tugraz Archiv

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DI Jakob Hürner, MSc.

Hallo liebe Besucher!

Seit gestern gehört mein Studentendasein der Vergangenheit an. Mit der erfolgreich bestandenen Diplomprüfung bin ich nun Absolvent der Technischen Universität Graz!

Da geteilte Freude doppelte Freude ist, musste das natürlich mit den Kollegen gefeiert werden. 🙂

Studienabschluss TU Graz

Danke für all die Glückwünsche, die mich noch gestern über alle möglichken Kanäle erreicht haben!!

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Fahrradaufkommen an der TU Graz

Hallo liebe Besucher!

Die StudentInnen und manche Bedienstete der TU Graz sind offensichtlich Vorreiter bei gelebter nachhaltiger Mobilität. Das Fahrradaufkommen, hier in der Inffeldgasse, ist überwältigend.

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Leider schafft das auch Probleme, die immer deutlich werden: Es fehlen Abstellplätze, die vorhandenen Kapazitäten reichen bei Weitem nicht mehr aus.

Mein Vorschlag:
Umfunktionieren von PKW-Parkplätzen am Campus zu Fahrradabstellflächen.

Was spräche dagegen? Bauliche Gründe? Gesetze? Oder doch eher liebgewonnene Gewohnheiten?

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Diplomarbeit: Geschafft!

Hallo liebe Besucher!

Nach dem Abschluss meines Studiums an der Cranfield University kann ich nun den nächsten Meilenstein abhaken. Heute konnte ich meine fertige Master Thesis (Diplomarbeit) dem Unternehmen und dem Institut im Rahmen einer Abschlusspräsentation übergeben.
Wir überlegen nun, die Ergebnisse der Arbeit auch in eine wissenschaftliche Publikation zu verpacken. Das wäre noch eine sehr spannende Mögkichkeit, das Optimum aus der Arbeit zu holen und eine Win-Win-Win-Situation für das Unternehmen, die Uni(s) und mich.

Master Thesis, TU Graz

Im Studium an der TU Graz fehlt mit der Diplomprüfung jetzt nur mehr ein finaler Baustein, bevor das Studium abgeschlossen ist. Die Zeit bis dorthin soll nun auch einmal ein bisschen ruhiger sein, ich möchte sie auch für Treffen mit Freunden und guten Bekannten nutzen. Ganz ohne lernen würde mir aber wohl auch langweilig werden, weshalb ich mich auch anderwärtig weiterbilden werde. 🙂

Jakob

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TU Graz – IBL/PSM Jahresbericht 2011

Hallo liebe Besucher!

Wie jedes Jahr gibt es auch heuer wieder die Wissensbilanz des IBL/PSM-Institutes and der TU Graz. Darin habe ich auch einen Beitrag über mein Praktikum bei Uddeholm in Schweden geschrieben (Seite 25) und auch über das Product Innovation Project mit Philips, an dem ich teilgenommen habe, wird berichtet (Seite 17).
Schaut rein, falls ihr Lust habt:


Link zum PDF

Grüße
Jakob

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Nur ein Foto: Ausgemistet

2011-08August-30_17-15-12

„Mist“ trifft in diesem Fall nicht zu, aber dennoch ist für diese Papierstücke das Ende ihrer Daseinsberichtigung gekommen.

Ich habe heute meine Unterlagen aus 8 Semestern Studium an der TU Graz aussortiert – es ist unglaublich wie viele Skripten, Zettel und Blöcke sich im Laufe eines Studiums ansammeln.
Kurzen Prozess machte ich mit Übungsbeispiel-Ausarbeitungen: Hunderte Seiten an durchgerechneten Beispielen, teilweise finden sich in den Stapeln alleine für ein Fach vier ausgeschriebene Collegeblöcke. Unfassbar, wie viele Stunden man während des Studiums gesessen ist und gelernt und gerechnet hat.

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Auf ins Auslandsabenteuer!

Hallo liebe Besucher!
Auslandaufenthalte in UK und Schweden

„The world is a book and those who do not travel read only one page.“
(Saint Augustine)

Getreu diesem Zitat schlage ich in naher Zukunft zwei weitere Seiten in diesem Buch auf: Ich habe die großartige Möglichkeit, sowohl ein facheinschlägiges Praktikum in Schweden als auch ein Auslandsstudium in Großbritannien absolvieren zu dürfen. Das bedeutet, dass die kommenden Monate große Veränderungen bringen werden und ich viele neue Dinge lernen und erleben darf.

Zu Beginn stehen im Sommer zwei Monate Arbeit für Böhler Uddeholm an der Universität Karlstad bzw. an der Firmenniederlassung Hagfors an. Dort darf ich ein eigenes Projekt im Bereich Strategieentwicklung bearbeiten, worauf ich schon unglaublich gespannt bin. Zum einen freut es mich sehr, ein Praktikum in Schweden bekommen zu haben, zum anderen wird die Tätigkeit sehr herausfordernd sein und ist damit genau das, wonach ich suchte. Alle Vorbereitungen (Anreise, Unterkunft, etc.) sind getroffen, somit blicke ich voller Zuversicht und Begeisterung auf diese neue Herausforderung!

Ab Herbst darf ich dann an der Cranfield University in Großbritannien das Studienprogramm „Engineering and Management of Manufacturing Systems“ belegen. Es handelt sich hierbei um ein anspruchsvolles einjähriges Masterstudium, nach dessen Absolvierung ich auch meinen DI an der TU Graz abschließen kann (so alles funktioniert wie von mir geplant). Die Universität liegt in der Nähe von London, hat einen eigenen Flugplatz (*gg*) und beherbergt rund 4200 (fast ausschließlich Postgraduate-)Studenten. Ich sehe das Studium in Cranfield als einmalige Chance an, bereits während meines TU-Graz-Studiums weitreichende Erfahrungen im internationalen Umfeld zu machen, Mitstudenten und Lehrende aus der ganzen Welt kennenzulernen und – auch wichtig – mein Englisch zu perfektionieren.

Ich gehe mit meinen Vorhaben ganz sicher nicht den einfachsten Weg, aber ich denke einen überaus spannenden und lehrreichen. Er bringt auch Änderungen und Entbehrungen im privaten Umfeld mit sich, hier bedanke ich mich jetzt schon für das Verständnis und die großartige Unterstüzung meines gesamten Umfeldes!

Ich bin sehr gespannt was das kommende Jahr bringen wird. Um euch auch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen, habe ich dieses Auslandstagebuch auf meiner Homepage eingerichtet. Außerdem werde ich spontanere Eindrücke wieder bei Twitter posten, telefonisch könnt ich mich auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten unter der gewohnten österreichischen Telefonnummer erreichen und falls ihr mich nicht nur hören sondern auch sehen wollte, böte sich ein Skype-Videoanruf an. 🙂
Es würde mich freuen, wenn ich meine Eindrücke mit vielen Leuten teilen kann. Ich bekomme diese tollen Chancen geboten und möchte dafür auch meine Erfahrungen weitergeben!

Auf bald!
Jakob

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Erfolgreicher Abschluss – Projekt „Smart Mix“

Hallo liebe Besucher!

Im heurigen Studienjahr nahm ich Teil im Product Innovation Project (PIP) an der TU Graz. Beim PIP gilt es innerhalb eines Jahres eine von einem Industriepartner gestellte Problemstellung mit einem bestimmten Budget zu lösen. Ziel ist nicht nur die Erarbeitung eines Konzeptes, zum Schluss soll ein funktionstüchtiger Prototyp entwickelt und gebaut worden sein.

Unser Team mit dem Namen Smart Mix hatte die Aufgabe, für die Firma Philips Consumer Lifestyle Klagenfurt den „Most easy to use hand blender“, also den einfachst zu bedienenden Stabmixer, zu entwickeln. Das klingt zu Beginn trivial, jedoch wird die Komplexität erst mit der genaueren Beschäftigung mit der Materie ersichtlich. Nicht nur technische Aspekte spielen eine Rolle, wichtiger noch sind Dinge wie Kundenvorlieben und -erfahrungen, Ergonomie oder Design.

Jetzt zum Projektabschluss konnten wir unsere Entwickllung in Helsinki, Graz und Klagenfurt präsentieren und freuten uns über sehr positive Resonanz!

Es war ein spannendes Jahr mit toller Teamarbeit, interessanten Industrieeinblicken und unglaublichem Lerneffekt in Projektmanagement, Produktentwicklung und erfolgreicher Kommunikation bzw. Präsentation!

Ein paar Auszüge aus dem regen Medienecho noch einmal zusammengefasst:

TV-Ausschnitt von ORF Steiermark heute

Radiobeitrag in Radio Steiermark

Radio Steiermark – SmartMix

Foto: TU Graz/Lunghammer

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Nur ein Foto: Privatunterricht

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Wenn einer Vorlesung mit einem Professor gerade einmal drei Studenten beiwohnen, dann kann man schon fast von Privatunterricht und einem ausgezeichneten Studenten-zu-Lehrer-Verhältnis an der TU Graz sprechen. 😉
Oder ist der Grund für die leeren Hörsäle während meiner Lehrveranstaltungen, dass ich vielleicht ein langweiliges Studium gewählt habe? Mit Sicherheit nicht – nur die Verlesungsmotivation ist bei den ohnehin schon wenigen Studenten leider relativ gering.
Mir kanns recht sein, Privatunterricht ist wirklich effektiv! 🙂

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8 Fakten über Fahrzeugsicherheit

Hallo liebe Besucher!

Schnell und flexibel von A nach B zu kommen, das ist das Ziel unserer Fortbewegung mit Fahrzeugen. Genauso wichtig sollte aber auch der Sicherheitsaspekt sein – schließlich werden weltweit pro Jahr rund 1 Million Menschen im Straßenverkehr getötet.
2010-06Juni-21_14-36-39Da Fahrzeugsicherheit einen Bestandteil meines Studiums darstellt und das grundlegende Wissen darüber leider viel zu wenig verbreitet ist, möchte ich meinen Lesern in ein paar Punkten wesentliche Fakten näherbringen. Grundlage der Ausführungen sind Lehrveranstaltungen im Bereich Vehicle Safety an der TU Graz, wobei der vortragende Professor einer der erfahrendsten Verkehrssicherheits- und Unfallexperten Österreichs ist.

Einige in meinen Augen wichtige und interessante Informationen zur Fahrzeugsicherheit:

  • Die Sicherheiteinrichtungen in Autos müssen immer als Gesamtsystem gesehen werden. Verzichtet man zum Beispiel auf das Anschnallen mit dem Sicherheitsgurt, können alle anderen Einrichtungen im Innenraum nicht mehr richtig funktionieren. Sicherheitsgurt, Airbags, Sitzkonstruktionen etc. sind genau aufeinander abgestimmt und können nur als Gesamtpaket ihre Wirkung zeigen.
  • Besonders anzumerken ist hier der Sicherheitsgurt, dieser ist nach wie vor die allerwichtigste Sicherheitskomponente im Fahrzeuginnenraum. Statistisch ausgewertet haben nicht-angegurtete Fahrzeuginsaßen bei einem Unfall ein etwa 500% höheres Tötungsrisiko als Insaßen, die ordnungsgemäß angeschnallt sind. In der Lehrveranstaltung analysierten wir Bilder von schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang. Sachlich-nüchterner Kommentar des Vortragenden: „Wären die Insaßen angegurtet gewesen, hätten sie überlebt …“. In Zahlen klingt 500% bereits viel, aber am praktischen Beispiel sieht man diesen Umstand dann doch mit anderen Augen.
  • Äußerst wichtig ist auch der oft gehörte Hinweis, bei Verwendung von gegen die Fahrtrichtung montierten Kindersitzen den Airbag zu deaktivieren. Tut man dies nicht, wird das Kind vom Airbag richtiggehend angeschossen und trägt im Allgemeinen schwerste Kopfverletzungen davon. Dies kann bereits bei eigentlich harmlosen Unfällen auftreten, sobald der eigentlich schützende Airbag auslöst.
  • Als Sicherheitseinrichtung wird oft auch ABS angesehen. Unfallstatsistiken zeigten aber nach der Einführung keinen relevante Verbesserung in Szenarien, in denen ABS helfen sollte. Erklärungsversuch könnte sein, dass wenn das Auto bei der Vollbremsung lenkbar bleibt, die Fahrer oft falsch reagieren und erst recht von der Straße abkommen oder in Richtung Gegenverkehr ausweichen.
  • Anders ist dies bei ESP. Hier zeichnet sich eine deutliche Verbesserung ab – viele Unfälle werden dadurch wahrscheinlich verhindert. Kommt es dennoch zum Unfall wird durch das System die Unfallschwere reduziert, indem das Auto stabilisiert und ein seitliches Rutschen verhindert wird. Folglich trifft man ein etwaiges Hindernis frontal und nicht seitlich, was in jedem Fall ein Vorteil ist (Stichwort Knautschzone). Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, ein Hindernis frontal zu treffen einfach geringer, alleine wegen der Fahrzeugabmaße (Länge zu Breite).
  • Zwei Personengruppen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren und alte Menschen ab etwa 70 Jahren. Vor allem für alte Menschen ergeben sich mehrere Probleme: Die Wahrnehmung von unerwarteten Situationen verlangsamt sich, körperlich kann man nicht mehr so schnell reagieren und nicht zuletzt ist der Körper verwundbarer. Betrachtet man zum Beispiel einen Unfall, nach dem ein 20-Jähriger mit leichten Verletzungen aus dem Fahrzeug steigen kann, kann die Belastung durch den Unfall für einen alten Menschen bereits zu schwersten Verletzungen oder zum Tod führen.
  • 2010-06Juni-21_14-37-39Obwohl man nicht sagen kann, „Steife Karosserie bedeutet sicheres Fahrzeug“, da hohe Steifigkeit sogar den gegenteiligen Effekt haben kann und deshalb gezielt eingesetzt werden muss, ist es doch beachtlich, wie sehr die Widerstandsfähigkeit der Autos verbessert wurde. So sind moderne Fahrzeuge um ein Vielfaches steifer als etwa ein Golf II – der Preis, den man in Form von Geld und Gewicht für die Sicherheit in neuen Fahrzeugen zahlt, ist also bestimmt nicht falsch angelegt.
  • „Ein Bekannter ist bei einem Unfall vom Gurt verletzt worden und hat arge Blutergüsse bekommen, deshalb schnall ich mich nicht an“. Dieses Argument ist einfach Unfug. Natürlich bedeutet ein Unfall immer ungemeine Belastung für den Körper – Prellungen und dergleichen lassen sich nicht verhindern. Man muss leichte Verletzungen durch den Gurt in Kauf nehmen – um damit wirklich schlimme Verletzungen oder gar den Tod zu verhindern. Dies ist durch unzählige Unfallanalysen bestätigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sehr viel Entwicklungsarbeit im Bereich der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit geleistet wird. Ingenieure geben Ihr Bestes um das Leben der Passagiere zu schützen – sie müssen jedoch darauf vertrauen, dass diese die Sicherheitseinrichtungen auch nutzen. Das Einfachste und Wirkungsvollste ist es, sich bei jeder Fahrt anzuschnallen. Mehr muss man als Insaße einfach nicht tun.

Wie ist eure Erfahrung mit dem Thema? Warum schnallen sich Menschen nicht an, warum muss man sie zum Schutz ihrer Gesundheit per Gesetz zwingen? Wie wichtig ist dir die Fahrzeugsicherheit? Ich freue mich über Kommentare zu den Thema!

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Nur ein Foto: Neues Chemiegebäude

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Einige Fotos der neuen Chemie an der TU Graz hier.