cranfield Archiv

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„In Vielfalt geeint“ – Die EU nach dem #Brexit

Das Vereinigte Königreich hat heute für seinen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Mich persönlich erfüllt diese Entscheidung mit Betroffenheit.

Wirtschaftlich betrachtet bin ich überzeugt, dass der Kontinent und die Insel einen sinnvollen Weg finden, gemeinsame Geschäfte zu machen. Beide Seiten haben größtes Interesse keine Beschaffungs- und Absatzmärkte zu verlieren. EU ist aber mehr als Bruttoinlandsprodukt.

„In Vielfalt geeint“ lautet das Motto der Europäischen Union.
Ich habe diese Einigkeit während meines Studiums in England am eigenen Leib erfahren. Studierende aus allen möglichen Ecken der Union studierten, wohnten, diskutierten, feierten, … zusammen in einem der historisch bedingt multikulturellsten Länder der Erde. Es war eine besondere Atmosphäre von Einheit und Freiheit und Fortschritt, damals in Cranfield in der Pampas zwischen London und Birmingham.

Es fällt mir schwer zu fassen, dass ich meinen erwachsenwerdenden Kindern vielleicht einmal erzählen muss: „Ich in eurem Alter war in der privilegierten Lage war, ein gemeinsames Europa als meine Heimat bezeichnen zu können. Ich konnte mir aussuchen wo ich lebe, studiere und arbeite.“

Soweit darf es nicht kommen. Wir müssen alles daran setzen, dass der Brexit keinen Dominoeffekt in Richtung des steten Bröckelns der Europäischen Einheit wird.
Zuviel steht am Spiel, sagen mein Verstand und vor allem auch mein Gefühl.

Gruppenfoto meines Studienganges am Tage der Abschlussprüfung (nicht alle Kollegen im Bild). >30 Studierende, 15 Nationen der EU und darüber hinaus.

Gruppenfoto meines Studienganges am Tag der Abschlussprüfung (nicht alle Kollegen im Bild).
>30 Studierende aus 15 Nationen der EU und darüber hinaus.

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Graduation Ceremony an der Cranfield University

Hallo liebe Besucher!

Vergangene Woche wurde das Kapitel „Studium in UK“ für mich offiziell beendet.
Die Diplomprüfung liegt zwar bereits über 8 Monate zurück, den feierlichen Abschluss markierte aber erst jetzt im Juni die Graduation Ceremony, zu der ich nochmals nach Cranfield gereist bin.

Ein eigenartiges Gefühl, nach einem dreiviertel Jahr wieder in die vertraute Umgebung der Cranfield University zurückzukommen, um sich jetzt endgültig von ihr zu verabschieden.
Es war toll mit einem großen Teil der Kollegen noch einmal persönlich plaudern zu können – als Jahrgangssprecher freue ich mich besonders dass alle „Schäfchen“ eine für sie passende Anstellung in ihrem jeweiligen Heimatland oder in Großbritannien bekommen haben!

Ich bin sehr dankbar, die Möglichkeit eines Studienjahres in England bekommen zu haben. Ich möchte all die Erfahrungen – weit mehr als die Studieninhalte – auf keinen Fall missen!

Im Zuge der Reise zur Sponsion verbrachten wir auch einen Tag an der Küste in Southend-on-Sea und in London. Mehr Bilder davon könnt ihr hier sehen: Bilder bei Flickr

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Abschluss des Studiums an der Cranfield University

Hallo liebe Besucher!

Vergangene Woche habe ich nach 11 Monaten mein Studium Engineering and Management of Manufacturing Systems an der Cranfield University abgeschlossen.

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass wir über Frankreich, Luxemburg und Belgien nach England gereist sind und das Studium begonnen hat. Ich hatte das Glück einen wunderschönen Herbst zu erleben. England war ganz und gar nicht nebelig und grau, so wie es der allgemeinen Erwartung entsprechen würde. Gleich zu Beginn nutzte ich die noch prüfungsfreie Zeit für Ausflüge nach Cambridge und Oxford, später ging es dann auch nach London und an die englische Südküste. Um Ostern stand dann eine größere Reise nach Schottland am Programm.
Tolle Wochenenden verbrachte ich auch in Belgien und den Niederlanden.

2012-12September-06_14-51-08Studienmäßig ging auch einiges weiter in dem Jahr. Es war weniger die fachliche Weiterbildung, die mich positiv auf das Jahr zurückblicken lässt, sondern viel mehr die internationale Erfahrung die ich sammeln konnte. Ich habe mit Mitstudenten und Betreuern aus mehr als 15 Nationen Kontakt in Vorlesungen, Projekten und in der Freizeit. Es sind tolle Erinnerungen, die mich sicher mein ganzes privates und berufliches Leben begleiten werden.
Im Studium ging es nach einem intensiven Vorlesungsblock aus 8 Modulen, 4 Prüfungen und 4 Studienarbeiten weiter mit dem Gruppenprojekt, das wir sehr erfolreich zu Ende führen konnten. Die anschließende Diplomarbeit schloss ich wie gesagt vergangene Woche in England mit einer Präsentation ab – damit auch offiziell mein Studium an der Cranfield University. Nun warte ich nur noch auf die Beurteilung der Diplomarbeit und mein Zeugnis.

Insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr mit unglaublich vielen wertvollen Eindrücken!
Ich kann jedem Studenten empfehlen, einmal für ein Jahr aus dem gewohnten Unialltag auszubrechen und seinen Horizont in vielfältiger Weise im Ausland zu erweitern. Vor allem wir Österreicher sind sehr priviligiert in Bezug auf Auslandsstudien. Ich habe niemanden kennengelernt, der/die bessere Unterstützung vom Heimatland erhalten hat als ich und meine österreichischen Kollegen.
Dafür bin ich auch sehr dankbar und hoffe, nach meinem Studienabschluss an der TU Graz und einem Berufseinstieg der Gesellschaft wieder vieles von dem Zurückzugeben, was sie bisher schon für mich getan hat.

Nun neigt sich meine Studentenzeit dem Ende zu und neue Herausforderungen warten. Schön, dass ich die letzte Zeit meines Studiums an der TU Graz in vertrauter und liebgewonnener Umgebung verbringen kann, wenngleich noch einiger Einsatz für den Studienabschluss und für meine Bewerbungen erforderlich ist.
Ich hoffe, Ende des Jahrs dann endgültig auf meine abgeschlossene Studienzeit zurückblicken zu könnnen.

Jakob

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Nur ein Foto: Cranfield EMMS Course 2011/12

Cranfield EMMS Course 2011-12

Unser Studiengang Engineering and Management of Manufacturing Systems (EMMS) an der Cranfield University: ca. 35 Personen aus >12 Nationen.

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Abschluss des Gruppenprojektes

Hallo liebe Freunde!

Drei Monate, 989 Emails, zahlreiche Telekonferenzen und unzählige arbeitsreiche Stunden später … mein Gruppenprojekt an der Cranfield University ging gestern mit einer erfolgreichen Präsentation zu Ende.
Es war nicht immer leicht. Die Zusammenstellung aus 5 Teammitgliedern aus 5 Nationen (Frankreich, UK, Japan, Ghana und Österreich) brachte von Haus aus Spannung in die Gruppe, aber barg auch Potentiale. So konnten wir etwa unsere Literaturrecherche auf zahlreiche Länder und 4 Sprachen ausdehnen.

Schließlich konnten wir unser Partnerunternehmen und unsere Kommission mit dem Ergebnis zufriedenstellen. Ein tolles Gefühl, das Projekt gut abgeschlossen zu haben!

Jakob

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Nur ein Foto: Morgennebel

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Heute Morgen in Cranfield, UK.

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Nur ein Foto: Sonnenuntergang in Cranfield

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Spaziergang bei Sonnenuntergang über Cranfields Felder.

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Nur ein Foto: Winterspaziergang

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Auch in Cranfield gibt es im Moment Schnee, passend für einen Winterspaziergang über die Felder.

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Schnee in Cranfield

Hallo liebe Besucher!

Kaum scheit es in Cranfield, werden die Post-Graduate-Studenten zu Kindern. Nächstens wird ausgeschwärmt rund um die Studentenheime, im Schnee gestapft, Schneemänner werden gebaut, Schneeballschlachten veranstaltet … für viele ist es halt auch das erste Mal im Leben, dass sie Schnee sehen (nach ein paar kurzweiligen Flocken Ende 2011).

Bilder bei Flickr

Jakob

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Gruppenprojekt – A Smarter Planet

Hallo liebe Besucher!

Kaum angekommen in Großbritannien, ist auch schon der erste Teil meines Masterstudiums schon wieder vorbei. 🙂
Ende Jänner hatte ich die letzte Vorlesung und meine letzte Studienarbeit abzugeben und schloss damit den viermonatigen Vorlesungsblock ab. Vergangene Woche starteten wir in die zweite Phase, in das dreimonatige Gruppenprojekt. Nach meiner anfänglich leichten Enttäuschung über das mir zugeteilte Thema bin ich nun echt begeistert davon. Ich darf mich, zusammen mit vier Kollegen aus Frankreich, Japan und Ghana, mit dem Thema „Internet of Things“ bzw. übergeordnet „Smarter Planet“ beschäftigen. Wir arbeiten mit einem britischen Unternehmen im Gesundheitsbereich und mit IBM zusammen, um die Potenziale der integrierten Informationtechnologie für diesen Bereich zu erforschen. Unser Gruppenprojekt ist ein Teil eines großen Forschungsprojektes des Technology Strategy Boards der britischen Regierung, das heißt, dass unsere Ergebnisse zum Formen der britischen Strategie in diesem Bereich beitragen sollen – das motiviert natürlich!

Worum geht es hierbei eigentlich? Ich denke das folgende Video von IBM zum Leitthema „A Smarter Planet“ zeigt sehr gut die zugrundeliegenden Ideen auf, wobei wir vor allem den angesprochenen Gesundheitsaspekt betrachten.

Es geht also grundlegend um die Vision, „einen Planeten zu schaffen, der intrumentiert, vernetzt und intelligent ist“.

Die Aufgabenstellung ist natürlich relativ neuartig, aber dafür umso spannender. Unsere Betreuer seitens der Uni und der Unternehmen sind wirklich gut und sehr hilfsbereit, sodass ich zuversichtlich bin dass wir am Ende ein gutes Ergebnis abliefern werden können.

Es wird eine spannende Zeit!
Jakob

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Cranfield University bei Nacht

Hallo liebe Besucher!

Nach der heutigen Prüfung (übrigens die voraussichtlich letzte in meinem Studium) habe ich mir Zeit genommen, einmal am Abend loszuziehen um Nachtaufnahmen vom Campus der Cranfield University zu machen.
Es war kalt und windig und die Finger froren, aber die Ergebnisse entschädigen mich für diese Unannehmlichkeiten.


Bilder bei Flickr

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Rückblick auf die ersten drei Monate in Großbritannien

Hallo liebe Besucher!

Unglaublich, seit drei Monaten bin ich nun hier an der Cranfield University.

Mit meinem Studium habe ich genau die richtige Wahl getroffen. Der Kurs Engineering and Management of Manufacturing Systems interessiert mich sehr, man wird gefordert und gefördert und sehr zum sebstständigen Arbeiten animiert – das alles ist für mich spitze. Als Jahrgangssprecher habe ich auch einen Einblick in die Kursadministration und ein gutes Verhältnis zu den Vortragenden, was natürlich nie von Nachteil ist.
Eine Sache in der britischen Hochschullandschaft ist jedoch für einen Österreicher ungewöhnlich: Während in Österreich bei Prüfungen die Anforderungen praktisch linear mit den Noten steigen, kann man hier fast von einem exponentiellen Anstieg sprechen. Mehr als 85% zu erreichen ist kaum möglich, und während man nicht allzuschwer positiv beurteilt wird, steigen die Anforderungen für für 70 und 80% überproportional. Ich kann eigentlich sehr zufrieden sein mit meinen ersten Noten, wenngleich ich nach österreichischer Erfahrung „andere“ Beurteilungen erwartet hätte.

Wirklich Glück hatte ich auch mit den Leuten hier, sowohl in meinem Kurs als auch in meinem Studentenwohnheim. Im Kurs bildete sich bereits eine konstruktive Gemeinschaft und ein guter Zusammenhalt zwischen den doch sehr unterschiedlichen Leuten aus allen Teilen der Welt. Über die Mitbewohnern kann ich keineswegs klagen, unsere multikulturelle Wohngemeinschaft funktioniert sehr harmonisch. Ich freue mich besonders über meine britische Mitbewohnerin, die mir regelmäßig Englischstunden gibt um mich auch sprachlich gezielt weiterentwickeln zu können.

Eines, was ich bisher noch wenig gemacht habe, ist mir das Land anzuschauen. Einerseits weil es in der Umgebung von Cranfield in meinen Augen wenig Sehenswertes gibt – ich war bereits bei Highlights wie Cambridge oder Oxford – und andererseits weil im Studium ohnehin genug zu tun ist, auch an den Wochenenden. Im Frühjahr habe ich aber vor, mit dem Auto vermehrt Ausflüge zu unternehmen, man möchte ja auch kulturell etwas mitbekommen wenn man im Ausland studiert.

In der Woche vor meiner lehrveranstaltungsfreien Zeit zu Weihnachten habe ich mir die wahrscheinlich arbeitsreichste Woche meines Lebens auferlegt. Eine relativ schwierige Prüfung und aufwändige Studienarbeiten waren zu erledigen. Aber ich wusste ja wofür ich es mache – für eine geruhsame Weihnachtszeit in Österreich.

Auf die Reise dorthin begebe ich mich jetzt.
Letzte Grüße aus UK im Jahr 2011!
Jakob

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Erster Preis für unser Unternehmenskonzept

Hallo liebe Besucher!

Value Proposition Competion at Cranfield University with Visual Identity, Milton Keynes.

Mit dem ersten Preis wurde unser Team in einem Wettbewerb einer in Milton Keynes ansässigen Design-Agentur ausgezeichnet. Im Rahmen unserer Lehrveranstaltung über Innovation erarbeiteten wir ein 5-Jahres Konzept für die Agentur: Wo steht das Unternehmen in 2016? Welche Produkte und Dienstleistungen bietet es an? Welche Kundensegmente bedient es? Welche Technologien setzt es ein?
Unsere Vorschläge hierzu überzeugte die Jury offensichtlich, weshalb wir uns am Ende über den ersten Platz freuen durften.

Value Proposition Competion at Cranfield University with Visual Identity, Milton Keynes.
Danke an die Teamkollegen!

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Nur ein Foto: Erster Frost in Cranfield

Frost

Frostige morgendliche Laufrunde hier in Cranfield, UK.

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30 Tage in Cranfield

Hallo liebe Besucher!

Seit 30 Tagen bin ich nun hier in Großbritannien, an der Cranfield University.

Diese Zeit war bereits sehr ereignisreich, ich habe unzählige neue Leute kennengelernt, die Umgebung erkundet und an der Uni viele neue Eindrücke erhalten. Die Lehrveranstaltungen erweisen sich als anspruchsvoll, indem sie in kurzer Zeit einen großen Stoffumfang abdecken. Übernächste Woche steht die erste schriftliche Prüfung an, danach kann ich bereits besser einschätzen, wie schwierig die Lernerfolgskontrollen sein werden. Von meinem Studiengang wurde ich zum Course Representative gewählt, was mir über das Studium hinaus einiges an Arbeit aber auch Spaß bereitet.

Sehr zufrieden bin ich nach wie vor mit meinem Studentenheim. Auch wenn es sehr kostspielig ist, bin ich froh, genau dieses gewählt zu haben. Wie sich herausstellte, ist es wirklich die schönste Unterkunft hier in Cranfield, während andere teilweise bereits recht abgewohnt sind. Auch mit den Wohnungskollegen – einer Französin, einem Griechen, einer Britin und einem Spanier (der leider übersiedelt) – habe ich einen Glücksgriff gemacht. Wir verstehen und sehr gut und haben alle die gleichen hohen Anforderungen an (Nacht-)Ruhe und Sauberkeit in der Küche, was ja keinesfalls selbstverständlich ist.

Entgegen der allgemeinen Meinung über das feucht-kalte britische Herbstwetter muss ich festhalten, dass ich während meiner ersten 30 Tagen hier in Cranfield erst einmal Regen untertags erlebt habe. Wir hatten bisher großes Glück mit dem Wetter und genießen einen sehr schönen Herbst.

Die Zeit hier in Cranfield war also bisher recht in Ordnung für mich. Ich schätze es sehr, dass ich vor allem via Internet Kontakt meinem Freundes- und Verwandtenkreis halten kann und dass ich auch via Internet, wenn ich möchte, österreichisches und deutsches Fernsehen, Radio und Zeitungen konsumieren kann – um nicht ganz den Bezug zur Heimat zu verlieren. 😉

Hart zu arbeiten, um das Maximale aus dieser Gelegenheit des Studiums in UK herauszuholen, ist meine Absicht in diesem Jahr. Der Zeitplan ist bis Weihnachten mit Vorlesungen und Prüfungen dicht gefüllt, ehe das Studium dann im zweiten Halbjahr anwendungs- und projektorientiert sein wird. Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Wochen und hoffe, dass ich mit ordentlich Fleiß meine persönlichen Ziele erreichen kann.

Jakob

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Ein virtueller Blick in … den Waschraum

Hallo liebe Besucher!

Dass die Cranfield University von technikbegeisterten Menschen bevölkert wird, ist an vielen Stellen sichtbar. Deutlich wird dies auch an manchen Stellen, wo man es nicht sofort vermuten würde, etwa im Waschraum meines Studentenheimes.

Die dort zu Verfügung stehenden Waschmaschinen und Wäschetrockner sind mit mit dem Internet verbunden, sodass man über eine Webseite den aktuellen Status (frei, besetzt, verbleibende Waschzeit) abrufen kann. Ein Vorteil: Man kann sich den Weg in den Waschraum ersparen, während man sonst hätte hingehen müssen um nach freien Maschinen zu sehen.

Außerdem können einem die Waschmaschinen auch eine Email schreiben, wenn sie frei geworden oder mit dem eigenen Waschvorgang fertig sind.

Cooler Nebeneffekt der Datenerhebung im Waschraum ist auch, dass man sich eine Statistik anzeigen lassen kann, in welchem Zeitraum im Wochenverlauf die Auslastung niedrig und damit ein guter Zeitpunkt zum Waschen ist.

Mir gefällts! 🙂

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Vorlesungen und Sport in Cranfield

Hallo liebe Besucher!

Nach den ersten Tagen des Studiums hier an der Universität in Cranfield haben sich bereits einige Dinge abgezeichnet:

  • Um das gesamte Masterstudium in einem Jahr durchziehen zu können, sind die Lehrinhalte sehr komprimiert. Die Unitage sind lang und sehr intensiv, die Inhalte werden zügig und ohne deutlich in die Tiefe zu gehen vermittelt. Bei den Prüfung wird aber eingehendes Verständnis verlangt, das bedeutet, eine Vertiefung der Themen im Selbststudium ist nötig.
  • Bisher gab es jeden Tag eine Hausaufgabe, etwa die Vorbereitung von Fallstudien, was natürlich nicht erfreulich ist aber noch ein bisschen Zeit im Hörsaal spart.
  • Die Vortragenden sind äußerst bemüht und gehen gern auf Fragen der Studenten ein. Die Antworten werden knapp aber präzise abgehandelt.
  • Es wird viel Wert auf Gruppenarbeit und kleine Spontanpräsentationen gelegt.
  • Obwohl ich einige Komponenten der ersten Vorlesungen bereits einmal gehört habe, gibt es natürlich immer wieder etwas Neues zu lernen. Mir gefallen die straffen und intensiven Unterrichtseinheiten – sie geben vor allem eines: Verständnis für Zusammenhänge. Das ist wonach ich suche.

Heute waren die Vorlesungen unter dem Motto „Free For Sports“ früher zu Ende und ich hatte Zeit für eine Laufrunde um den Flugplatz der Cranfield University. Sie umfasst etwa 7 Kilometer Strecke auf Feldwegen und Wiesen – perfekt für mein „Fitnessprogramm“. 😉

Jakob

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Erste Woche in Cranfield

Hallo aus Cranfield!

Die erste Uniwoche hier in GB liegt hinter mir. Das Programm umfasste „Kennenlernaktivitäten“ in der Grupppe, grundlegende Einführungen in die Studienorganisation, in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Plagiate, Präsenationstechniken und Auffrischungen von Statistik und EDV-Kenntnissen.

Abseits des Hörsaales konnte ich schon viele interessante Mitstudenten aus der ganzen Welt kennenlernen, in der erste Woche boten hierfür viele Aktivitäten am Campus.

Fest vorgenommen habe ich mir, auch hier in Cranfield viel Sport zu machen. Es werden unzählige Sportkurse angeboten (Rugby, Krafttraining, Volleyball, usw.), ich traf aber die Entscheidung, mich auf Ausdauersport wie laufen und eventuell Rad fahren zu konzentrieren. Das erspart mir einerseits die Einschreibegebührung, macht mich terminlich nicht abhängig und lässt mich die Umgebung der Uni in idealer Weise kennenlernen und erleben.

Morgen geht es dann mit dem ersten richtigen Vorlesungsmodul „Operations Management“ los. Die Unterlagen hierfür bekamen wir bereits, sodass ich den heutigen Tag schon für Vorbereitungen nutzen kann. Ich möchte schließlich das Maximum an Lernerfolg erreichen und die Zeiten im Hörsaal ansich sind äußerst reduziert.

So, nun gehts also los – ich bin gespannt was die kommenden Wochen an neuem Lerninhalt bringen.
Jakob

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MSc an der Cranfield University

Hallo liebe Besucher!

Erster Tag meines neuen Studiums an der Cranfield University: Erledigt!

2011-09September-30_18-21-14

Nachdem ich mich vergangene Woche bereits registriert habe, stand nun der Beginn der Einführungswoche am Programm. Soweit ich es bisher beurteilen kann, wird das Jahr hier in England sehr arbeitsintensiv. Der Terminkalender ist äußerst dicht gedrängt, es werden mir demnach in den kommenden 11 Monaten nur wenige freie Tage bleiben.
Aber ich bin ja hier um etwas zu lernen, und dazu ist mein Studium “Engineering and Management of Manufacturing Systems” einfach großartig. Die Lehrenden sind ungemein ambitioniert und ein jeder ist hilfsbereit und um die Studierenden bemüht. Ich bin mir sicher, dass mir eine spannende und sehr lehrreiche Zeit bevorsteht.
Neben den Studieninhalten selbst ist natürlich auch das Kennenlernen von Kollegen aus der ganzen Welt ein Anreiz für ein derartiges Studiums. In den ersten Tagen konnte ich schon viele, viele nette Leute aus der ganzen Welt kennenlernen und Kommilitonen finden, mit denen ich in Zukunft sicher einige Zeit verbringen werde.

Einen kleinen Überblick über den Campus, der praktisch einsam und nur von Wiesen und Weiden umgeben im Londoner Nordwesten liegt, findet ihr in dieser Galerie:


Fotos bei Flickr

Ihr werdet bald wieder von mir hören,
Jakob

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Auf ins Auslandsabenteuer!

Hallo liebe Besucher!
Auslandaufenthalte in UK und Schweden

„The world is a book and those who do not travel read only one page.“
(Saint Augustine)

Getreu diesem Zitat schlage ich in naher Zukunft zwei weitere Seiten in diesem Buch auf: Ich habe die großartige Möglichkeit, sowohl ein facheinschlägiges Praktikum in Schweden als auch ein Auslandsstudium in Großbritannien absolvieren zu dürfen. Das bedeutet, dass die kommenden Monate große Veränderungen bringen werden und ich viele neue Dinge lernen und erleben darf.

Zu Beginn stehen im Sommer zwei Monate Arbeit für Böhler Uddeholm an der Universität Karlstad bzw. an der Firmenniederlassung Hagfors an. Dort darf ich ein eigenes Projekt im Bereich Strategieentwicklung bearbeiten, worauf ich schon unglaublich gespannt bin. Zum einen freut es mich sehr, ein Praktikum in Schweden bekommen zu haben, zum anderen wird die Tätigkeit sehr herausfordernd sein und ist damit genau das, wonach ich suchte. Alle Vorbereitungen (Anreise, Unterkunft, etc.) sind getroffen, somit blicke ich voller Zuversicht und Begeisterung auf diese neue Herausforderung!

Ab Herbst darf ich dann an der Cranfield University in Großbritannien das Studienprogramm „Engineering and Management of Manufacturing Systems“ belegen. Es handelt sich hierbei um ein anspruchsvolles einjähriges Masterstudium, nach dessen Absolvierung ich auch meinen DI an der TU Graz abschließen kann (so alles funktioniert wie von mir geplant). Die Universität liegt in der Nähe von London, hat einen eigenen Flugplatz (*gg*) und beherbergt rund 4200 (fast ausschließlich Postgraduate-)Studenten. Ich sehe das Studium in Cranfield als einmalige Chance an, bereits während meines TU-Graz-Studiums weitreichende Erfahrungen im internationalen Umfeld zu machen, Mitstudenten und Lehrende aus der ganzen Welt kennenzulernen und – auch wichtig – mein Englisch zu perfektionieren.

Ich gehe mit meinen Vorhaben ganz sicher nicht den einfachsten Weg, aber ich denke einen überaus spannenden und lehrreichen. Er bringt auch Änderungen und Entbehrungen im privaten Umfeld mit sich, hier bedanke ich mich jetzt schon für das Verständnis und die großartige Unterstüzung meines gesamten Umfeldes!

Ich bin sehr gespannt was das kommende Jahr bringen wird. Um euch auch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen, habe ich dieses Auslandstagebuch auf meiner Homepage eingerichtet. Außerdem werde ich spontanere Eindrücke wieder bei Twitter posten, telefonisch könnt ich mich auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten unter der gewohnten österreichischen Telefonnummer erreichen und falls ihr mich nicht nur hören sondern auch sehen wollte, böte sich ein Skype-Videoanruf an. 🙂
Es würde mich freuen, wenn ich meine Eindrücke mit vielen Leuten teilen kann. Ich bekomme diese tollen Chancen geboten und möchte dafür auch meine Erfahrungen weitergeben!

Auf bald!
Jakob