kosten und gebe prinzipielle Smartphone-Empfehlungen.

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Erschlagen von der Informationsflut: Über den Sinn von Multitasking

Hallo liebe Besucher!

Ich habe heute im McKinsey Quarterly einen interessanten Artikel über Probleme des Multitasking gelesen. Dieses Thema betrifft auch mich persönlich, weshalb ich einen Beitrag dazu schreiben möchte. Im ursprünglichen Artikel wird das Thema in der Arbeits- und Geschäftswelt behandelt, ich möchte es eher aus der Sicht des alltäglichen Lebens betrachten.

MultitaskingMultitasking wird oft als nötig angesehen, um viele Aufgaben in kurzer Zeit erledigen zu können. Dass dies jedoch ein Trugschluss ist, zeigen Studien mit recht eindeutigen Ergebnissen.
Multitasking macht uns weniger produktiv, weniger kreativ und mindert unsere Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen.
So wurde in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Versuchspersonen, die Aufgaben parallel abzuarbeiten hatten, 30% länger dafür brauchten und doppelt soviele Fehler machten als jene Teilnehmer, die die selben Aufgaben nacheinander abarbeiteten. Auch die generelle Problemlösungskompetenz sinkt, muss man doch zum Lösen komplizierter Aufgaben zur selben Zeit mehrere Aspekte des Problems im Kopf behalten um Zusammenhänge zu erkennen. Prasseln ständig neue Eindrücke auf einen ein, gelingt dies schwerer. Nicht zuletzt haben Forscher herausgefunden, dass Testpersonen, die Aufgaben im Multitasking lösen mussten, eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen aufwiesen, was sich vor allem auf längere Sicht negativ auf die geistige und körperliche Gesundheit auswirken kann.

Nicht erst seit der Digitalisierung des alltäglichen Lebens steht man vor dem Problem, mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen. Bereits in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab Peter Drucker Tipps, etwa wie man die Konzentrationsunterbrechungen durch Telefonanrufe verhindert. In der heutigen Zeit ist die permanent eintreffende Informationswelle zur Flut geworden – Emails, Blogs, Social Networks und Twitter sind ständig präsente Ablenkungsquellen, wenn man nicht bewusst gegensteuert.

Dazu sind drei Strategien hilfreich:

  1. Fokussieren
    Der Artikel beschreibt das Problem des Multitasking bildlich mit dem „Überessen“ an einem interessanten intellektuellen Buffet. Mehr ist nicht unbedingt besser – lieber mehr Zeit und Bemühen für Dinge aufwenden, die hohe Priorität haben. Oder: Die Speisen mehr genießen, die einem wirklich schmecken.
  2. Filtern
    Eine gute Filterstrategie ist sehr entscheidend. Es ist nicht möglich, alle Informationen, die auf einen Zukommen, aufzunehmen. Man muss ein Gefühl dafür bekommen, welche Informationen wichtig sind und sich auf diese beschränken. Es muss etwa einen Teil Newsreader-Beiträge ungelesen bleiben, um nicht jeden Tag stundenlang davon aufgehalten zu werden.
  3. Abschalten
    Das Gehirn braucht zum Verarbeiten von Eindrücken und kreativen Denken regelmäßige Auszeiten. Sich bewusst Zeit zu nehmen, das Emailprogramm ab- und das Handy stummzuschalten, ist im Alltag schwierig aber sehr wichtig.

Ich glaube, eine große Herausforderung des heutigen Geschäfts- und Privatlebens besteht darin, die Vorzüge der modernen Kommunikation für sich zu nutzen, ohne unter deren ständigen Einfluss zu leiden.

Während ich bereits recht gut gelernt habe, die ersten beiden Punkte – fokussieren und filtern – zu beherzigen, habe ich noch immer Probleme mit dem dritten, dem Abschalten. Es fällt mir sehr schwer, für mehrere Minuten einfach nichts zu tun. Beim Gehen zur Uni höre ich Podcasts, beim Abwaschen Nachrichten, bei Wartezeiten lese ich Neuigkeiten am Handy, am Abend nach getaner Arbeit möchte ich noch Dokumentationen anschauen. Alles andere würde ich als Zeitverschwendung empfinden. Ich arbeite an mir, in meinen Tagesablauf bewusst freie Zeiten einzubauen und für mich den Wert von unverplanter Zeit zu definieren. Auf Dauer werde ich bestimmt davon profitieren.

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Das war mein Jahr 2010

Hallo liebe Besucher!

Es gibt Leute die Jahrsrückblicke nicht mögen – ich gehöre nicht dazu. Ich lasse gerne zum Jahreausklang die letzten 4 Jahreszeiten Revue passieren. Man erinnert sich an schöne Momente, an Ziele die man erreicht hat, an viele tolle Stunden in angenehmer Gesellschaft und kann Lehren aus Fehlern ziehen.

Jahr 2010 - Collage

Wenn ich an das Jahr 2010 denke, erinnere ich mich zum Beispiel an tolle Urlaube, Ausflüge, unzählige Niederösterreichcard-Aktivitäten, neue Abenteuer, Wanderungen, neue Hobbies und großartige Stunden in der Natur.
Außerdem blicke ich mit bescheidenem Stolz auf meinen Bachelorabschluss und auf viele weitere Erfolge im Studium. Ich habe in diesem Jahr enorm viel gelernt, habe viele neue Sichtweisen eröffnet bekommen und plane auch schon meine nächsten (großen) Schritte, für die ich von allen Seiten viel Unterstützung bekomme (was ich sehr schätze!).
Nicht zuletzt die vielen schönen Stunden mit Familie und Freunden haben mein Jahr 2010 geprägt – ich danke allen die mich auf meinem Weg begleiten und auf die ich mich verlassen kann. Vor allem danke ich meiner Freundin, die immer zu mir steht und mich unterstützt!

Als fotografischen Rückblick habe ich das Beste aus dem Jahr 2010 in diesem Album (Diashow) zusammengefasst – ein gutes Jahr auch aus fotografischer Sicht, wie ich finde. 🙂

Ich freue mich auf ein zufriedenes, erlebnisreiches, gesundes, erfolgreiches, faszinierendes Jahr 2011 und wünsche euch das selbe!
Jakob

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Die kleine Schwarze: Canon Powershot S95

Hallo liebe Besucher!

Canon Powershot S95Wie bereits geschrieben, habe ich mir zwei neue Wegbegleiter für meine fotografischen Abenteuer zugelegt. Neben einer Canon EOS 550D, die mein neues „Fotowerkzeug“ wird, habe ich eine Canon Powershot S95 als exzellente kompakte Immer-dabei-Kamera angeschafft.

Warum es gleich zwei Kameras wurden ist damit zu erklären, dass ich im Vorfeld des Kaufes eigentlich auf eine Spiegellose umsteigen wollte, weil diese Kameras handlich sind und auch gehobene Bildqualität liefern. Da dieses Segment jedoch erst im Entstehen ist, habe ich beschlossen, doch bei den Spiegelreflexkameras zu bleiben und die Canon EOS 60D ins Auge gefasst. Da sie jedoch kaum besser, aber trotzdem wesentlich teurer als die 550D ist, wurde es schließlich die Einsteiger-550D. Mit dem ersparten Geld konnte ich dann noch die S95 dazunehmen. Somit habe ich alle Fotoanforderungen exzellent abgedeckt, ganz gleich obs auf Bergtour oder zum Fotoshooting geht.

Dass die 550D toll ist – davon bin ich ausgegangen. Richtig begeistert bin ich aber von der S95. Ich hatte noch nie eine kleine Kamera in der Hand, die derartig gut ist in Bildqualität, Handling und Funktionsumfang. Positives und Negatives an der S95 habe ich in einigen Punkten zusammengefasst.

Gut gefällt mir:

  • herausragende Bildqualität bezogen auf die Größe
  • relativ kompakt, nur wenig größer als eine IXUS
  • gutes, lichtstarkes Objektiv (f2.0)
  • formschön und gut zu bedienen
  • wirkungsvoller Bildstabilisator
  • Bildspeicherung im RAW-Format
  • verhältnismäßig großer Sensor mit sinnvoller Pixelanzahl
  • Autofokus, Bildfolge und generelle Bedienung gehen sehr zügig und flüssig vonstatten
  • recht ordentlicher HD-Videomodus
  • gute Akkulaufzeit

Nachteile sind:

  • sehr viele Funktionen, daher am Anfang verwirrend (sogar für mich)
  • gehobener, aber durchaus angemessener Preis

In diesem Album findet ihr die ersten Bilder mit der Canon Powershot S95.

Für mich ist die S95 die ideale Begleiterin, wenn ich meine große Fototasche nicht mitnehmen will. Sei es eine Wanderung, ein Abend in geselliger Runde oder einfach ein schneller Abendspaziergang – in all diesen Situationen ermöglicht die S95 ausgezeichnete Bilder, die vor allem ohne kleine Kamera aber auch mit einer „normalen“ Kompaktkamera nicht möglich wären.

Update: Bisher untersützen die meisten RAW-Konverter am Computer die Rohdaten der S95 noch nicht. Ich habe gerade einen Hack gefunden – einfach mit der Software ExifTool die Kamerakennung im .cr2 auf jenen der S90 ändern und schon können Lightroom, Photoshop etc. die RAWs verarbeiten. Näheres dazu hier.

Schlüsselwörter: canon, powershot, s95, kamera, erfahrungsbericht, hands-on

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Erfahrungsbericht: Umfangreiches Laborprotokoll mit Google Docs

Hallo liebe Internetbegeisterte!

Elektrotechnik-LaborIm vergangenen Semester stand bei mir ein Elektrotechnik-Labor am Studienplan. Dabei wurden in den wöchentlichen Übungen Versuche durchgeführt, die dann zu Hause protokolliert werden sollten. Es wurde in Gruppen zu 3 Personen gearbeitet, jede Woche schrieb eines der Gruppenmitglieder das Protokoll. Nach Überarbeitung und Prüfung durch die anderen Mitglieder wurde das jeweilige Teilprotokoll jede Woche abgegeben. Für die Prüfung zum Schluss sollte dann jedem eine Gesamtversion vorliegen.

Wir haben für das Verfassen dieses Protokolles Google Docs eingesetzt, was sich sehr bewährt hat. Es war unsere Anwendung ein Paradeanwendungsfall für webbasiertes, kollaboratives Arbeiten, wie es eben Google Docs anbietet: Mehrere Teilnehmer sollen jederzeit, auch gleichzeitig, Zugang zu dem Dokument haben und auch immer den letzten Stand bearbeiten können, was besonders wichtig ist. Emails mit Dateianhängen herumzuschicken ist hier einfach viel zu umständlich und schlicht ungeeignet.

Was gut war:

  • Mehrere Leute können zeitgleich ein Dokument bearbeiten.
  • Nicht zielführendes Herummailen von Dokumenten entfällt.
  • Es sind jederzeit die gesamte Daten gesichert, sogar eine umfangreiche Versionsverwaltung ist mit dabei.
    Google bietet einen sehr guten Skizzen- und Grafikeditor an, der für die Schaltpläne gut funktionierte.
  • Wir arbeiteten mit der (mittlerweile alten) Docs-Version, in der ein TEX-basierter Formeleditor enthalten war, was großartig für mathematische Formeln und Ausdrücke ist.
  • Ein einfacher Export als PDF (zum Drucken) wird angeboten. Auch andere Formate wie .doc lassen sich exportieren.

Einschränkungen:

  • Google Docs ist vom Komfort her nicht vergleichbar mit einer Desktopanwendung wie z.B. Microsoft Word. Man wird dadurch aber zu sauberem Arbeiten angehalten (Definition von Formatierungen etc.), was durchaus wieder seine Vorteile hat.
  • Sobald es in die grafische Gestaltung von Seiten geht, stößt man sehr schnell die Grenzen von Google Docs. Wenn man jedoch hauptsächlich Text und Fotos bzw. einfache Grafiken verarbeiten muss, funktioniert es wunderbar.
  • Docs ist nicht dafür geeignet, bestehende Dokumente, etwa von Word, hochzuladen und online zu bearbeiten. Grundlegende Formatierungen bleiben erhalten, jedoch fehlt Docs wie erwähnt einiges an grafischen Möglichkeiten.

Am Ende des Semesters hatten wir ein Protokoll mit vierseitigem Inhaltsverzeichnis, Tabellen, unzähligen Fotos und Grafiken und 100 Seiten zusammen – auch damit war Docs nicht überfordert.

Ich kann aus eigener Erfahrung also auch für größere Projekte das webbasierte Service Google Docs mit all seinen Vorzügen empfehlen, wenn man sich über die Einschränkungen im Klaren ist.
Ich habe mittlerweile gar keine Office-Software mehr am Computer installiert, sondern mache all meine Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. online.

Wer Google Docs einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies ganz einfach unter docs.google.com/demo tun.

Alternativen zum Google-Dienst (die meisten nur kurz getestet):
Zoho.com
Microsoft Office Web Apps
Thinkfree Office
Open Office (Desktopanwendung)

Stichwörter: textverarbeitung, web based, cloud computing, längere texte, text und tabellen

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Der größte Gegner der erneuerbaren Energien

Der größte Gegner der erneuerbaren Energien ist die Unwissenheit über ihr sagenhaftes Potenzial.  Hans Kronberger, Präsident der Photovoltaic Austria

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Einfach Strom sparen im Alltag – Teil 2

Hallo liebe Besucher!

Im Teil 1 des Beitrages „Strom sparen im Alltag“ habe ich euch Tipps genannt, wie ihr im Alltag ganz leicht, ohne große Investitionen und ohne Komfortverlust Strom sparen könnt.
Warum es so wichtig ist, mit Strom sparsam umzugehen, möchte ich euch anhand der folgenden Erklärungen näherbringen.

Lasst es mich so erklären:
Es gibt also wertvollere (z.B. Strom) und weniger wertvolle (z.B. Wärme) Formen von Energie. Wie dieses sehr unterhaltsame und verständliche Video erklärt, dreht es sich hierbei um den Begriff „Exergie“.

Oder anders: Wir betrachten ein Kohlekraftwerk (z.B. Mellach nahe Graz). Im dortigen Prozess werden 3 Energieeinheiten Kohle eingesetzt, daraus kann 1 Energieeinheit Strom erzeugt werden, 2 Energieeinheiten gehen als Abwärme verloren. Verbrennt man die Kohle zum Heizen, kann man alle 3 Einheiten als Wärmeenergie nutzen.
Das heißt weiter, dass Strom viel kostbarer als Wärme ist – benötigt man doch für 1 Einheit Strom 3 Energieeinheiten Kohle, aber für 1 Einheit Wärme nur 1 Einheit Kohle.
Insofern ist es auch exergetisch betrachtet widersinnig, mit Strom zu heizen (Fall A). Würde man direkt Kohle verbrennen, bräuchte man nur ein Drittel des Energieeinsatzes (Fall B).

Ich hoffe ich konnte euch veranschaulichen, warum es aus physikalischer und in Folge auch ökologischer Sicht wirklich sinnvoll ist, Strom zu sparen.

Und wer vor allem aufs Geld schaut: Wenn man 10 kWh Strom einspart, hat damit schon ein Bier (oder einen Liter Milch ^^) „verdient“. 😉

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Einfach Strom sparen im Alltag – Teil 1

Hallo liebe Besucher!

Strom sparen im AlltagLeute die mich kennen, wissen dass ich gerne „Energiespar-Apostel“ spiele und oft mehr oder weniger willkommene Tipps für den sparsamen Umgang von Energie gebe.

Ich möchte euch ein paar Stromspar-Tipps geben, die auch ich im Alltag beherzige. Es sollen Tipps sein, die Strom sparen helfen und dabei den Komfort nicht einschränken!
Und auch wenn man nicht aus Ökologiegründen Energie spart: Letztendlich heißt Energie sparen auch Geld sparen – und gegen einige Euro mehr in der Tasche wird wohl niemand etwas einzuwenden haben! 🙂

6 einfache Tipps, um im Alltag Strom zu sparen (zu einigen Punkten gibt es auch einen weiterführenden Tipp für alle die mehr wissen wollen. 😉 ):

  • Durch die Verwendung einer Wassersparbrause (Beispiel) lassen sich beim Duschen große Mengen Wasser sparen. Da wohl jeder gerne warm duscht, lässt sich durch eine solche Brause viel Warmwasser und damit Energie sparen. Im Falle unserer Brause beträgt die Einsparung ca. 60%!
    Zur Wirkungsweise einer guten Wassersparbrause: Anstatt ein „volles Duscherlebnis“ durch großen Wasserdurchfluss zu erreichen, „zerstäuben“ die Wassersparbrausen den Wasserstrahl, sodass auch bei kleinem Durchfluss ein angenehmes Gefühl entsteht. Ich verwende mittlerweile sogar lieber die Sparbrause als eine normale.
  • Viel Sparpotential gibt es auch beim Kochen, etwa beim Kochen von Nudeln. Es gibt hierbei zwei Regeln, die hartnäckig im Kopf der meisten Menschen eingebrannt sind: Nudeln kocht man ohne Deckel. Und: Pro 100g Nudeln 1 Liter Wasser verwenden. Vor allem Ersteres sollte in meinen Augen überdacht werden. Probiert es selbst: Ob man die Nudeln mit oder ohne Deckel kocht macht keinen Unterschied im Geschmack. Sehr wohl aber im Energieverbrauch! Und die Empfehlung mit 1 Liter pro 100g kann man meiner Erfahrung nach mit gutem Gewissen um den Faktor 2 halbieren, wenn man energiesparend und gleichzeitig geschmacklich einwandfrei kochen möchte.
  • Einen immer größeren Anteil am Stromverbrauch im Haushalt hat der Computer. Viele Leute haben ihn von früh bis spät eingeschaltet, ohne ihn zu verwenden. Dabei bieten alle modernen Computer einen Standbymodus: Auf Knopfdruck „schläft“ der Computer ein, und sobald er wieder gebraucht wird ist er in Sekunden wieder betriebsbereit. Alle geöffneten Fenster, Programme und Dokumente bleiben dabei erhalten. Natürlich benötigt der Computer in Standbymodus Strom, jedoch um etwa eine Größenordnung weniger als wenn er ungenutzt eingeschaltet läuft. So benötigt etwa ein Apple Macbook im Betrieb ca. 40W, im Standbymodus (Ruhezustand) weniger als 4W. (Expertentipp: Suspend-to-RAM vs. Suspend-to-disk)
  • Zu dem Thema gibt es auch einen weiteren Tipp: Da ein Computer vor allem bei der jungen Generation täglich (viele) Stunden lange läuft, ist es hier auch sinnvoll, schon vor dem Kauf auf energiesparende Geräte und Computerkomponenten zu achten. Alleine bei den Prozessoren gibt es Unterschiede im Bereich von einigen 100%, was die Stromaufnahme betrifft! (Experten-Stichwort: TPD)
  • Ladegeräte und Netzgeräte von Handys, ext. Festplatten etc. sollten prinzipiell vom Netz getrennt oder ausgesteckt werden wenn sie nicht benötigt werden. Man spürt dass sie warm werden, auch wenn sie ungenutzt eingesteckt bleiben – und warm bedeutet immer Energie- bzw. Stromverbrauch.
  • Eine gute Idee ist es, einige Euros in ein einfaches Energiesparmessgerät zu investieren. Diese messen ausreichend genau die Stromaufnahme von Elektrogeräten im Haushalt wie z.B. Waschmaschinen, Computern, etc. Man bekommt dabei ein gutes Gefühl für den Stromverbrauch der Geräte und kann z.B. auch energiesparende Einstellungen herausfinden (Bsp. Waschmaschinenprogramme). So gibt es etwa bei unserer Waschmaschine zwei 60°-Programme, wobei eines um 40% weniger Strom benötigt als das andere, bei offensichtlich gleicher Waschwirkung.

Ich rede ständig davon, wie wichtig es ist, Strom zu sparen.
Warum halte ich es eigentlich für so bedeutend? Weil Strom eine der wertvollsten Energieformen ist!

Warum das so ist, werde ich anschaulich im zweiten Teil des Beitrages (erscheint in Kürze) erklären!

Jakob

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Drei Wochen mit dem Motorola Milestone

Hallo liebe Besucher!

Motorola MilestoneZirka drei Wochen erledige ich nun bereits mit die mobile elektronische Kommunikation mit dem Motorola Milestone.
Müsste ich eine Wertung abgeben, würde ich ein klares „sehr zufrieden“ vergeben.

Aber beginnen wir bei Dingen, die mir weniger gut gefallen.

  • Ein Kaufargument für das Milestone war die physische Tastatur, denn viele andere Geräte verfügen ausschließlich über eine Bildschirmtastatur und nach wie vor bevorzuge ich „richtige“ Tasten. Jedoch habe ich zum Beispiel beim Testen eines Nokia N900 gesehen, dass es auch bei diesen Tastaturen Unterschiede gibt. Im direkten Vergleich Milestone und N900 lässt sich die Tastatur des Nokia-Gerätes angenehmer und zügiger bedienen.
  • Ein weiterer Kritikpunkt betrifft ebenfalls Eingabetasten. Anders als bei den ersten Android-Geräten sind die Tasten „Zurück“, „Optionen“ etc. unter dem Display als „Berührungstasten“ und nicht als physische ausgeführt. Praktisch jedes Mal wenn ich mit dem Gerät fotografiere, betätige ich versehentlich eine dieser Tasten. Das ist ärgerlich.

Kommen wir zu den Dingen, die mir nach einiger Zeit Benutzung als positiv aufgefallen sind:

  • Die Akkulaufzeit beträgt bei aktiver, häufiger Benutzung – dafür habe ich das Gerät ja – recht konstant zwei Tage. Das ist ein Wert mit dem man im Alltag ziemlich gut leben kann. Erfreulicherweise ist das Milestone mit einem standardisierten USB-Anschluss für Datenübertragung und Stromversorgung ausgestattet, sodass eigentlich immer Möglichkeiten zum Laden gegeben sind.
  • Richtig toll finde ich das Display. Die Darstellungsqualität ist sehr gut und die hohe Auflösung tut ihr Übriges zu einem wirklich überzeugenden Bildeindruck.
  • Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gerätes ist sehr gut. Obwohl andere Geräte wie das Nexus One das Milestone bei den MHz-Werten des Prozessors schon überflügelt haben, leistet das Milestone im täglichen Gebrauch wirklich gute Arbeit. Programmaufrufe und -wechsel gehen schnell vonstatten, Fotos, Videos und andere Multimediaaufgaben machen richtig Spaß.
  • Was man mit der Zeit schätzen lernt: Die tolle Integration der Google-Dienste, allen voran Gmail oder auch z.B. Maps und Talk. Auf anderen Plattformen gibt es nirgends eine derartig überzeugende und gut funktionierende Unterstützung der Dienste von Google (die ich einfach gerne nutze) wie auf Android.
  • Ich habe gleich nach dessen Erscheinen das Softwareupdate 2.0.1 aufgespielt und kann es empfehlen. Die Kamera wurde schneller und der AF präziser, die Geschwindigkeit wurde stellenweise optimiert und dabei soll auch der Akku länger halten. Anfängliche Probleme mit plötzlichen Neustarts haben sich nach ein paar Tagen scheinbar wieder von selbst gelöst.

Damit gibts auch nach drei Wochen noch eine klare Empfehlung für das Milestone.
Für andere Leute und Anforderungsprofile sieht es natürlich anders aus, für mich stellt das Milestone aber das momentane Ideal-Smartphone dar. 🙂

Schlüsselwörter: smartphone, android, google, motorola, droid, milestone, bob, erfahrungsbericht, test

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Passbilder selbst gemacht

Hallo liebe Besucher!

ReisepassIm Jahr 2010 brauchen über 1,2 Millionen Österreicher einen neuen Reisepass, vielleicht ihr ebenfalls.

Dazu ein kleiner Tipp:
Wir haben unsere Pässe Anfang Jänner beantragt und haben dafür die Fotos selbst gemacht. Sie wurden ohne Probleme am Amt angenommen und in den Pass gedruckt.

Mein Vorgehen:

  1. Foto bei gutem Tageslicht vor weißer Wand
    Aufstellung, Gesichtsausdruck und Kopfhaltung laut diesen Kriterien
  2. Kamera 30D, EF 1.4/50mm und Blitz indirekt zur Decke
    (Genauso würde bei gleichmäßiger Ausleuchtung aber auch praktisch jede andere Kamera gehen – entscheidend ist das Licht)
  3. Belichtung am Computer minimal nachbearbeitet
  4. Bilder zugeschnitten mittels dem tollen Programm Passbildgenerator
  5. Entwickelt vor Ort bei BIPA
  6. Ausgeschnitten
  7. Fertig!

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

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Ein neuer Meilenstein – das Motorola Milestone

„It’s more than a phone, it’s a Droid.“

So bewirbt Motorola sein Smartphone, das bei uns in Europa unter dem Namen „Milestone“ verkauft wird.
Dass es kein normales Telefon ist, kann ich nur unterschreiben – seit einigen Tagen darf ich eines mein Eigentum nennen.

Nachdem über einen langen Zeitraum alle möglichen Handys ganz genau unter die Lupe genommen habe, habe ich mich nun für das auf Android basierende Motorola Milestone als meinen täglichen Wegbegleiter für alle Kommunikationsaufgaben entschieden.
Vorweg: Ich habe es ohne Vertrag oder Bindung (freigeschaltet) gekauft und betreibe es mit dem Tarif big bob plus Datenpaket. Ich habe die verschiedensten Möglichkeiten durchgerechnet und bob stellte sich als am günstigsten bei gleichzeitig nicht vorhandener Vertragsbindung heraus.

Wie ist nun mein Fazit nach den ersten Tagen Milestone?
Einfach großartig – vor allem folgende Details:

  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder ein Motorola-Gerät kaufen werde, nachdem ich mit dem V3 sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Mit dem Milestone hat Motorola aber einen großen Wurf gelandet. Das Gerät ist spitzenmäßig verarbeitet, wirkt ungemein hochwertig und auch das technoid-solide Design gefällt mir sehr gut. Es ist schwer, was aber den wertigen Eindruck nur unterstreicht und mich nicht besonders stört.
  • Mir gefällt, dass ich zum Einrichten, Benutzen und Warten des Gerätes gar keinen Computer brauche und z.B. eine lästige iTunes- oder Outlook-Synchronisation entfällt. Das einzige was nötig ist, ist ein Google-Account. Hier sind wir auch beim wohl größten Nachteil des Gerätes – um das ganze Potential der Android-Plattform nutzen zu können, man muss seine Daten Google anvertrauen. Tut man dies jedoch, hat man eine perfekte drahtlose Synchronisation von Emails, Kalendern, Kontakten, IM, … mit den jeweiligen Googlediensten.
  • Die Telefonfunktionen sind einwandfrei. Der Klang beim Telefonieren ist der beste im Vergleich zu allen meinen bisherigen Handys.
  • Besonders angetan hat es mir das Display des Milestones. Mit einer Auflösung von 854×480 ist es ausgesprochen scharf und dabei hell, kontrastreich und glänzt durch gute Farbwiedergabe. Es liegt in Bezug auf Auflösung auch weit vor dem iPhone, was dieses Bild eindruckvoll beweist.
  • Im Gegensatz zum amerikanischen Droid unterstützt das Milestone das sog. Multitouch. Damit kann man die vom iPhone bekannten Zoom-Gesten mit mehreren Fingern am Bildschirm ausführen. Vor allem beim Surfen im Internet möchte ich diese Funktion auf keinen Fall missen. Leider unterstützt Google Maps diese Gesten nicht, hier empfinde ich es aber als weniger störend.
  • Alles in allem kann ich sagen dass mir das Betriebssystem Android wirklich gut gefällt. Multitasking, vielfältige Möglichkeit der Integration von Drittanwendungen für verschiedenste Aufgaben (z.B. „Foto teilen via Facebook, Flickr, …“, weitreichende Personalisierung etc. sind nur einige Punkte die ich sehr daran schätze.
  • Eines der Kaufargumente für das Milestone war für mich die physische Tastatur, mit dieser komme ich auch gut zurecht. Hilfreich finde ich auch den 5-Wege-Taste, die vor allem bei Texteingaben praktisch ist. Genau diese braucht aber auch einigen Platz, was die ganze Tastatur für’s entspannte Tippen ein bisschen zu weit nach links verschiebt. Nicht so gut finde ich die virtuelle Display-Tatstatur, diese funktioniert subjektiv gesehen beim iPhone/iPod besser.
  • Die Kamera ist nicht das Glanzstück des Gerätes, nicht mehr und nicht weniger. Sie liefert brauchbare Bilder, ist relativ scharf aber insgesamt von der Geschwindigkeit der Fokussierung und Aufzeichnung her relativ träge. Angeblich soll dies aber mit einem Softwareupdate verbessert werden. Wen die Bildqualität interessiert, dem empfehle ich diesen Flickr-Tag, unter dem alle meine Uploads vom Milestone zu finden sind.
  • Richtig gut und schnell funktionierte auf Anhieb die Datenverbindung via WLAN und 3G (UMTS/HSDPA). Wer die Zugangsdaten für bob benötigt kann sich gerne bei mir melden.

Alles in allem bin ich richtig begeistert vom Milestone. Es bietet genau das, was ich von einem modernen Smartphone erwarte, kommt mit solider Hardware und guter Software – in einem Satz kann ich sagen: „Das Milestone passt einfach perfekt zu mir und meinen Ansprüchen“.

Interessant werden noch die Langzeiterfahrungen, für die ich aus heutiger Sicht sehr zuversichtlich bin.

Falls ihr irgendwelche Fragen zu dem Gerät habt, schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Ich gebe gerne Auskünfte!

Jakob

Schlüsselwörter: smartphone, android, google, motorola, droid, milestone, bob, erfahrungsbericht

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2010: (M)Ein Smartphone-Jahr

Hallo liebe Besucher!

Seit Ende 2006 verfolge ich eingehend die Entwicklungen am Markt für „Smartphone“ genannte Taschencomputer, nun habe ich entschieden:
Im Laufe des Jahres 2010 möchte ich ein solches Gerät anschaffen.

Welches Smartphone?Das Apple iPhone hat 2007 den Handymarkt revolutioniert, ist seitdem aber mehr oder weniger stehen geblieben. Das gesamte „Ökosystem“ an nativen Apps, Webanwendungen etc. um das iPhone ist interessant, jedoch sind mir die iPhone-Plattform und das Gerät zu eingeschränkt (keine Hintergrundanwendungen, Akku, …) und außerdem zu teuer. Die Schickimicki-Klientel, die heute scheinbar Hauptkundschaft ist, stört das freilich weniger.

Nokia hat lange Zeit geschlafen und das betagte Symbian-Betriebssystem immer weiter aufgeschmückt, hat aber mit dem N900 wieder einen großen Wurf gelandet. Die Maemo-Plattform ist vielversprechend, wenngleich noch etwas jung, was die über die Grundfunktionen hinausgehenden Möglichkeiten einschränkt. Das erste Maemo-Gerät N900 ist technisch top, ist mir aber zu teuer (brauche keine Videotelefonie, kein IR etc.) und auch zu groß für meine Hosentasche.

Windows Mobile klammere ich bei meinen Überlegungen aus. Windows Mobile 6.5 ist nicht, was ich mir unter einem modernen Smartphone-Betriebssystem vorstelle, zumal meine Nutzung ja auch eher „Lifestyle“ als „Business“ ist.
Für die Arbeitstiere Blackberry gilt natürlich das selbe.

Somit bin ich angelangt bei Android, einem von Google initiierten Open-Source-Projekt, dem sich viele Hersteller angeschlossen haben. Ein interessantes Gerät ist hierbei momentan das Motorola Milestone bzw. Droid, das schon äußerst nahe an dem Gerät ist, das ich mir als ideales Smartphone vorstelle.

Was sind Eckdaten meines Wunsch-Smartphones?
– ordentlicher Touchscreen bei „tragbaren“ Geräteabmessungen
– HSPA, WLAN, GPS
– ordentliche Prozessorleistung für zügige Verarbeitungsgeschwindigkeit
– physische Tastatur (könnte ev. wegfallen wenn das Gerät dadurch spürbar dünner wäre)
– tauschbare Akkus
– welche Eigenschaft wäre dir noch wichtig? (->Kommentar, danke!)

Sehr interessant ist auch das Nexus One (Android), das direkt von Google vertrieben wird. Es hat leider keine physische Tastatur, dafür aber den schnellsten Prozessor bisher. Vorgestellt wird es Anfang Jänner, da werden die Smartphone-Karten wieder neu gemischt. 😉

Ich bin sehr zuversichtlich, dass 2010 am äußerst bewegten Smartphonemarkt ein Gerät erhältlich sein wird, das einerseits meine Erwartungen in den wesentlichen Punkten erfüllt und dabei auch kein allzu großes Loch in mein Portemonnaie reißen wird.
Bis dahin telefoniere ich weiter mit dem soliden Nokia 2630, das problemlos wie noch keines meiner Handys zuvor seinen Dienst tut. 🙂

Jakob

Schlüsselwörter: iphone, android, symbian, maemo, windows mobile, blackberry, smartphone, apple, google, nokia, motorola, htc

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Tipp: Dropbox

Hallo liebe Besucher!

DropboxEs gibt technische Produkte, die durch großartige Funktionalität und großen Nutzen glänzen, und welche, die sehr einfach zu bedienen sind. All diese Eigenschaften gemeinsam vermag der Internetdienst Dropbox zu vereinen, den ich euch heute kurz vorstellen möchte.

Die Funktionsweise ist aus Anwendersicht gleichermaßen praktisch wie einfach.
Der Dienst lässt sich am leichtesten mit drei Komponenten erklären: Zwei Computer und Speicherplatz im Internet, den Dropbox kostenlos zur Verfügung stellt.
Nachdem eine kleine Software (für Windows, Mac und Linux) auf den Computern installiert und eingerichtet ist, wird ein auf beiden Computern vorher ausgewählter Ordner laufend mit dem Speicher im Internet synchronisiert. Werden Änderungen gemacht, wird die jeweils aktuelle Version sofort hochgeladen. Gleichzeitig wird die (geänderte) Datei auf den jeweils anderen Computer heruntergeladen. Dieses einfache Prinzip erlaubt es, dass zwei (oder beliebig viele) Computer immer den aktuellen Datenstand aufweisen.

Anwendungsgebiete könnten z.B. sein: Am Bürocomputer wird eine Datei bearbeitet. Anstatt sie per Email an den Heimcomputer zu schicken, legt man sie einfach in den automatisch synchronisierten Dropbox-Ordner. Zu Hause angekommen, wird die Datei nach dem Hochfahren automatisch auf den Heimcomputer geladen. Macht man dort Änderungen, hat man sie automatisch auch wieder am Bürocomputer.
Nicht nur den umständlichen Datenaustausch per Email oder USB-Stick erspart man sich dadurch, sondern auch die laufende Datensicherung ist bereits „gratis“ dabei.
Genial praktisch und einfach, oder?

Nebenbei lässt sich Dropbox auch über eine Weboberfläche aufrufen. Somit hat man von jedem Computer mit Internetanschluss Zugriff auf seine Daten, auch wenn die Software nicht installiert ist.

Dropbox stellt jedem Nutzer (momentan) 2GB Speicher zur Verfügung. Mehr kann man gegen eine monatliche Gebühr erwerben.

Wo lagern meine Daten im Internet?
Das Rikiso, seine Daten in fremde Hände zu legen, muss einem natürlich bewusst sein. Zumindest nutzt Dropbox, wie viele andere bekannte Internetseiten auch, den Speicherdienst S3 von Amazon (Wikipedia) und setzt damit auf einen Big Player, dem zumindest ich eine gute Vertrauenswürdigkeit und Datensicherheit zutraue.

Zur Anmeldung nutzt am besten diesen Einladungslink. Damit wird der Speicherplatz für uns beide kostenlos um 250MB aufgestockt.

Schlüsselwörter: dropbox, datensicherung, synchronisieren, synchronisation, cloud computing, backup, mac, windows, linux, iphone

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„Readability“ zum einfacheren Lesen von Texten im Internet

Hallo liebe Besucher!

Fällt euch das Lesen von Texten im Internet auch manchmal schwer, weil die Schrift vielleicht zu klein oder der Text zerstückelt ist?

Dann könnte das Bookmarklet Readability etwas für euch sein:

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Unser Sommer 2009

Hallo liebe Besucher!

2009-07Juli-25_12-32-21Nachdem ich vergangenes Jahr auch eine Beitrag über den „Sommer 2008“ verfasst habe, möchte ich auch den heurigen Sommer 2009 kurz Revue passieren lassen.

Ein bisschen anstrengend wa r er. Kaum ein Wochenende im Juli, August oder September waren wir daheim, immer hatten wir Ausflüge geplant. Dies war aber durchaus gewünscht, weil ohne fixe Einplanung ließe es sich erstens terminlich schlecht bis gar nicht regeln und zweitens muss man fix planen um dann nicht aus Bequemlichkeit nur zu Hause herumzusitzen. 😉
So haben wir einige tolle Tage erlebt im Sommer 2009:

2009-09September-05_12-41-35 2009-07Juli-25_12-18-29 2009-07Juli-25_10-53-58 2009-08August-22_12-49-25 2009-08August-23_11-39-20 2009-08August-16_11-23-59 2009-09September-05_11-41-03 2009-07Juli-27_15-07-36

Wir haben die Zeit sehr genossen und bedanken uns herzlich bei allen die uns freundlich aufgenommen, uns Fahrzeuge geliehen und mit uns den Sommer 2009 genossen haben. Danke!

Auf in eine schöne, lernintensive, farbenfrohe, erfüllte Herbstzeit!
Jakob

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Erfahrungen mit dem Amod AGL 3080 und dem Geotagging

Hallo liebe Besucher!

Wie angekündigt möchte ich über meine Erfahrungen mit dem GPS-Logger Amod AGL 3080 berichten.

Amod AGL 3080Bereits gleich nach dem Erhalt funktionierte das Gerät ohne aufwändige Konfiguration problemlos. 3x AAA-Akkus (ich verwende Sanyo eneloop) hinein und nach einer kurzen systembedingten Verzögerung beginnt das Gerät mit der Wegdatenaufzeichnung, was es durch Blinken der Satelliten-LED symbolisiert. Auf dem PC oder Mac lassen sich die im NMEA-Format vorliegenden Logfiles sehr einfach übertragen, da sich das Gerät als gewöhnlicher Datenträger – wie es etwa auch ein USB-Stick macht – anmeldet.
Es gibt verschiedene Modi zum Aufzeichnen der Wegdaten, wobei ich für meine Zwecke die einfachste und am wenigsten umfangreiche gewählt habe. Dabei zeichnet der Logger in einem Intervall von 10 Sekunden die Zeit und die geographische Länge und Breite auf. Es gäbe auch noch Modi mit Geschwindigkeit etc., was aber für mich nicht von Belang ist. Im von mir gewählten Modus beträgt die Logdateigröße für eine vierstündige Wanderung etwa 100kB.
Der Stromverbrauch ist dabei moderat, die Akkus halten meinen ersten Erfahrungen nach die im Datenblatt angegeben 20 Stunden Betrieb leicht durch.

Bei meinen Ausflügen und Wanderungen habe ich das Gerät meist am Rucksack oder an einer Gürtelschlaufe hängen, was problemlos funktioniert.

Am Computer verwende ich dann folgende Programme (alles Freeware):
GPSBabel, um die NMEA-Daten in das verbreitete gpx-Format umzuwandeln.
GPSPhotoLinker am Mac, um die aufgenommenen Foto mit den Geodaten zusammenzuführen. Das Programm unterstützt dabei gleichermaßen JPEGs wie auch Canon RAWs. Anfänglich wirkt es ein bisschen kompliziert, es bietet aber viele gute Funktionen und Eingriffmöglichkeiten.
GeoSetter unter Windows, ähnlich wie das vorangegangene; kann darüberhinaus auch kmz-Dateien erzeugen, die mit
Google Earth betrachtet werden können. Weiters lassen sich kmz-Dateien auch mit
Google Maps direkt online einbinden und anzeigen. Ein Beispiellink hier.

Am Amod AGL 3080 gibt es im Grunde nur einen Punkt der mich stört. Das ist jene (Fehl-)Konstruktion, dass man jedes Mal den Befestigungsgurt abnehmen muss, um das USB-Kabel einstecken zu können. Wäre ansich kein Problem, strapaziert den eher billigen Klettverschluss aber unnötig, der wahrscheinlich bald nicht mehr wirklich gut hält.

Alles in allem bin ich einerseits mit dem Amod AGL 3080, als auch mit der verwendeten Software sehr zufrieden. Damit ist das Geotagging eine simple, wenngleich auch eine nicht gänzlich unaufwändige Angelegenheit. Für mich ist es jedoch toll, meine Bilder auch genauen Positionen auf der Landkarte zugeordnet zu haben.
Zum Abschluss noch meine Blogbeiträge zum Thema Geotagging, und meine geogetaggten Bilder bei Flickr auf der Karte.

Bei Fragen zum Thema Geotagging oder zum Amod AGL 3080 stehe ich gerne zur Verfügung!

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