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Flickr: Beste Lösung für Upload und Backup in einem Programm

Hallo liebe Besucher!

Länger habe ich schon nichts Technisches mehr hier schrieben. Kürzlich konnte ich aber aber ein Problem lösen, das mich schon länger beschäftigt – daran möchte ich die Leser teilhaben lassen.

Ich bin nach wie vor begeisterter Flickr-Nutzer. Mit der Pro-Mitgliedschaft habe ich nicht nur unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos, Flickr gefällt mir auch von den Organisations- und Präsentationsmöglichkeiten von allen Fotoangeboten im Internet am besten.
Zwei Mankos gab es für mich jedoch bisher immer: Flickr selbst erlaubt von Haus aus zwar das Herunterladen der Originaldateien (mit Pro-Mitgliedschaft), jedoch nur für jedes Foto einzeln. Eine Möglichkeit, ganze Alben herunterzuladen wird von Flickr nicht angeboten. Drittherstellernprogramme zum Massen-Download arbeiten oft nicht ganz zuverlässig, sind teilweise nur auf Fotos beschränkt und meistens auch nicht ganz billig.
Die zweite unschöne Eigenschaft von Flickr ist, dass es keine wirklich zufriedenstellende Upload-Möglichkeit gibt. Der neue Web-Uploader ist zwar in vielen Punkten sehr gelungen, jedoch aktuell auf nur 100 Bilder pro Upload beschränkt. Die anderen verfügbaren Hochladeprogramme bringen auch verschiedene Probleme mitsich. So etwa die problematische Wiederaufnahme unterbrochener Übertragungen, um nur eines zu nennen.

Ein Programm, das für mich beide Probleme löst, ist photoSync für Flickr.
Am besten kann das Programm wohl mit „Dropbox für Flickr“ beschrieben werden. Die Software macht nichts anderes, als einen Ordner auf der Festplatte mit Flickr zu synchronisieren. Die Bilder und Videos vom eigenen Flickr-Konto werden heruntergeladen, neue Bilder im Festplattenordner hochgeladen – so, dass der lokale Ordner und Flickr immer genau den gleichen Datenstand haben.
Auch eine Synchronisation in einer Richtung, in diesem Falle also nur das Hochladen neuer Fotos von der lokalen Festplatte, ist möglich. Ein Video erklärt recht gut wie das Programm arbeitet.

Für mich gestaltet sich damit der Arbeitsablauf beim Bilderhochladen denkbar einfach: Fotos und Videos, die zu Flickr hochgeladen werden sollen, auswählen und in den jeweiligen lokalen photoSync-Ordner ziehen. Fertig, die Software erledigt im Hintergrund den Rest.
Ich handhabe es aktuell meistens so, dass ich ein privates Uploadalbum nutze, in die Dateien hochgeladen werden. Mittels des Flickr Organizr versehe ich die Bilder dann den entsprechenden Metadaten und sortiere sie richtig ein. Für mich der praktischste Weg Bilder hochzuladen – besonders bei einer großen Anzahl an Mediendateien.

Die Software ist erhältlich für Windows, im genannten Funktionsumfang kostenlos und erhält von mir eine klare Empfehlung!

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Die Email-Charter

Hallo liebe Besucher!

Email CharterSchon von der http://emailcharter.org gehört?

Der TED-Kurator Chris Anderson hat 10 Punkte verfasst, die als Richtlinien für einen zielgerichteteren Einsatz von Email im täglichen (Arbeits-)Leben dienen sollen.

Ich habe mir diese 10 Empfehlungen näher angesehen und mit meinen persönlichen Erfahrungen verglichen. In den meisten Punkten, wenn auch nicht in allen, kann ich ihm zustimmen. Meine eigenen Empfehlungen für bessere Emailnutzung sähen folgendermaßen aus:

  1. Sprechende Betreffzeilen
    Ein “Hallo, wie gehts?” in der Betreffzeile bringt rein gar nichts. Für das schnelle Erfassen der Absicht für die Email dienen sprechende und gleichzeitig knappe Betreffzeilen. Anstatt etwa “Schon was vor?” in den Betreff zu schreiben, wäre es doch viel praktischer, “Vorschlag: Wanderung am Hochkar, Samstag, 27.8.20011” zu schreiben; oder statt “Anfrage” den Betreff “Anfrage: Verfügbarkeit Artikel XY” zu wählen.
  2. Bedanken ist erlaubt und erwünscht
    Ein kurzes “Danke für die Information” ist eine Geste der Höflichkeit und lässt vor allem erkennen, dass der Empfänger die Nachricht erhalten und gelesen hat. Es ist ärgerlich, jemanden eine Email geschrieben zu haben, und zu rätseln, ob der Empfänger sie auch gelesen hat. Eine kurze Rückmeldung schafft hier Klarheit.
  3. NNTR
    In manchen Fällen möchte man mit einer Email wirklich nur informieren und keine Handlung des Empfängers initiieren. Hier gefällt mir die Idee, an die Email den Code NNTR (No Need To Reply = keine Antwort nötig) anzuhängen. Dies erspart dem Empfänger die Arbeit zurückzuschreiben und dem ursprünglichen Sender das Lesen einer Antwort.
  4. CC-Wahn
    Manche Leute meinen, sie müssten mit einer Email möglichst viele Menschen beglücken. Jeder, der nur im Entferntesten mit dem Thema zu tun hat, wird ins cc gesetzt und erhält damit eine Nachrichtenkopie. Wenn einer der vielen Empfänger dann seine Antwort an alle ursprünglichen Empfänger schickt, dann wird es wirklich nervig. Deswegen Emails wirklich nur an Leute schicken, die der Inhalt direkt betrifft.
  5. Alternative zu unübersichtlichen Gruppendiskussionen per Email
    In der letzten Zeit habe ich mir wieder öfters gedacht, der neu überdachte Kommunikationsansatz von Google Wave war schon wirklich gut. Leider ließ die Akzeptanz (wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der damaligen Umsetzung als Insellösung) zu wünschen übrig, weshalb dieses Projekt mittlerweile beerdigt wurde. Ich selbst nutze heute für Angelegenheiten, die in Gruppen sonst über Email-Reply-Orgien besprochen werden und kaum damit überblickbar sind, ein offenes Google Doc. Dieses stelle ich auf sichtbar und bearbeitbar für jeden der die geheime Adresse kennt, dieser Link kommt wiederum mit kurzer erklärender Nachricht per Mail. Damit erreicht man eine wirklich übersichtliche und effiziente Handhabung der Gruppendiskussion.

Abgesehen von der bisher überwiegenden Dominanz von Email ist es interessant, wie neue Formen des Nachrichtenaustausches über soziale Netzwerke etc. den Weg in die alltägliche Kommunikation finden. Für wichtig halte ich hierbei, dass sich ein offener Standard durchsetzt, wie einst bei der Email. Kommunikation etwa rein über das abgeschlossene Facebook-Netzwerk abzuwickeln, halte ich für eine schlechte Idee.
Demzufolge sollten wir offene Kommunikationsmöglichkeiten wie Email verwenden und durch die Anwendung von sinnvollen allgemeinen Richtlinien das Emailen weiterhin effizient, hilfreich und so angenehm wie möglich gestalten.

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Tipps für langsame und volumenbeschränkte Internetverbindungen

Drei Wochen Internetnutzung ausschließlich mittels Tethering über das Handy bedeutet niedrige Verbindungsgeschwindigkeiten, lange Lade- und Reaktionszeiten und vor allem eine lästige Datenvolumenbeschränkungen.

Wer dennoch das Beste daraus möchte, für den habe ich ich zwei Empfehlungen:

Opera Turbo
Der Browser Opera bietet die Funktion Opera Turbo, bei der alle (unverschlüsselten) Bildinhalte in den aufgerufenen Seiten über Opera-Server geleitet werden. Diese komprimieren die Bilder stark und senden sie erst danach an den eigenen Computer weiter. Das resultiert in verbesserten Ladezeiten und geringerem Datenvolumen. Beides ist sehr willkommen bei Tethering mit dem Handy.

Limitierung der Bandbreite für Skype-Gespräche
Vor allem bei Skype Videochats entsteht ein hoher Datenverbrauch, der das monatliche Datenlimit schnell aufbrauchen kann. Das Problem ist, dass die Software immer bestrebt ist, eine möglichst hohe Bild- und Tonqualität zu erreichen und damit immer die maximale Bandbreite auszunutzen versucht. Ist die 3G-Verbindung gut, werden viele MB pro Minute über die Leitung gesendet.
Dieses Verhalten lässt sich in Skype ansich nicht unterbinden. Einfache Abhilfe unter Mac OS X schafft aber die systemweite Drosselung der Bandbreite. Für dieses “Traffic Shaping” ruft man die Terminal-Anwendung auf und gibt Folgendes hintereinander ein:

sudo ipfw pipe 1 config bw 300kbit/s
sudo ipfw add pipe 1 dst-ip 0.0.0.0/0

Damit wird der Netzwerkverkehr auf 300kBit/s beschränkt, was sich bei meinen Versuchen als sinnvolle unterste Grenze für Videochats herausgestellt hat. Natürlich kann man den Wert nach oben korrigieren, um bessere Videoqualität zu Lasten des Datenverbrauches zu erreichen. Um die Beschränkung aufzuheben, genügt die Eingabe des folgenden Befehls:

sudo ipfw flush

Mit diesen beiden Hilfsmittel lässt sich die Mobilfunk-Internetverbindung einigermaßen erträglich gestalten, wenngleich man bei längerer Nutzung sieht, dass “mobiles Breitband” einen vernünftigen kabelgebundenen Internetzugang wie DSL oder Kabel nicht ersetzen kann.

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Handy-Fotos auf den Computer übertragen

Hallo Leute!

Andoird KameraHeutige Mobiltelefone sind nicht nur zum Telefonieren da. Eine wichtige und vielgenutzte Funktion ist auch die eingebaute Kamera für Fotos und Videos.

Auch ich verwende die Kamera meines Smartphones häufig für schnelle Bilder. Anstatt mir z.B. die Öffnungszeiten eines Geschäftes aufzuschreiben, fotografiere ich einfach das Türschild ab. Oftmals sind es auch nur Kleinigkeiten oder Kuriositäten, die ich für später festhalten möchte.
Die Bilder auf Dauer nur am Handy gespeichert zu haben bringt mir aber nicht viel, ich würde sie gerne auch am Computer nutzen können. Dabei ist es mir wiederum zu umständlich, jedesmal mit dem USB-Kabel zu hantieren und deshalb habe ich nach einer drahtlosen Möglichkeit gesucht.

DropboxIch verwende zum Übertragen der Fotos vom Smartphone auf den Computer den Dienst Dropbox (Einladungslink), über den ich bereits öfters geschrieben habe. Mit der Android-App kann ich auf einfache Weise beliebig viele Fotos vom Handy in die Dropbox laden, diese werden dann automatisch auf den Computer übertragen. Das Hochladen kann über WLAN geschehen, oder einfach über 3G, sofern der Datentarif groß genug bemessen ist.

In speziellen Fällen lade ich die Bilder über das Handy auch in eines meiner Evernote-Notizbücher. Damit werden die Bilder auch auf den Computer übertragen und es findet eine automatische Texterkennung statt – abfotografierte Schrift wird damit als Text erkannt und suchbar.

Dropbox und auch Evernote sind in meinen Augen die komfortabelsten Wege, Fotos vom Handy auf den Computer zu übertragen. Zusätzlich kommen dann auch alle weiteren Vorzüge der beiden Dienste wie Synchronisation mit mehreren Computern, automatische Datensicherung, Suchbarkeit etc. zum Tragen.
Das USB-Kabel wird bei mir ab nun nur mehr zum Laden verwendet. 🙂

PS: Zum Hochladen von Bildern vom Android-Smartphone zu Flickr empfehle ich die App Flickroid. Diese ist kostenlos, bietet viele Funktionen und arbeitet zuverlässig.

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bob breitband und der Fehler 619

Hallo liebe Besucher!

bob breitbandFür das Notebook meines Vaters habe ich ein bob breitband Modem besorgt, da es mit 4 Euro pro GB und Monat das für ihn beste Angebot ist.

Die Installation unter Windows Vista machte aber Probleme. Nach der sehr einfachen Installation der bob-Verbindungssoftware versuchte ich mich laut Anleitung einzuwählen und die Anmeldung auf der bob-Website abzuschließen. Leider ließ sich aber keine Verbindung herstellen, immer meldete die Software den „Verbindungsfehler 619„. Kein Herumprobieren mit Firewalls etc. schaffte Abhilfe, so musste ich doch die 1€/min-Hotline anrufen.

Dort wurde mir aber sehr zügig geholfen und die Fehlerbehebung erklärt. Das Problem lag nicht an der Computerkonfiguration sondern an der bob-Anmeldung, diese muss telefonisch durchgeführt werden.

Lösungsweg:

  • SIM-Karte aus Modem nehmen und in freigeschaltetes Handy* einlegen.
  • Anmeldehotline unter 0800 680 680 anrufen.
  • Anmeldung telefonisch durchführen.
  • SIM-Karte wieder in Modem einlegen.
  • bob breitband funktioniert!

Ich hoffe damit manchen verzweifelten Benutzern geholfen zu haben. Im Internet findet man nämlich viele Berichte über den Fehler 619, aber keine brauchbaren Behebungsmaßnahmen.

Nachdem bob breitband jetzt funktioniert, kann ich es sehr empfehlen. Qualität und Preis stimmen!
Für ein etwaiges Netbook würde ich deshalb auch sofort zu bob greifen.

* Als bestehende bob-Kunden haben wir solche, wie man das bob breitband ohne entsperrtes Handy zum Laufen bringt, weiß ich auch nicht.

Update:
Nachdem ich die Anmeldung mit der Eingabe des 15-stelligen Codes vom Kontoauszug abgeschlossen habe, ging bob breitband wieder nicht – abermals „Fehler 619“. Daraufhin habe ich wieder die SIM-Karte in ein Handy gelegt und die Anmeldehotline angerufen, dort wurde ich mit der Technik verbunden. Der Mitarbeiter meinte, er habe einen „Refresh“ durchgeführt, danach funktionierte wieder alles wie es soll.

Also am besten, wenn bob breitband nicht funktioniert:
– SIM-Karte in entsperrtes Handy
– 0800 680 680 (kostenlos) anrufen
– dort bekommt man Unterstützung und dann funktionierts!

Schlüsselwörter: installation, windows, umts, 3g, bob, mobilkom, fehlerbehebung

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Passbilder selbst gemacht

Hallo liebe Besucher!

ReisepassIm Jahr 2010 brauchen über 1,2 Millionen Österreicher einen neuen Reisepass, vielleicht ihr ebenfalls.

Dazu ein kleiner Tipp:
Wir haben unsere Pässe Anfang Jänner beantragt und haben dafür die Fotos selbst gemacht. Sie wurden ohne Probleme am Amt angenommen und in den Pass gedruckt.

Mein Vorgehen:

  1. Foto bei gutem Tageslicht vor weißer Wand
    Aufstellung, Gesichtsausdruck und Kopfhaltung laut diesen Kriterien
  2. Kamera 30D, EF 1.4/50mm und Blitz indirekt zur Decke
    (Genauso würde bei gleichmäßiger Ausleuchtung aber auch praktisch jede andere Kamera gehen – entscheidend ist das Licht)
  3. Belichtung am Computer minimal nachbearbeitet
  4. Bilder zugeschnitten mittels dem tollen Programm Passbildgenerator
  5. Entwickelt vor Ort bei BIPA
  6. Ausgeschnitten
  7. Fertig!

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

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Grazer Schlossberg mit Photosynth

Hallo liebe Besucher!

Grazer Schlossberg - PhotosynthMicrosoft hat vor einiger Zeit die Software Photosynth vorgestellt, mit der ich heute erste Versuche unternommen habe.

Für nähere Infos dazu habe ich dieses Video erstellt.

Ein erstes „Synth“ vom Uhrturm am Grazer Schlossberg hier:

Ein weiteres vom Schlossberg findet ihr hier!

Ich freue mich über eure Meinungen und Kommentare!
Jakob

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„Readability“ zum einfacheren Lesen von Texten im Internet

Hallo liebe Besucher!

Fällt euch das Lesen von Texten im Internet auch manchmal schwer, weil die Schrift vielleicht zu klein oder der Text zerstückelt ist?

Dann könnte das Bookmarklet Readability etwas für euch sein: