handy Archiv

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Die beste Kamera …

… ist jene, die man bei sich hat.

Hallo liebe Besucher!

Das obenstehende Sprichwort war immer schon richtig, es ist im Jahr 2014 aber vielleicht relevanter als je zuvor.
Als vor gut zehn Jahren die ersten Mobiltelefone das Fotografieren lernten – damals meist noch mit kuriosen Ansteckkameras – galt dies als unnötige Spielerei, die beim Anwender durch die wirklich schlechte Bildqualität der ersten Geräte umgehend Frustration auslöste. Die technische Entwicklung machte aber in den darauffolgenden Jahren unglaubliche Schritte, sodass Handykameras bald durchaus brauchbare Ergebnisse für den Alltagsgebrauch ermöglichten. Durch die Verbreitung von großformatigen Touchscreen-Smartphones und deren Eignung für das Aufnehmen, Betrachten und Teilen von Fotos hat die Handyfotografie dann förmlich abgehoben.

best-of-mobile-phone_flickrHeute sind wir an einem Punkt, an dem die Handykameras derartig gute Bilder liefern, dass für die meisten Leute kaum noch ein Bedarf für dezidierte Fotokameras besteht. Hat man keine speziellen Anforderungen an den Brennweiten-/Zoom-Bereich oder möchte man nicht ambitionierter in die Fotografie einsteigen, bietet ein Smartphone heute alles was man benötigt. Das Wichtigste ist aber, und das führt mich zurück an den Beginn des Artikels, dass man heutzutage wirklich immer und überall mit dem Smartphone eine leistungsfähige Kamera bei sich hat. Was nützt eine professionelle Kameraausrüstung, wenn man sie aufgrund der unhandlichen Abmessungen und des untragbaren Gewicht nicht dabei hat, wenn sich ein Motiv anbietet abgelichtet zu werden?

Seitdem ich Anfang 2010 ins Smartphone-Zeitalter gewechselt bin, ist für mich eine gute Kamera zum ständigen Begleiter geworden. Es gibt soviele Fotos, die mir viel bedeuten und an denen viele schöne Erinnerungen hängen, die ohne eine Kamera in der Hosentasche nicht denkbar gewesen wären. Es sind Bilder aus dem Alltag, und nicht zuletzt die Möglichkeit, diese Momente auf einfachste Weise mit Freunden und der Welt zu teilen, die den Reiz der Smartphone-Fotografie ausmachen.

Ich habe heute einen Ausflug durch mein Archiv an Handyfotos gemacht und wurde an viele besondere Momente erinnert, die ohne Handykamera wahrscheinlich nie den Weg auf einen Bildsensor gefunden hätten. Ein Best-Of dieser Bilder gibt habe ich hier zusammengestellt:

Bilder bei Flickr | Landkarte

Für mich wird das Smartphone auch auf Dauer eine gute Fotokamera nicht ersetzen, diese aber mit Sicherheit weiterhin ideal ergänzen und genau in diese Momente festhalten, in denen ansonsten schlicht keine Kamera zur Hand wäre.

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Smartphone oder Kamera? Das Nokia Lumia 1020.

Hallo fotobegeisterte Besucher!

Ich habe kürzlich über meinen momentanen Zugang zur Fotografie geschrieben: Voll-digital, handlich und aufs Wesentliche beschränkt – also der Umstieg von Spiegelreflexkameras (DSLR) auf das spiegellose Sony NEX-System. Im Alltag spielt heutzutage aber auch eine andere Art der Fotografie eine wesentliche Rolle, nämlich jene mit dem Smartphone. Es für mich kein Entweder-Oder, sondern eine Ergänzung. Worauf ich jedoch nicht verzichten möchte, dort und da nicht, ist Bildqualität und Gestaltungsmöglichkeiten (im Rahmen des technisch Möglichen). Nach der NEX-Geschichte nun ein aktuelles Statement zur Smartphonefotografie und zum Drüberstreuen eine aktuelle Geräte-Erfahrung.

Handykameras – mehr als Spielerei

Es ist noch nicht lange her, da waren die Kameras von Handys mit ihren VGA-Kameras gerade einmal gut genug, um verschwommene Bilder von Parkschäden beim Auto zu machen. Zu mehr wollte und konnte man sie nicht verwenden. Es zeichnete sich aber schon damals ab, worin der große Vorteil einer Handykamera liegt: Sie ist einfach immer dabei, weil man heutzutage einfach nie mehr ohne Handy unterwegs ist. Die Digitalkamera im Gegensatz dazu hat man meist nicht griffbereit, wenn man etwa nach dem Einkaufen ins Auto steigen möchte und die eingedrückte Autotüre sieht.

Mit der Zeit wurden die Kameras der Mobiltelefone immer besser. Auch die überzeugten Vertreter Handykameragegner-Gattung („Spielerei!“, „Miese Bilder!“, „Schau, meine DSLR kann das, dein Handy auch?“) müssen mittlerweile eingestehen, dass die Handykameras immer besser und für immer mehr Anwendungsfälle geeignet werden. Und das allem bei dem wesentlichen Umstand, dass die beste Kamera ohnehin jene ist, die man dabei hat.

In meinem Bildarchiv finden sich viele Bilder, die mit meinen Smartphones gemacht worden. Interessanterweise entstanden sogar einige meiner populärsten Fotos auf Flickr nicht mit einer DSLR, sondern mit einem Smartphone. Während jede Gerätegeneration eine bessere Kamera mitbringt, gibt es ein Handy am Markt, das die anderen in Sachen Bildqualität deutlich abhängt. Es kommt von den (ehemals :-/ ) Finnen von Nokia, in Form des Windows-Smartphones Lumia 1020. Es hat eine 41MPx-Kamera mitsamt Zeiss-Objektiv verbaut, und hat auch softwareseitig wesentlich mehr zu bieten als die simplen Apps der Konkurrenz. Alleine die Daten lesen sich interessant.

Der aktuelle Smartphonekamera-Benchmark – Lumia 1020

Nokia Österreich lud letzte Woche ins Kunsthistorische Museum in Wien ein, um das Gerät in den Räumlichkeiten des Museums zu testen. Vorweg, ich halte die Örtlichkeit für nur bedingt gut gewählt. Die Lichtverhältnisse im Museum sind wirklich eine Herausforderung für eine Kamera, das gedämpfte Licht würde es auch DSLRs und Co. Schwierigkeiten bereiten. Nichtsdestotrotz zeigte das Lumia 1020 bei den feinen Strukturen der Exponate und Details der Museums-Innenarchitektur, dass es jenes Smartphone ist, an dem sich die anderen messen müssen. Was die Bildqualität ansich angeht, kann ich aus eigener Erfahrung nur die Leistung bei sehr schwacher Beleuchtung beurteilen. Diese ist besser als erwartet (ich dachte nicht dass bei unserem Rundgang durch das Museum überhaupt herzeigbare Bilder entstehen), natürlich muss man die Qualität im Verhältnis zur Größe der Optik sehen. Aber kurz zusammengefasst – der Ottonormalverbraucher wird mit der Bildqualität des Lumia auch bei schwierigsten Lichtverhältnissen zufrieden sein. Spannend ist die Abbildungsleistung des hochauflösenden Sensors bei normalen Lichtverhätlnissen – wie andere Tests gezeigt haben, spielt das Lumia hier seine wahre Stärke aus.

Wirklich gut gefällt mir die Nokia „Pro Cam“ App, die Einstellmöglichkeiten der Kamera auf Niveau von sehr guten Digitalkameras hat. Meiner Erfahrung nach ist sie in dieser Hinsicht die beste, die man auf einem Smartphone finden kann. In Verbindung mit dieser App lässt sich das Lumia wirklich sinnvoll für Fotografie einsetzen (Belichtungszeiten bis 4 Sekunden, manuelle Einstellmöglichkeit der ISO-Empfindlichkeit etc. – alles komfortabel über „Drehregler“).

Ich sehe beim Lumia 1020 ein wesentliches Manko, was die Fotografiefunktionen anbelangt. Um an die Bilddateien in voller Auflösung zu gelangen, muss man das Gerät per USB mit einem Computer verbinden. Das Gerät selbst kann nur 5MPx-Versionen der Bilder versenden. Würde ich das Gerät unterwegs zum Fotografieren verwenden, würde ich die Bilder in voller Auflösung zu Flickr senden wollen, und keine heruntergerechnete Version. Ich würde aber meinen, das ist ein Problem, welches sich softwareseitig seitens Nokia mit einem Update lösen ließe.

Fazit

Alles in allem halte ich das Nokia Lumia 1020 für ein wirklich gelungenes Paket. Es vereint die aktuell beste Smartphone-Bildqualität mit Geräteabmessungen, die man als noch einwandfrei als „überallhin mitnehmbar“ bezeichnen kann. Genau das ist die Stärke von Handykameras – Nokia hat das verstanden und das wahrscheinlich Beste, was momentan technologisch möglich ist, daraus gemacht.

Ich kann euch ein paar Testbilder zeigen, die mit dem Lumia 1020 beim besagten Nokiaevent entstanden sind. Ich habe viel mit den Einstellungen gespielt um die Grenzen auszuloten. Alle Bilder sind ohne Stativ (teilweise mit aufgestelltem/angelegtem Gerät) entstanden, meist mit gezielt langer Verschlusszeit.
Die Bilder sind zur besseren Beurteilbarkeit völlig unbearbeitet, also in voller Auflösung direkt aus dem Gerät (welches offensichtlich leider teilweise etwas schief gehalten wurde …).

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Alle Bilder bei Flickr

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Tipps für langsame und volumenbeschränkte Internetverbindungen

Drei Wochen Internetnutzung ausschließlich mittels Tethering über das Handy bedeutet niedrige Verbindungsgeschwindigkeiten, lange Lade- und Reaktionszeiten und vor allem eine lästige Datenvolumenbeschränkungen.

Wer dennoch das Beste daraus möchte, für den habe ich ich zwei Empfehlungen:

Opera Turbo
Der Browser Opera bietet die Funktion Opera Turbo, bei der alle (unverschlüsselten) Bildinhalte in den aufgerufenen Seiten über Opera-Server geleitet werden. Diese komprimieren die Bilder stark und senden sie erst danach an den eigenen Computer weiter. Das resultiert in verbesserten Ladezeiten und geringerem Datenvolumen. Beides ist sehr willkommen bei Tethering mit dem Handy.

Limitierung der Bandbreite für Skype-Gespräche
Vor allem bei Skype Videochats entsteht ein hoher Datenverbrauch, der das monatliche Datenlimit schnell aufbrauchen kann. Das Problem ist, dass die Software immer bestrebt ist, eine möglichst hohe Bild- und Tonqualität zu erreichen und damit immer die maximale Bandbreite auszunutzen versucht. Ist die 3G-Verbindung gut, werden viele MB pro Minute über die Leitung gesendet.
Dieses Verhalten lässt sich in Skype ansich nicht unterbinden. Einfache Abhilfe unter Mac OS X schafft aber die systemweite Drosselung der Bandbreite. Für dieses “Traffic Shaping” ruft man die Terminal-Anwendung auf und gibt Folgendes hintereinander ein:

sudo ipfw pipe 1 config bw 300kbit/s
sudo ipfw add pipe 1 dst-ip 0.0.0.0/0

Damit wird der Netzwerkverkehr auf 300kBit/s beschränkt, was sich bei meinen Versuchen als sinnvolle unterste Grenze für Videochats herausgestellt hat. Natürlich kann man den Wert nach oben korrigieren, um bessere Videoqualität zu Lasten des Datenverbrauches zu erreichen. Um die Beschränkung aufzuheben, genügt die Eingabe des folgenden Befehls:

sudo ipfw flush

Mit diesen beiden Hilfsmittel lässt sich die Mobilfunk-Internetverbindung einigermaßen erträglich gestalten, wenngleich man bei längerer Nutzung sieht, dass “mobiles Breitband” einen vernünftigen kabelgebundenen Internetzugang wie DSL oder Kabel nicht ersetzen kann.

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Erste Erfahrungen mit Drei

Hallo liebe Besucher!

Ich bin kürzlich von bob zu Drei umgestiegen, um Kostenvorteile bei der Verwendung des Handys im Ausland nutzen zu können.

Meine ersten Erfahrungen sind teilweise gut, teilweise aber auch sehr unerfreulich.

  • In der Wohnung in Graz ist der UMTS-Empfang sehr gut, die Verbindungsgeschwindigkeiten ebenfalls. Speedtest.net am Handy hat in mehreren Messungen an verschiedenen Tagen Werte von ca. 450/200 kB/s (down/up) ergeben, was ein recht gutes Ergebnis ist. Zugute kommt hier, dass der nächste Sender zufällig auf einem Hausdach in der Nachbarschaft steht.
  • Negativ ist jedoch, dass es selbst in der Stadt Stellen gibt, an denen absolut kein Empfang gegeben ist. So zum Beispiel an der TU Graz in der Kopernikusgasse, wo „Emergency Calls Only“ ein Dauerzustand des Handys ist. Mit bob (A1-Netz) kannte ich solche Probleme gar nicht.
  • Manchmal kommt es auch zu Verbindungsabbrüchen, selbst wenn das Drei-Netz eigentlich verfügbar ist. „Voller Empfang“ wechselt mit „kein Empfang“ ab.
  • Dies ist nicht nur wegen der eingeschränkten Erreichbarkeit ärgerlich, sondern verursacht auch einen erhöhten Stromverbrauch und verringert so die Akkulaufzeit des Handys. Habe ich früher mein Smartphone alle zwei Tage aufgeladen, ist dies jetzt häufiger nötig.
  • Ein Umstand, den ich genauer und länger beobachten müsste, ist, dass bei Aufenthalten „am Land“, etwa in Lunz am See oder Wolfsberg, Probleme mit der Internetverbindung aufraten. Obwohl guter Empfang (UMTS bzw. EDGE) gegeben und alle Einstellung korrekt gesetzt waren, war oft kein Internetzugriff möglich.

Dies sind alles erste Erfahrungen seit dem Umstieg zum Anbieter Drei. Um die Qualität gut beurteilen zu können, sind längerfristige Beobachtungen nötig, somit sind die Probleme zur Zeit noch als Einzelfälle zu bewerten. Dennoch sind schon in der kurzen Zeit sehr viele Problemen aufgetreten, die ich aus jahrelanger A1-Erfahrung nur vom Hörensagen kannte.

Drei hat wirklich gute Angebote (Preis/Leistung), mein Umstiegsgrund war wie gesagt 3LikeHome – dieses Angebot ist ungeschlagen gut!
Ich werde sehen, ob sich meine heutige Meinung auf Dauer bestätigt, dass A1 in der österreichischen Mobilfunklandschaft einfach den Qualiätsführer darstellt.

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Umstieg zu Drei – Gedanken zum Mobilfunk-Roaming

Hallo liebe Besucher!

Kürzlich beschloss ich, mit meinem Handy zum Mobilfunkanbieter Drei zu übersiedeln.

3LikeHome‚Weshalb‘, werdet ihr euch fragen, war ich doch mit bob stets sehr zufrieden und immer für eine Empfehlung für den A1-Ableger zu haben. Der Grund ist einfach: 3LikeHome.
Man stelle sich vor, man fährt ins Ausland und kann sein Handy sorgenfrei weiternutzen. Normal telefonieren, normal Emails abrufen, normal surfen. Mit Drei geht das, zumindest in ein paar Ländern, in denen die 3-Mutter Hutchison Mobilfunknetze betreibt. Mein Glück ist, dass jene Länder, in denen ich mich in Zukunft vermehrt aufhalten werde, dabei sind. Wählt man sich dort ins Drei-Partnernetz ein, ist alles genauso wie wenn man sich im österreichischen Drei-Netz befände. Praktisch!

Ich sehe auch eine Vorbildwirkung für andere Mobilfunkkonzerne. Ich sehe keinen Grund, weshalb innerhalb der Europäischen Union den Mobilfunknutzern derartig hohe Roamingkosten verrechnet werden. Wir haben freien Warenverkehr, freien Personenverkehr etc. – doch beim Mobilfunk scheitert die Zusammengehörigkeit.
Außerdem wären ja alle österreichischen Mobilfunkanbieter in übergeordnete, europaweit agierende Konzerne eingebettet. Man könnte meinen, konzernweite Roamingfreiheit oder zumindest -begünstigung sollte nicht so schwer sein.

Meine Entscheidung ist also eine leichte: Im Ausland einen eigenen Vertrag abschließen und zwei Handys und zwei Telefonnummern nutzen? Oder aufs mobile Internet verzichten und fürs Telefonieren immer hohe Roaminggebühren zahlen? Oder einfach Drei anmelden und sich im Ausland wie in Österreich „fühlen“.

Wir brauchen mehr Europa!
Jakob

PS: Abermals bin ich froh, nicht in einem 24-monatigen Knebelvertrag mit einem Mobilfunker zu sein. Die Vertragsauflösung bei bob funktioniert jederzeit problemlos, die Rufnummernmitnahme sowieso.

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Nur ein Foto: Nach dem Regen

Nach dem Regen
(Klicken für schwarzen Hintergrund)

Ein Handyfoto mit dem Motorola Milestone und der App Camera360.

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Runtastic – der Onlinedienst für den technikbegeisterten Sportler

Hallo liebe Besucher!

runtasticDas letzte Mal, dass mir ein Onlinedienst ein richtiges „Wow“ entlockt hat, ist lange her. Doch nun ist es wieder soweit …

Nachdem ich immer wieder von runtastic gelesen habe, versuchte ich den Dienst nun selbst aus. Kurz gesagt ist runtastic eine Möglichkeit, mit Hilfe eines Smartphones seine Trainingseinheiten zu erfassen und anschließend in Bezug auf Strecke, benötigte Zeit etc. zu analysieren und Statistiken zu führen. Dazu stellt runtastic eine Smartphone-App zur Verfügung, die mittels GPS die Strecke und aufzeichnet und alle Daten an den Onlinedienst sendet. Anschließend kann man am Computer komfortabel die Analysen durchführen, ergänzende Notizen machen, Ergebnisse auf Facebook teilen und so weiter – alle Daten werden übersichtlich dargestellt:

Erste Versuche mit runtastic

Für mich ist die Möglichkeit der computerunterstützen Traininganalyse wieder ein zusätzlicher Ansporn, mehr Sport zu machen. Vor allem die Statistiken halten denke ich auch über längere Zeit die Motivation auf hohem Niveau. 🙂

Zu den technischen Aspekten muss ich sagen, dass der Dienst wirklich großartig funktioniert. Die Bedienung ist einfach, der Funktionsumfang groß ohne überfrachtet zu wirken, die Android-App funktioniert perfekt. Ich war anfangs skeptisch, ob ein solcher Dienst mit einem Smartphone in Bezug auf Akkulaufzeit überhaupt sinnvoll möglich ist und wurde überrascht – der Akkuverbrauch ist sehr gering und erlaubt auch ausgedehnte Trainingsaufzeichnungen.

Runtastic erhält von mir in jedem Fall eine klare Empfehlung!

Interessantes Detail: Der Dienst wurde von jungen FH- bzw. Uniabsolventen aus Oberösterreich entwickelt. Runtastic war außerdem der Gewinner der A1 Challenge for Apps 2010.

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Kaufberatung: Auswahlkriterien für moderne Smartphones (Teil 2 von 2)

Hallo liebe Besucher!

Im zweiten Teil der Smartphone-Kaufberatung (Teil 1) möchte ich auf die Hardware, auf Tarife und Kosten eingehen und prinzipielle Empfehlungen abgeben.

Überlegungen zur Gerätehardware

Wie bereits im ersten Teil beschrieben ist bei modernen Smartphones die Software (das Betriebssystem) das ausschlaggebende Kriterium, weniger die Hardware. Da die Entwicklungen in diesem Bereich mit unüberschaubarer Geschwindigkeit stattfinden, lohnt sich auch der Kauf eines High-End-Gerät nur für absolut Technikbegeisterte. Ich würde aus diesem Grund zu Mittelklasse-Geräten raten, denn der Preis, den man für die neuesten Spitzenmodelle zahlt, ist ein überproportional hoher.
Bestes Beispiel ist das Android-Handy ZTE Blade, das zum Beispiel bei Orange oder yesss (Hofer) erhätlich ist. Dieses 150-Euro-Gerät kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sehr empfehlen. In kaum einem Punkt ist es schlechter als mein ein Jahr älteres Motorola Milestone, hat jedoch bei der Anschaffung nur etwa ein Drittel gekostet.
Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrung rate ich zu günstiger Hardware – auch ein Topmodell ist in Wirklichkeit zum Kaufzeitpunkt schon wieder veraltet.

Größte Einschränkung – die Akkulaufzeit

Wie in so vielen Bereich der modernen Technik (Elektroautos, Laptops) ist auch bei den Smartphones der Akku der limitierende Faktor. Die modernen Smartphones bieten in Form von Apps die tollsten Funktionen, wichtig ist dabei jedoch immer, den Akkuverbrauch mit dem Nutzen der Anwendungen abzuwägen. Wer zum Beispiel Dienste wie Skype, Latitude, etc. ständig im Hintergrund laufen hat, wird mit einer Akkuladung kaum einen Tag auskommen. Während man es von konventionellen Handys gewohnt ist, den Akku nur zweimal pro Woche aufladen zu müssen, ist bei Smartphones (bei entsprechender Nutzung) mit einer Akkulaufzeit von maximal zwei Tagen zu rechnen.

Tarife und Kosten

Die Unterscheidung zwischen Smartphone und konventionellem Mobiltelefon sehe ich in der Internetintegration. Ein Smartphone zeichnet die intensive Einbindung von Internet- und Datendiensten aus, aus diesem Grund sehe ich einen Handytarif mit günstigem (inkludiertem) Datenvolumen als unerlässlich an. Smartphonebesitzer ohne einen derartigen Tarif, die meinen, sie benötigen diese Internetsachen ja nicht, kann ich nur bemitleiden – sie bezahlen einen sehr hohen Preis für ein hochentwickeltes Gerät, dessen Möglichkeiten bei weitem nicht nutzen.
Deshalb: Smartphone und mobile Datennutzung sind untrennbar miteinander verbunden – beim Vertrag auf inkludiertes Datenvolumen achten! Brauche ich kein Internet am Handy, brauche ich auch kein teures Smartphone.

Meine persönlichen Erfahrungen zeigen, dass selbst bei intensiver Datennutzung ein inkludiertes Transfervolumen 1GB pro Monat ausreicht – dies nur als Anhaltspunkt zur Tarifauswahl.

Prinzipielle Empfehlungen

Dieser Punkt ist schwierig – einerseits lassen sich in diesem anwenderspezifischen Bereich von Haus aus keine allgemeingültigen Aussagen treffen, andererseits finden die Entwicklungen in rasantem Tempo statt.
Sollte ich dennoch zwei Sätze zu jedem System sagen, würde ich folgende Aussagen treffen:

  • Außer Konkurrenz – Konventionelles Mobiltelefon
    Die deutlichste Empfehlung kann ich mit gutem Gewissen dem konventionellem Mobiltelefon mit robustem Gehäuse, einfacher Tastatur, simplen Grundfunktionen und günstigem Preis geben. Für die meisten wird ein derartiges Gerät ausreichen und dabei helfen, viel Geld zu sparen.

Wer sich jedoch wirklich für ein internetfähiges Handy entschieden hat, soll weiterlesen:

  • iOS am iPhone
    Wer sehr viel Wert auf schickes Design, verhältnismäßig klare Bedienung und gute Hardware legt und mit diversen Einschränkungen leben kann, ist mit dem iPhone gut bedient. Unbedingt jedoch die Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit des Gerätes durchrechnen – ein iPhone kostet im Vertragszeitraum von zwei Jahren ca. EUR 900.- (Beispiel A1, heutiger Stand)!
  • Blackberry
    Ich sehe für Privatanwender keinen Nutzen für ein Backberry-Gerät. Sollte man sich wirklich dafür interessieren, lohnt es sich genau nachzufragen, welche Dienste man ohne Zusatzkosten nutzen kann und ob sich das Gerät auch ohne die Zusatzpakete auszahlt.
  • Android
    Dieses Betriebssystem erhält von mir die großzügigste Empfehlung – es ist auf Smartphones aller Preiskategorien erhältlich, bietet viel und hat mit der nahtlosen Intergration der Google-Dienste wie GMail einen riesen Pluspunkt. Es ist jedoch nötig, sich in das System etwas einzuarbeiten, nicht alles funktioniert hier wirklich intuitiv.
  • Symbian
    Für diese Plattform kann ich praktisch keine Empfehlung abgeben, egal wie günstig das zugehörige Gerät auch ist. Wenn man ein richtiges Smartphone möchte, führt der Weg nicht über dieses Betriebssystem.

Ich hoffe meine Artikel haben euch einen guten Einblick in die wesentlichen Entscheidungskriterien beim Smartphonekauf gegeben!
Nochmals kurz zusammengefasst, der Auswahlprozess: Ja, Internet am Handy benötigt ⇨ Softwareplattform ⇨ Hardware ⇨ Anbieter und Tarif ⇨ Freude, immer und überall vernetzt zu sein! 🙂

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Kaufberatung: Auswahlkriterien für moderne Smartphones (Teil 1 von 2)

Hallo liebe Besucher!

In der Serie Kaufberatung möchte ich heute prinzipielle Kriterien für aktuelle Smartphones diskutieren.

Es gibt in dieser Kategorie keinen Universal-Tipp, der für alle Konsumenten gleichermaßen zutreffen würde. Aus diesem Grund sollte man sich einen kleinen Überblick über die am Markt befindlichen Geräte verschaffen um eine vernünftige Entscheidung treffen zu können.

Zuerst gilt es zu definieren, worum es bei Smartphones geht. Für mich persönlich ist ein Mobiltelefon, das eine starke Ausrichtung in den Bereich mobiler Internetnutzung hat, ein Smartphone. Andere Eigenschaften sind für die Kategorisierung nebensächlich – wie zum Beispiel ein Touchscreen, das sich eben als eine sinnvolle Eingabemethode herausgestellt. Bei der Herangehensweise, dass ein neues Handy zwingend ein Touchscreen-Gerät sein muss, wäre ich vorsichtig. In der Praxis erweist sich diese Eingabemethode nicht für jeden Anwendungsfall als praktisch (Stichwort Winterhandschuhe).

Muss es ein Smartphone sein?

Die allerwichtigste Frage wird meiner Erfahrung nach leider häufig übersehen: Brauche ich eigentlich ein Smartphone? Entsprechend der vorher genannten Definition des weborientierten Mobiltelefones muss man sich die Frage stellen, ob man das Internet wirklich immer in der Tasche haben muss. Ich nehme einmal an, dass wohl die wenigsten Durchschnittsbürger heutzutage das Internet wirklich immer benötigen. Fast jeder glaubt ein Smartphone zu brauchen, auch wenn er damit nur telefoniert und eventuell SMS schreibt. Da das Smartphone ein Internetgerät ist, muss auch der Handytarif Datentransfer bieten – ein Smartphone ohne Internetverbindung ist ein überteuertes Luxusobjekt ohne jeglichen Mehrwert. Deshalb: Wenn ich Internet am Handy nutzen will, dann richtig – Smartphone und großzügiger Datentarif. Wenn nicht, dann nehme ich ein konventionelles Handy und spare viel Geld.

Es geht um Software

Wie verschiedene Smartphone-Benutzer einander sehen.Ein Auswahlkriterium hat sich mit der Entwicklung der Smartphones grundlegend gewandelt: Stellte sich früher die Frage, welchen Gerätehersteller man bevorzugt, so muss heute die erste Frage lauten, welche Software (welches Betriebssystem) man nutzen möchte. Das Gerät selbst ist nicht mehr als eine Eingabe-, Verarbeitungs- und Funkeinheit -> interagiert wird mit der Software. Diese muss nach den eigenen Vorlieben und nach der sonst verwendeten Infrastruktur ausgewählt werden.
Ein paar ganz grundlegende Gedanken zu den verbreitetsten Betriebssystemen auf dem Markt:

  • iOS – das Betriebsystem von Apple
    Apple war mit dem iPhone der Pionier der modernen Smartphones und hat mit dem Betriebsystem iOS den Weg eingeschlagen, dem heute alle anderen Hersteller folgen. iOS legt größten Wert auf ansprechende Optik und einfache Bedienung, muss dafür jedoch teilweise Funktionalitäten aussparen. Zusatzprogramme „Apps“ können nur über den von Apple kontrollierten App Store bezogen werden, auch kontrolliert Apple genau, was der Kunde auf seinem Gerät nutzen darf und was nicht. Weiters ist der Kunde gezwungen, die PC-Software iTunes zu verwenden um das Gerät einzurichten und mit Musik etc. zu befüllen – ein unnötiger Umweg! Bei allen Einschränkungen bietet iOS trotzdem die wesentlichen Vorteile der einfachen und optisch ansprechenden Gestaltung.
  • Android – der Herausforderer Google
    Bereits kurz nach Apple brachte Google sein Betriebsystem Android auf dem Markt. Dieses ist frei verfügbar, prinzipiell „eher“ offen gestaltet und wird mittlerweile auf sehr vielen Geräten eingesetzt. Das wichtigste Argument für Android ist in meinen Augen die perfekte Integration der Google Dienste wie z.B. GMail. Wer am Computer gerne GMail nutzt, für den ist Android das Richtige. Weiters kann man Android weitreichend seinen eigenen Vorlieben anpassen. Nachteilig sehe ich die im Vergleich zu iOS nicht so ansprechend und weitaus weniger konsequente optische Gestaltung und die zunehmenen Probleme mit unterschiedlichen Betriebssystemversionen (was dem normalen Endverbraucher aber normalerweise kaum auffallen wird).
  • Blackberry – das Business-Gerät von RIM
    Blackberry ist der Inbegriff von Businessgeräten und Emails am Handy. Mittlerweile entwickelt sich das System auch in Richtung Konsumenten – die besonderen Vorteile kann es aber nur in einer bestehenden Blackberry-Infrastruktur ausspielen. Nutzt man sein Smartphone privat mit seinem normalen Emaildienst etwa des Providers sehe ich kein Argument für ein Blackberry.
  • Windows Phone 7 – spät aber doch
    Microsoft ist spät in den moderne Smartphonemarkt eingestiegen, in meinen Augen mit guten Ansätzen aber einer wenig überzeugenden Umsetzung. WP7 ist noch in der ersten Version am Markt, diese ist im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten recht eingeschränkt. Bei Android und auch iOS hat man gesehen, dass es einige Entwicklungsschritte geben muss, bis ein System wirklich gut wird. WP7 finde ich z.B. in Firmen sinnvoll, wo die ganze Kommunikation mit Microsoftprodukten (Exchange) abgewickelt wird und Office eine wichtige Rolle spielt.
  • Symbian – am absteigenden Ast
    Der einzig verbleibende Anbieter von Symbian-Handys ist Nokia. Der größte Handyhersteller der Welt hat den Trend zu modernen Smartphones über Jahre hindurch komplett verschlafen und setzt bei seinen aktuellen Geräten auf Software, die nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegt. Kurz gesagt: Ich würde nicht zu Symbian-Geräten raten und hoffe für Nokia, dass sie bald auf ein konkurrenzfähiges Betriebsystem umschwenken.

Dies war nun ein kurzer Überblick der verbreiteten Betriebsysteme für Smartphones. Das ist der Punkt, der zu allererst überlegt und entschieden werden muss, wenn ein Smartphone angeschafft werden soll. Hat man sich entsprechend seiner Vorlieben für ein Betriebssystem entschieden, kann man zum nächsten Punkt übergehen – Hardware.

Diese ist Inhalt des zweiten Teils der Kaufberatung, weiters behandle ich darin Tarife & Kosten und gebe prinzipielle Smartphone-Empfehlungen.

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Handy-Fotos auf den Computer übertragen

Hallo Leute!

Andoird KameraHeutige Mobiltelefone sind nicht nur zum Telefonieren da. Eine wichtige und vielgenutzte Funktion ist auch die eingebaute Kamera für Fotos und Videos.

Auch ich verwende die Kamera meines Smartphones häufig für schnelle Bilder. Anstatt mir z.B. die Öffnungszeiten eines Geschäftes aufzuschreiben, fotografiere ich einfach das Türschild ab. Oftmals sind es auch nur Kleinigkeiten oder Kuriositäten, die ich für später festhalten möchte.
Die Bilder auf Dauer nur am Handy gespeichert zu haben bringt mir aber nicht viel, ich würde sie gerne auch am Computer nutzen können. Dabei ist es mir wiederum zu umständlich, jedesmal mit dem USB-Kabel zu hantieren und deshalb habe ich nach einer drahtlosen Möglichkeit gesucht.

DropboxIch verwende zum Übertragen der Fotos vom Smartphone auf den Computer den Dienst Dropbox (Einladungslink), über den ich bereits öfters geschrieben habe. Mit der Android-App kann ich auf einfache Weise beliebig viele Fotos vom Handy in die Dropbox laden, diese werden dann automatisch auf den Computer übertragen. Das Hochladen kann über WLAN geschehen, oder einfach über 3G, sofern der Datentarif groß genug bemessen ist.

In speziellen Fällen lade ich die Bilder über das Handy auch in eines meiner Evernote-Notizbücher. Damit werden die Bilder auch auf den Computer übertragen und es findet eine automatische Texterkennung statt – abfotografierte Schrift wird damit als Text erkannt und suchbar.

Dropbox und auch Evernote sind in meinen Augen die komfortabelsten Wege, Fotos vom Handy auf den Computer zu übertragen. Zusätzlich kommen dann auch alle weiteren Vorzüge der beiden Dienste wie Synchronisation mit mehreren Computern, automatische Datensicherung, Suchbarkeit etc. zum Tragen.
Das USB-Kabel wird bei mir ab nun nur mehr zum Laden verwendet. 🙂

PS: Zum Hochladen von Bildern vom Android-Smartphone zu Flickr empfehle ich die App Flickroid. Diese ist kostenlos, bietet viele Funktionen und arbeitet zuverlässig.

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Geocaching-App für Android

Hallo liebe Besucher!

Geocaching-App für AndroidIch habe in letzter Zeit öfters von Geocaching-Aktivitäten berichtet.

Kurz erklärt geht es beim Geocaching darum, mit Hilfe eines GPS-Navigationsgerätes, die praktisch als moderne Schatzkarten dienen, versteckte Objekte zu finden. Die Positionsdaten der Verstecke bezieht man von speziellen Internetseiten, dann kann die Suche schon losgehen.

Als Navigationsgerät dient heutzutage am einfachsten ein Smartphone, da die meisten davon bereits GPS und einen Kompass eingebaut haben. Ich verwende hierfür mein Motorola Milestone mit dem Android-Betriebssystem und einem speziellen Geocachingprogramm.

Mein Favorit ist dafür die kostenlose App c:geo, die über den Android Market bezogen werden kann.
Sie erlaubt den direkten Zugriff auf geocaching.com, bietet Google Maps, Kompass, Suche nach Geocaches in der Umgebung und so weiter … einfach alles was das Geocacherherz begehrt.

Geocaching ist für uns eine tolle Möglichkeit, Bewegung im Freien zu machen, die Natur zu erleben und an Orte zu kommen, die man sonst nicht wahrnehmen würde. Und mit der richtigen Ausrüstung macht das ganz dann besonders viel Spaß. 🙂

Schlüsselwörter: android, smartphone, application, gps, geocache, geocaching, gps, navigation

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bob breitband und der Fehler 619

Hallo liebe Besucher!

bob breitbandFür das Notebook meines Vaters habe ich ein bob breitband Modem besorgt, da es mit 4 Euro pro GB und Monat das für ihn beste Angebot ist.

Die Installation unter Windows Vista machte aber Probleme. Nach der sehr einfachen Installation der bob-Verbindungssoftware versuchte ich mich laut Anleitung einzuwählen und die Anmeldung auf der bob-Website abzuschließen. Leider ließ sich aber keine Verbindung herstellen, immer meldete die Software den „Verbindungsfehler 619„. Kein Herumprobieren mit Firewalls etc. schaffte Abhilfe, so musste ich doch die 1€/min-Hotline anrufen.

Dort wurde mir aber sehr zügig geholfen und die Fehlerbehebung erklärt. Das Problem lag nicht an der Computerkonfiguration sondern an der bob-Anmeldung, diese muss telefonisch durchgeführt werden.

Lösungsweg:

  • SIM-Karte aus Modem nehmen und in freigeschaltetes Handy* einlegen.
  • Anmeldehotline unter 0800 680 680 anrufen.
  • Anmeldung telefonisch durchführen.
  • SIM-Karte wieder in Modem einlegen.
  • bob breitband funktioniert!

Ich hoffe damit manchen verzweifelten Benutzern geholfen zu haben. Im Internet findet man nämlich viele Berichte über den Fehler 619, aber keine brauchbaren Behebungsmaßnahmen.

Nachdem bob breitband jetzt funktioniert, kann ich es sehr empfehlen. Qualität und Preis stimmen!
Für ein etwaiges Netbook würde ich deshalb auch sofort zu bob greifen.

* Als bestehende bob-Kunden haben wir solche, wie man das bob breitband ohne entsperrtes Handy zum Laufen bringt, weiß ich auch nicht.

Update:
Nachdem ich die Anmeldung mit der Eingabe des 15-stelligen Codes vom Kontoauszug abgeschlossen habe, ging bob breitband wieder nicht – abermals „Fehler 619“. Daraufhin habe ich wieder die SIM-Karte in ein Handy gelegt und die Anmeldehotline angerufen, dort wurde ich mit der Technik verbunden. Der Mitarbeiter meinte, er habe einen „Refresh“ durchgeführt, danach funktionierte wieder alles wie es soll.

Also am besten, wenn bob breitband nicht funktioniert:
– SIM-Karte in entsperrtes Handy
– 0800 680 680 (kostenlos) anrufen
– dort bekommt man Unterstützung und dann funktionierts!

Schlüsselwörter: installation, windows, umts, 3g, bob, mobilkom, fehlerbehebung

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Programmempfehlungen für Android-Smartphones

Hallo liebe Besucher!

AndroidSeit einiger Zeit nutze ich das Motorola Milestone, ihr kennt vielleicht meine Berichte dazu.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps zu nützlichen Programmen, neumodern „Apps“ genannt, für die Android-Plattform geben. Die folgende Aufzählung umfasst jene Programme, die ich am liebsten und häufigsten nutze.

Hinweise: Ich verwende am Milestone momentan die Softwareversion 2.0.1, die vorgestellten Programme laufen darauf ohne Probleme.
Alle Programme sind im Android Market kostenlos beziehbar (einfach dort nach dem Programmnamen suchen).

  • Evernote – das Notizbuch 2.0
    Evernote ist ein Internetdienst zur Notizerstellung und ist verwendbar via Computer, Handy, usw. Die Notizen werden online gespeichert und automatisch synchronisiert, das heißt, man hat auf jedem Gerät jederzeit alle Notizen am letzten Stand zur Verfügung. So soll das heutzutage sein.
  • gTasks – die To-Do-Liste
    Während ich Evernote für viele umfassende Dinge nutze (Texte schreiben, Uni-Daten verwalten, Zeitungsartikel archivieren), nutze ich gerne die Google Tasks um schnelle To-Do-Listen zu verfassen. gTasks ist dabei wieder ein Client, der sich mit dem Internet abgleicht und synchronisierte Aufgabenlisten für alle verwendeten Geräte ermöglicht.
  • Facebook – das soziale Netzwerk in der Hosentasche
    Ich nutze Facebook aus diversen Gründen immer weniger, aber dennoch – ab und zu schaue ich auch am Handy rein oder lade Inhalte hoch. Leider ist das Android-Programm nicht so gut wie das am iPhone, aber dennoch ist es die beste Möglichkeit, Facebook am Android-Smartphone zu nutzen.
  • FahrplanAT – österreichweite Fahrpläne auf Knopfdruck
    Ich hoffe auf eine offizielle ÖBB-App, bis dorthin leistet der FahrplanAT gute Dienste, um jederzeit Verbindungen mit allen möglichen öffentlichen Verkehrsmitteln abzurufen.
  • Google Maps – der Allround-Begleiter
    Wegbeschreibungen, Lokale inkl. Telefonnummer suchen, Entfernungen ermitteln, … all das und noch mehr macht Google Maps auf dem Android-Smartphone und funktioniert dabei supereinfach und schnell.
  • Kalender, Gmail – die täglichen Arbeitswerkzeuge
    Die wirklich gute Integration der Google-Dienste habe ich bereits früher angesprochen. Diese macht Gmail und den Kalender auf dem Milestone zu meinen wahrscheinlich meistgenutzten Anwendungen.

Hier noch ein paar kleine Helfer für diverse Aufgaben:
Shazam – Handy zum Radiolautsprecher halten und Titel und Interpreten angezeigt bekommen
WordPress – Programm zum Verwalten von WordPress-Blogs
Task-Manager – Einfaches Programm zum Verwalten und Beenden laufender Prozesse
Uninstaller – Programm zum kompletten Deinstallieren von Anwendungen
Speed Test – Werkzeug zum Messen der momentanen Verbindungsgeschwindigkeit (3G oder WLAN)

Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr gute Entwicklungsarbeit im Bereich der mobilen Anwendungen geleistet wird. Damit das so bleibt, halte ich es für wichtig, dass Entwicklung nicht nur für große Plattformen wie das iPhone betrieben wird, sondern dass Innovation für viele Systeme stattfindet. Nur durch diese Diversität wird der positive Trend anhalten.
So werden in Zukunft unzählige neue Technologien und Anwendungen unser Leben bereichern können (nur als Beispiel: Augmented Reality).

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Drei Wochen mit dem Motorola Milestone

Hallo liebe Besucher!

Motorola MilestoneZirka drei Wochen erledige ich nun bereits mit die mobile elektronische Kommunikation mit dem Motorola Milestone.
Müsste ich eine Wertung abgeben, würde ich ein klares „sehr zufrieden“ vergeben.

Aber beginnen wir bei Dingen, die mir weniger gut gefallen.

  • Ein Kaufargument für das Milestone war die physische Tastatur, denn viele andere Geräte verfügen ausschließlich über eine Bildschirmtastatur und nach wie vor bevorzuge ich „richtige“ Tasten. Jedoch habe ich zum Beispiel beim Testen eines Nokia N900 gesehen, dass es auch bei diesen Tastaturen Unterschiede gibt. Im direkten Vergleich Milestone und N900 lässt sich die Tastatur des Nokia-Gerätes angenehmer und zügiger bedienen.
  • Ein weiterer Kritikpunkt betrifft ebenfalls Eingabetasten. Anders als bei den ersten Android-Geräten sind die Tasten „Zurück“, „Optionen“ etc. unter dem Display als „Berührungstasten“ und nicht als physische ausgeführt. Praktisch jedes Mal wenn ich mit dem Gerät fotografiere, betätige ich versehentlich eine dieser Tasten. Das ist ärgerlich.

Kommen wir zu den Dingen, die mir nach einiger Zeit Benutzung als positiv aufgefallen sind:

  • Die Akkulaufzeit beträgt bei aktiver, häufiger Benutzung – dafür habe ich das Gerät ja – recht konstant zwei Tage. Das ist ein Wert mit dem man im Alltag ziemlich gut leben kann. Erfreulicherweise ist das Milestone mit einem standardisierten USB-Anschluss für Datenübertragung und Stromversorgung ausgestattet, sodass eigentlich immer Möglichkeiten zum Laden gegeben sind.
  • Richtig toll finde ich das Display. Die Darstellungsqualität ist sehr gut und die hohe Auflösung tut ihr Übriges zu einem wirklich überzeugenden Bildeindruck.
  • Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gerätes ist sehr gut. Obwohl andere Geräte wie das Nexus One das Milestone bei den MHz-Werten des Prozessors schon überflügelt haben, leistet das Milestone im täglichen Gebrauch wirklich gute Arbeit. Programmaufrufe und -wechsel gehen schnell vonstatten, Fotos, Videos und andere Multimediaaufgaben machen richtig Spaß.
  • Was man mit der Zeit schätzen lernt: Die tolle Integration der Google-Dienste, allen voran Gmail oder auch z.B. Maps und Talk. Auf anderen Plattformen gibt es nirgends eine derartig überzeugende und gut funktionierende Unterstützung der Dienste von Google (die ich einfach gerne nutze) wie auf Android.
  • Ich habe gleich nach dessen Erscheinen das Softwareupdate 2.0.1 aufgespielt und kann es empfehlen. Die Kamera wurde schneller und der AF präziser, die Geschwindigkeit wurde stellenweise optimiert und dabei soll auch der Akku länger halten. Anfängliche Probleme mit plötzlichen Neustarts haben sich nach ein paar Tagen scheinbar wieder von selbst gelöst.

Damit gibts auch nach drei Wochen noch eine klare Empfehlung für das Milestone.
Für andere Leute und Anforderungsprofile sieht es natürlich anders aus, für mich stellt das Milestone aber das momentane Ideal-Smartphone dar. 🙂

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Ein neuer Meilenstein – das Motorola Milestone

„It’s more than a phone, it’s a Droid.“

So bewirbt Motorola sein Smartphone, das bei uns in Europa unter dem Namen „Milestone“ verkauft wird.
Dass es kein normales Telefon ist, kann ich nur unterschreiben – seit einigen Tagen darf ich eines mein Eigentum nennen.

Nachdem über einen langen Zeitraum alle möglichen Handys ganz genau unter die Lupe genommen habe, habe ich mich nun für das auf Android basierende Motorola Milestone als meinen täglichen Wegbegleiter für alle Kommunikationsaufgaben entschieden.
Vorweg: Ich habe es ohne Vertrag oder Bindung (freigeschaltet) gekauft und betreibe es mit dem Tarif big bob plus Datenpaket. Ich habe die verschiedensten Möglichkeiten durchgerechnet und bob stellte sich als am günstigsten bei gleichzeitig nicht vorhandener Vertragsbindung heraus.

Wie ist nun mein Fazit nach den ersten Tagen Milestone?
Einfach großartig – vor allem folgende Details:

  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder ein Motorola-Gerät kaufen werde, nachdem ich mit dem V3 sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Mit dem Milestone hat Motorola aber einen großen Wurf gelandet. Das Gerät ist spitzenmäßig verarbeitet, wirkt ungemein hochwertig und auch das technoid-solide Design gefällt mir sehr gut. Es ist schwer, was aber den wertigen Eindruck nur unterstreicht und mich nicht besonders stört.
  • Mir gefällt, dass ich zum Einrichten, Benutzen und Warten des Gerätes gar keinen Computer brauche und z.B. eine lästige iTunes- oder Outlook-Synchronisation entfällt. Das einzige was nötig ist, ist ein Google-Account. Hier sind wir auch beim wohl größten Nachteil des Gerätes – um das ganze Potential der Android-Plattform nutzen zu können, man muss seine Daten Google anvertrauen. Tut man dies jedoch, hat man eine perfekte drahtlose Synchronisation von Emails, Kalendern, Kontakten, IM, … mit den jeweiligen Googlediensten.
  • Die Telefonfunktionen sind einwandfrei. Der Klang beim Telefonieren ist der beste im Vergleich zu allen meinen bisherigen Handys.
  • Besonders angetan hat es mir das Display des Milestones. Mit einer Auflösung von 854×480 ist es ausgesprochen scharf und dabei hell, kontrastreich und glänzt durch gute Farbwiedergabe. Es liegt in Bezug auf Auflösung auch weit vor dem iPhone, was dieses Bild eindruckvoll beweist.
  • Im Gegensatz zum amerikanischen Droid unterstützt das Milestone das sog. Multitouch. Damit kann man die vom iPhone bekannten Zoom-Gesten mit mehreren Fingern am Bildschirm ausführen. Vor allem beim Surfen im Internet möchte ich diese Funktion auf keinen Fall missen. Leider unterstützt Google Maps diese Gesten nicht, hier empfinde ich es aber als weniger störend.
  • Alles in allem kann ich sagen dass mir das Betriebssystem Android wirklich gut gefällt. Multitasking, vielfältige Möglichkeit der Integration von Drittanwendungen für verschiedenste Aufgaben (z.B. „Foto teilen via Facebook, Flickr, …“, weitreichende Personalisierung etc. sind nur einige Punkte die ich sehr daran schätze.
  • Eines der Kaufargumente für das Milestone war für mich die physische Tastatur, mit dieser komme ich auch gut zurecht. Hilfreich finde ich auch den 5-Wege-Taste, die vor allem bei Texteingaben praktisch ist. Genau diese braucht aber auch einigen Platz, was die ganze Tastatur für’s entspannte Tippen ein bisschen zu weit nach links verschiebt. Nicht so gut finde ich die virtuelle Display-Tatstatur, diese funktioniert subjektiv gesehen beim iPhone/iPod besser.
  • Die Kamera ist nicht das Glanzstück des Gerätes, nicht mehr und nicht weniger. Sie liefert brauchbare Bilder, ist relativ scharf aber insgesamt von der Geschwindigkeit der Fokussierung und Aufzeichnung her relativ träge. Angeblich soll dies aber mit einem Softwareupdate verbessert werden. Wen die Bildqualität interessiert, dem empfehle ich diesen Flickr-Tag, unter dem alle meine Uploads vom Milestone zu finden sind.
  • Richtig gut und schnell funktionierte auf Anhieb die Datenverbindung via WLAN und 3G (UMTS/HSDPA). Wer die Zugangsdaten für bob benötigt kann sich gerne bei mir melden.

Alles in allem bin ich richtig begeistert vom Milestone. Es bietet genau das, was ich von einem modernen Smartphone erwarte, kommt mit solider Hardware und guter Software – in einem Satz kann ich sagen: „Das Milestone passt einfach perfekt zu mir und meinen Ansprüchen“.

Interessant werden noch die Langzeiterfahrungen, für die ich aus heutiger Sicht sehr zuversichtlich bin.

Falls ihr irgendwelche Fragen zu dem Gerät habt, schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Ich gebe gerne Auskünfte!

Jakob

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2010: (M)Ein Smartphone-Jahr

Hallo liebe Besucher!

Seit Ende 2006 verfolge ich eingehend die Entwicklungen am Markt für „Smartphone“ genannte Taschencomputer, nun habe ich entschieden:
Im Laufe des Jahres 2010 möchte ich ein solches Gerät anschaffen.

Welches Smartphone?Das Apple iPhone hat 2007 den Handymarkt revolutioniert, ist seitdem aber mehr oder weniger stehen geblieben. Das gesamte „Ökosystem“ an nativen Apps, Webanwendungen etc. um das iPhone ist interessant, jedoch sind mir die iPhone-Plattform und das Gerät zu eingeschränkt (keine Hintergrundanwendungen, Akku, …) und außerdem zu teuer. Die Schickimicki-Klientel, die heute scheinbar Hauptkundschaft ist, stört das freilich weniger.

Nokia hat lange Zeit geschlafen und das betagte Symbian-Betriebssystem immer weiter aufgeschmückt, hat aber mit dem N900 wieder einen großen Wurf gelandet. Die Maemo-Plattform ist vielversprechend, wenngleich noch etwas jung, was die über die Grundfunktionen hinausgehenden Möglichkeiten einschränkt. Das erste Maemo-Gerät N900 ist technisch top, ist mir aber zu teuer (brauche keine Videotelefonie, kein IR etc.) und auch zu groß für meine Hosentasche.

Windows Mobile klammere ich bei meinen Überlegungen aus. Windows Mobile 6.5 ist nicht, was ich mir unter einem modernen Smartphone-Betriebssystem vorstelle, zumal meine Nutzung ja auch eher „Lifestyle“ als „Business“ ist.
Für die Arbeitstiere Blackberry gilt natürlich das selbe.

Somit bin ich angelangt bei Android, einem von Google initiierten Open-Source-Projekt, dem sich viele Hersteller angeschlossen haben. Ein interessantes Gerät ist hierbei momentan das Motorola Milestone bzw. Droid, das schon äußerst nahe an dem Gerät ist, das ich mir als ideales Smartphone vorstelle.

Was sind Eckdaten meines Wunsch-Smartphones?
– ordentlicher Touchscreen bei „tragbaren“ Geräteabmessungen
– HSPA, WLAN, GPS
– ordentliche Prozessorleistung für zügige Verarbeitungsgeschwindigkeit
– physische Tastatur (könnte ev. wegfallen wenn das Gerät dadurch spürbar dünner wäre)
– tauschbare Akkus
– welche Eigenschaft wäre dir noch wichtig? (->Kommentar, danke!)

Sehr interessant ist auch das Nexus One (Android), das direkt von Google vertrieben wird. Es hat leider keine physische Tastatur, dafür aber den schnellsten Prozessor bisher. Vorgestellt wird es Anfang Jänner, da werden die Smartphone-Karten wieder neu gemischt. 😉

Ich bin sehr zuversichtlich, dass 2010 am äußerst bewegten Smartphonemarkt ein Gerät erhältlich sein wird, das einerseits meine Erwartungen in den wesentlichen Punkten erfüllt und dabei auch kein allzu großes Loch in mein Portemonnaie reißen wird.
Bis dahin telefoniere ich weiter mit dem soliden Nokia 2630, das problemlos wie noch keines meiner Handys zuvor seinen Dienst tut. 🙂

Jakob

Schlüsselwörter: iphone, android, symbian, maemo, windows mobile, blackberry, smartphone, apple, google, nokia, motorola, htc